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Radio Eins: Test - BUGA Havelland mit dem E-Bike

Berlin, 22. April 2015

Am vergangenen Wochenende wurde die BUGA Havelregion 2015 eröffnet. Erstmals wurden mehrere Städte und eine ganze Region verbunden, die längst mehr als eine reine Blumenschau ist. Mit einem Netz von Radfernwegen und 500 BUGA-Bikes vor Ort ergeben sich ganz neue Möglichkeiten. Benno Koch hat die BUGA-Radroute zwischen Rathenow und Brandenburg getestet - am Mittwoch kurz nach Elf live auf Radio Eins.

Vermutlich war Rathenow nie so sauber und aufgeräumt wie in diesen Tagen. Die Erwartungen an die Bundesgartenschau sind groß. Nicht nur in den umzäunten Gärten, sondern in der ganzen Havelregion. Gleich neben dem Bahnhof haben sich die Touristinformation und eine neue Fahrradstation einquartiert - im frisch sanierten Kaiserbahnhof. Wer hier eines der 250 Elektrofahrräder ausleiht, kann es zum Beispiel an drei weiteren Bahnhöfen in der Havelregion wieder abgeben. Dieser Test führte über rund 60 Kilometer in die südlich gelegene Altstadt von Brandenburg an der Havel.

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Tourtagebuch: BUGA Havelland mit dem E-Bike

Berlin, 20. April 2015

Erstmals erstreckt sich eine Bundesgartenschau über mehrere Städte. Vom nordwestlich gelegenen Havelberg geht es hinunter bis nach Brandenburg an der Havel. Die offizielle BUGA-Radroute ist 123,4 Kilometer lang. Hinzu kommen eine Express-Route mit 78,7 Kilometern Länge sowie die Radfernwege Havel-Radweg, Havelland-Radweg, Tour Brandenburg und Elberadweg. 500 BUGA-Bikes können auch One Way ausgeliehen werden. Benno Koch hat gemeinsam mit einigen Fahrradtouristen die 60 Kilometer lange Strecke zwischen Rathenow und Brandenburg am Eröffnungstag getestet.

Es ist Samstag Mittag um Punkt 12 am Berliner Hauptbahnhof. An diesem Wochenende wird die offizielle Eröffnung der BUGA Havelland 2015 gefeiert. Pünktlich verlässt unser Regionalexpress RE4 den Tiefbahnhof. Die Sonne scheint, die Nacht war frostig kalt, der Nordwind wird später ordentlich schieben. Jetzt ist der Zug angenehm leer, ein paar Dutzend Fahrgäste wollen zur BUGA. Das eigene Fahrrad konnte diesmal zu Hause bleiben. Nach 53 Minuten erreichen wir Rathenow, wo der alte hölzernde Kaiserbahnhof für die Bundesgartenschau wieder mal frisch herausgeputzt wurde. An diesem und drei weiteren Bahnhöfen in der Region kann man insgesamt 500 BUGA-Bikes ausleihen - die Hälfte davon sind E-Bikes.

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Radio Eins: Wien - Automatische Radverkehrszählstellen mit Rekord

Berlin, 15. April 2015

Belastbare Zahlen sind die harte Währung in jedem Wettbewerb. Auch beim Thema Mobilität. Während bisher in Berlin keine einzige fest installierte automatische Radverkehrszählstelle exisitiert, wurden in Wien im vergangenen Jahr neue Rekorde registriert. Benno Koch hat sich die aktuellen Daten in Wien angesehen - am Mittwoch kurz nach Elf live auf Radio Eins.

Was bedeutet es eigentlich, wenn auf einer Fahrbahn durchschnittlich jeden Tag im Jahr 4.414 Fahrzeuge unterwegs sind? So viele Fahrräder sind in der Wiener Operngasse im vergangenen Jahr täglich an der automatischen Zählstelle vorbeigefahren. Jetzt wurde hier erstmals in Wien die Radwegbenutzungspflicht aufgehoben. Auf der Bundesstraße B1 im brandenburgischen Manschnow kurz vor Küstrin-Kiez waren es im Jahre 2013 genau 4.383 Fahrzeuge, die durchschnittlich pro Tag an der automatischen Zählstelle der Bundesanstalt für Straßenwesen vorbeikamen. "Wegen des zu erwartenden steigenden Verkehrsaufkommens" wurde hier vor ein paar Jahren eine 24 Millionen Euro teure Ortsumgehung für Kfz neu gebaut. Seit 2006 ist die Zahl der Kfz hier von damals 6.873 Fahrzeugen um ein Drittel zurückgegangen.

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Wien: Radverkehrszählstellen mit Rekord

Berlin, 15. April 2015

Bereits seit 2002 werden Fahrradfahrer in Wien automatisch gezählt. Mit einem neuen Rekord im vergangenen Jahr. Zählungen in Echtzeit und daraus folgende Prognosen des Kfz-Verkehrs waren dagegeben schon immer Grundlage für Milliardeninvestitionen und neue Forderungen der Automobillobby. Mit Schlagwörtern wie einer Fahrradsaison oder gänzlich fehlenden Zahlen darf sich der Fahrradverkehr bis heute hinten anstellen. Benno Koch hat sich die aktuellen Daten aus Wien angesehen.

Es ist Freitag, der 7. November 2014. Eine endlose Schlange von Radfahrern ist auf dem Radweg an der Frankfurter Allee stadteinwärts unterwegs. Wieder einmal hatte die Lokführer-Gewerkschaft GDL die Berliner S-Bahn und den Regionalverkehr bestreikt. Mehr als sonst stiegen die Berliner aufs Fahrrad um. An den Kreuzungen rund um den Alex stauten sich bis zu 40 Radfahrer pro Richtung vor den Ampeln. Zufällig habe ich an diesem Morgen einen Termin in der Pressestelle der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin. Ob es denn heute spezielle Radverkehrszählungen gäbe, will ich wissen. Nein, lautet die schlichte Antwort. Dass es immer mehr Fahrradverkehr gäbe, sei ohnehin bekannt.

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Radio Eins: Newcomer 2015 - Lückenschluss Ziesarer Kleinbahn

Berlin, 8. April 2015

Die touristischen Radwege Brandenburgs sind ein großer Flickenteppich. Noch immer und entgegen aller anderslautenden Beteuerungen. Aber es gibt immer wieder erfreuliche Lückenschlüsse. Alte Bahndämme eignen sich dabei besonders gut als neue Radwege. Benno Koch hat sich den ersten Newcomer des Jahres zur Ziesarer Kleinbahn angesehen - am Mittwoch kurz nach Elf live auf Radio Eins.

Abseits der Landstraßen lautlos die Natur genießen. Und sich dabei nicht wie früher durch den tiefen märkischen Treibsand quälen müssen. Asphaltierte Fahrradstraßen haben diesen Traum vom Fahrradtourismus in den vergangenen Jahren wahr werden lassen. Zumindest abschnittsweise. Und dabei mit nur sanften Steigungen auch hüglige Landschaften entspannt genießen zu können. Mit der Spur der Steine wurde der alte Bahndamm Templin-Fürstenwerder durch die hüglige Uckermark zum Radweg des Jahres 2014. Ganz inoffiziell natürlich. Und jetzt steht die einstige Ziesarer Kleinbahn als Newcomer 2015 ganz oben auf der Liste.

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Newcomer 2015: Lückenschluss Ziesarer Kleinbahn

Berlin, 8. April 2015

Als vor gut drei Jahren der Radweg Ziesarer Kleinbahn auf zwölf Kilometern ausgebaut wurde, waren die Erwartungen groß. Doch vor allem der Anschluss an einen bestehenden Bahnhof fehlte. In diesen Tagen wird ein fünf Kilometer langer Radweg erstmals die Lücke zwischen der Burg Ziesar und der Wiesenburg schließen. Am Sonntag, 12. April 2015 verrät Benno Koch einen schönen Newcomer zwischen dem Hohen Fläming und dem Havelland.

Der alte Hauptbahnhof von Ziesar ist noch heute beeindruckend. Er dämmert am Rande der einstigen Bischofsstadt vergessen und verwildert vor sich hin. Züge fahren hier schon lange nicht mehr. Fast unbemerkt führt der neue Radweg auf dem alten Bahndamm von hier 40 Höhenmeter hinauf in den Hohen Fläming zum einstigen Bahnhof Görzke.

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Oderbruchbahn-Radweg und Adonishänge

Berlin, 7. April 2015

Sehnsuchtsziel Adonisröschen. Auf der Suche nach vollkommener Schönheit erwachen jetzt ein paar Dörfer an der Oder zu ungeahntem Leben. Doch ein paar Meter davor und ein paar Meter dahinter ist es schon wieder ganz ruhig. Zum Beispiel auf dem Oderbruchbahn-Radweg. Am Samstag, 11. April 2015 verrät Benno Koch die blumigsten Ausflüge im Fahrradfrühling.

Mallnow ist anders als andere Dörfer Brandenburgs. Hier stehen die Landfrauen mit frisch gebackenem Kuchen und selbstgemachter Marmelade direkt am Bordstein. Das Kapital der Region ist nichts. Die Kirche hat kein Dach und keinen Turm. Die alten LPG-Bauten sind eigentlich kein Ausflugsziel. Aber da war doch was?

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Radio Eins: Fahrrad und Fähren - Berliner Seeluft schnuppern

Berlin, 1. April 2015

An diesem Oster-Wochenende startet bei der BVG die Ausflugssaision. Dann verkehren auch wieder alle Berliner Fähren. Seit einem Jahr verfügen diese über mehr Platz für Fahrräder. Die modernen Solarfähren sind direkt oder indirekt Teil des Berliner Radwegenetzes. Benno Koch hat alle Fähren getestet - am Mittwoch kurz nach Elf live auf Radio Eins.

Noch ist der neue Umgang mit dem Thema Fahrrad nicht ganz einfach: "Die Fährverbindung zwischen Wannsee und Kladow ist Teil des europäischen Radwanderweges", sagt Gesine Bartels von der Stern und Kreisschiffahrt. Das Unternehmen betreibt im Auftrag der BVG die Fähre F10 über den Großen Wannsee. Natürlich ist die F10 offizieller Teil des Berliner Mauerweges und des Havel-Radweges. Der genannte Europaradweg R1 führt weiter südlich über die Glienicker Brücke. Doch das sind nur Kleinigkeiten, wenn die früher als wenig fahrradfreundlich geltende Stern und Kreisschiffahrt jetzt sogar über neue Kombinationsmöglichkeiten mit dem Fahrrad auf weiteren Linien nachdenkt. Zum Beispiel über den Müggelsee.

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Fahrrad und Fähren: Berliner Seeluft schnuppern

Berlin, 1. April 2015

Am Hafen Alt-Kladow sind schon viele Tränen geflossen. Jahrelang war die Wannseefähre das Nadelöhr, welches über eine wunderbare Seereise in den Sonnenuntergang oder mindestens zwölf zusätzliche Fahrradkilometer durch die einbrechende Nacht entschied. Nur 25 Fahrräder durften an Bord. Seit einem Jahr verkehren neue Fähren und es gibt mehr Platz für Fahrräder. An diesem Oster-Wochenende startet die BVG mit weiteren Fähren in die Ausflugssaison. Benno Koch hat die möglichen Verbindungen mit Fahrrad und Fähre in Berlin getestet.

Vor einem Monat wurde die brandenburgische Kleinstadt Ketzin/Havel zur fahrradfreundlichsten Stadt Ostdeutschlands gewählt. Irgendwie überrascht, aber auch stolz hatte Ketzins Bürgermeister Bernd Lück die guten Noten im ADFC Fahrradklimatest zur Kenntnis genommen. Ein Schlüssel zum Erfolg war wohl die kleine Havelfähre, die den Ort mit dem Havel-Radweg in Richtung Werder (Havel) verbindet. Genau 20.474 Fahrradfahrer haben die Ketziner Fähre 2014 genutzt. Natürlich geht es in Berlin um ganz andere Größenordnungen. Alle BVG-Fähren sollen zusammen rund eine Million Fahrgäste pro Jahr befördern. Nicht wenige davon wohl mit dem Fahrrad. Genaue Zahlen zu den transportieren Fahrrädern konnte die BVG auch auf Nachfrage nicht nennen.

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Radio Eins: Fahrradfahrer richtig überholen

Berlin, 25. März 2015

"Beim Überholen von Radfahrern mindestens 1,50 Meter Abstand halten", leuchtet seit einem Jahr von den Infotafeln der Berliner Verkehrsinformationszentrale. Doch was bedeutet das eigentlich genau? Benno Koch hat die aktuellen Unfallzahlen durch zu dichtes Überholen abgefragt und sich einen Gerichtsprozess angeschaut - am Mittwoch kurz nach Elf live auf Radio Eins.

Überholen ohne Sicherheitsabstand: Es ist die Ur-Angst vieler Radfahrer. Zu dichtes Überholen durch Autofahrer. Es ist der Beginn einer Kette von Fehlverhalten und Lösungsversuchen, die größere Probleme nach sich ziehen. Mit Hilfe einer Radwegbenutzungspflicht wurde bis 1997 versucht, das Problem auf die Gehwege zu verschieben. Mit oft bescheidenen Mitteln wurden letztere zu Radwegen erklärt. Oft sollte eine weiße Linie reichen. Das Hauptproblem dort: Das Übersehen von Radfahrern an Kreuzungen, Einmündungen und Ausfahrten. Ständige Konflikte mit Fußgängern inklusive. Heute sind in Berlin noch 14 Prozent aller Radwege auf jenen Gehwegen benutzungspflichtig. Doch noch immer fühlen sich viele Radfahrer dort oder auf sonstigen Gehwegen subjektiv sicherer.

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"Der Radfahrer ist leider in mein Auto gefahren"

Berlin, 25. März 2015

Dahlemer Weg 122, 1. Juli 2014, 10:30 Uhr. Ein 68jähriger Radfahrer wird von einer 66jährigen Autofahrerin überholt. Wenige Meter vor der Kreuzung Seehofstraße. Die Ampel zeigt Rot. Der Radfahrer soll plötzlich ausgeschert sein, wird einem Pkw Smart erfasst, dessen Frontscheibe reißt. Der Radfahrer überschlägt sich, trifft mit dem Hinterkopf auf der Fahrbahn auf und stirbt wenig später im Krankenhaus. Benno Koch hat den Prozess vor dem Amtsgericht Tiergarten Mitte März 2015 angesehen.

Renate A. steht als mögliche Unfallverursacherin vor Gericht: "Der Radfahrer ist leider in mein Auto gefahren", sagt sie gleich am Anfang. Die frühere Polizeiangestellte im Verkehrsüberwachungsdienst wird am Ende auf Kosten der Landeskasse freigesprochen. Offene Fragen gab es nach anderthalb Stunden Verhandlungsdauer weder für den Staatsanwalt noch für den Richter. Letzterer wunderte sich lediglich in seiner Urteilsbegründung, dass die vorgebrachten Erinnerungen von Renate A. und einem Zeugen im Auto hinter ihr "in allen anderen Angaben ungenau waren, nur an den Abstand von 1,50 Metern" zum Radfahrer konnten sich beide auch auf Nachfrage immer wieder exakt erinnern.

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VeloBerlin 2015: Vom Herd der fährt, zum Rad im Bus

Berlin, 21. März 2015

Es ist eine Weltpremiere. Zumindest für eine kleine Gruppe Rad fahrender Genießer. Und eine meisterliche Küche, die die Augen der Messebesucher zum Leuchten bringt. Mit wenigen Handgriffen aus einem Fahrradanhänger auf- und wieder abgebaut. Nicht nur die Fahrradszene sprüht vor Ideen. Selbst das älteste Berliner Fernbusunternehmen startet jetzt eine Marketingoffensive um das Rad fahrende Klientel. Benno Koch hat sich in den Messehallen der VeloBerlin umgesehen.

Teal George ist die Küchenchefin. Die Amerikanerin aus Detroit mit den polnisch-griechischen Wurzeln beschäftigt sich seit zehn Jahren mit alternativer Ernährung. Frisch, regional, saisonal. Es muss nicht immer vegetarisch sein. Einen Bachelor hat sie auch. Nachhaltige Lebensmittel heißt der Studiengang in den USA. Heute ist sie Teil eines vierköpfigen Teams aus Berlin. Mit einem hölzernen Ei wollen sie Stil, Freiheit und Geschmack vereinen.

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VeloBerlin 2015: Markt, Trends und Events

Berlin, 18. März 2015

Der deutsche Fahrradmarkt boomt und wächst überdurchschnittlich. Noch nie wurden so viele E-Bikes verkauft wie im vergangenen Jahr. Bereits zum fünften Mal wird am Wochenende die VeloBerlin ihre Tore für Endverbraucher öffnen und neuesten Trends präsentieren. Benno Koch hat sich im Vorfeld schon mal die wichtigsten Fakten besorgt.

Während der gesamte deutsche Einzelhandel im vergangenen Jahr um 1,7 Prozent zulegte, stieg der Umsatz im Fahrradhandel um stolze 10 Prozent. "Die Saison war für die Fahrradbranche sehr erfolgreich", sagt Siegfried Neuberger, Geschäftsführer des Zweirad-Industrie-Verbandes (ZIV). So wurden im Jahr 2014 alleine 480.000 E-Bikes neu verkauft - 17 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr und so viele wie nie zuvor.

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Fläming Skate: Auf Fahrradstraßen ins Mittelalter

Berlin, 13. März 2015

Baubeginn für die inzwischen 230 Kilometer Fahrradstraßen des Fläming Skates war vor 15 Jahren. Jetzt ist auch die bisher fehlende Anbindung an Berlin wieder ein Thema. Natürlich sind Fahrradtouristen auf den meisten Strecken weit in der Mehrzahl. Am Sonntag, 15. März 2015 verrät Benno Koch die schönsten Fahrradstraßen zwischen Drahnsdorf und Jüterbog.

Jetzt ist die richtige Zeit für einsame Ausflüge. Für diesen Sonntag sind Böen mit bis zu 45 Kilometern pro Stunde vorhergesagt. Eigentlich ist es leicht, Radtouren auf dem Fläming Skate nach Windrichtung zu planen. Der Bahnhof Drahnsdorf liegt theoretisch direkt an der Piste - auch wenn ein paar Meter fehlen. Doch die Bahnlinie RE3 und Drahnsdorf liegen bereits im Nachbarlandkreis Dahme-Spreewald. Der Planer des Fläming Skates ist der Landkreis Teltow-Fläming. Kleinstaaterei und Fingerhakeln an politischen Grenzen ist eine Art Naturgesetz. Auch wenn Touristen diese Grenzen in der Regel gar nicht kennen.

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Niederschlesien: Suche nach dem Bobr-Radweg

Berlin, 13. März 2015

Der Astronom Johannes Kepler schaut auf das Treiben in der Fußgängerzone von Zagan (Sagan). Als Astrologe hatte er Albrecht von Wallenstein 1608 ein Horoskop erstellt, das den Feldherrn beeindruckte. Auch wenn die darin angekündigte Hochzeit um schlappe sieben Jahre früher stattfand. Die heutige Wojewodschaft Dolny Slask (Niederschlesien) ist voll von Geschichte und Geschichten. Am Samstag, 14. März 2015 verrät Benno Koch die spannendsten Abenteuer entlang des Bobr (Bober) durch Westpolen nach Boleslawiec (Bunzlau).

Der Bober ist glasklar. Der Fluss entspringt in Tschechien und schlängelt sich auf 268 Kilometern durch Westpolen. In Niederschlesien vorbei an Bolesławiec (Bunzlau), Szprotawa (Sprottau) und Żagań (Sagan), um schließlich in Krosno Odrzańskie (Crossen an der Oder) in die Oder zu münden. Diese rund 70 Kilometer lange Radtour versucht das Unmögliche: Die Suche nach dem Bobr-Radweg. Gemeinsam mit zwei Bahnstrecken zwischen Deutschland und Polen, die nur noch zwei Zugpaare von der endgültigen Stilllegung trennen. Natürlich nur für Rad fahrende Genießer mit einem starken Hang zum Abenteuer.

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Oder-Neiße-Radweg: Kloster, Ökodorf, Birdwatching

Berlin, 6. März 2015

Unteres Odertal: Es ist der nach wie vor einsame Klassiker. Mit den im Frühjahr gefluteten Polderwiesen. Hier sammeln sich jetzt die Singschwäne. Auf dem Weg dorthin warten rund um den Parsteiner See das Ökodorf Brodowin sowie tausende Kraniche und Wildgänse. Am Sonntag, 8. März 2015 verrät Benno Koch die schönsten Entdeckungen im Fahrradfrühling.

Es ist eine 45 Kilometer kurze Radtour für Genießer. Vom Zisterzienserkloster Chorin geht es schnell zum Ökodorf Brodowin. Hier ist die Natur einzigartig. Vor mehr als 100 Jahren wurde mit dem Plagefenn südlich von Brodowin das erste Naturschutzgebiet Brandenburgs ausgewiesen. Vor mehr als 20 Jahren wurde 1991 der Verein Ökodorf Brodowin gegründet. Heute ist hier einer der größten Demeterbetriebe Deutschlands zu finden. Im Brodowiner Hofladen mit seiner Schaumolkerei wirbt man mit ökologischen Produkten und dem Prinzip: "Morgens geerntet, mittags im Laden." Natürlich ist auch am Wochenende geöffnet.

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Brückenstümpfe, Schlossruinen und Bahndämme

Berlin, 6. März 2015

Eine neue EU-geförderte Übersichtskarte am Oder-Neiße-Radweg in Forst (Lausitz) verschweigt alle Radwege in Polen. Seit 70 Jahren prägen die Brückenstümpfe über der Neiße die Innenstadt. Ganze zwei Mal pro Tag fährt ein Mini-Triebwagen über die rostige Eisenbahnbrücke. Doch hinter der Brücke gibt es einiges zu entdecken. Am Samstag, 7. März 2015 verrät Benno Koch die spannendsten Abenteuer auf dem Weg durch Westpolen nach Zary (Sorau).

Es muss das Jahr 1998 gewesen sein. Mit einer Presseradtour wollte der Landkreis Spree-Neiße sein neues Radwegenetz vorstellen. Der damalige Landrat Dieter Friese (SPD) versprach, dass noch in seiner Amtszeit eine der heute vor 70 Jahren am Ende des Zweiten Weltkrieges gesprengten Brücken in der Altstadt von Forst (Lausitz) wiederaufgebaut werden würde. Seit 2010 heißt der neue Landrat Harald Altekrüger (CDU) und die Brückenstümpfe prägen weiter die frühere Tuchmacherstadt, die einst durch Handel reich geworden war.

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Radreisen: ITB und ADFC Radreiseanalyse

Berlin, 6. März 2015

Fahrradtourismus in Deutschland boomt. In Europa auch. In Brandenburg ist Radfahren schon lange die beliebteste Freizeitaktivität. Vor allem Berliner sind hier die Zielgruppe. Heute wurden auf der Internationalen Tourismusbörse Berlin (ITB) die neuesten Zahlen vorgestellt. Benno Koch war dabei und hat sich vor allem bei den Reiseregionen Brandenburgs und Polens näher umgesehen.

Gegen den Trend werden Fahrradurlauber jünger: Während 2007 das Durchschnittsalter noch bei 53 Jahren lag, waren es im Jahr 2014 nur noch 45 Jahre. Raimund Jennert präsentierte die neuesten Zahlen der ADFC Radreiseanalyse: "Nirgendwo sonst gibt es so viele attraktive Radfernwege wie in Deutschland." Aber: "Besonders die Top-Destinationen der Radurlauber wie der Ostseeküsten-Radweg, müssen jetzt ihre Hausaufgaben bei der Qualitätssicherung machen." Fehlende Lückenschlüsse, sanierungsbedürftige oder nicht dem Stand der Technik entsprechende Radwege gehören auch zur Wahrheit.

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Radio Eins: Berlin - Fahrraddiebstahl so häufig wie vor 20 Jahren

Berlin, 4. März 2015

In der vergangenen Woche wurde die Polizeiliche Kriminalstatistik 2014 vorgestellt. Die Zahl der angezeigten Fahrraddiebstähle hat sich um 4.245 auf 30.758 Fälle erhöht. Sie ist noch immer das größte Einzeldelikt und auf dem gleichen Niveau wie vor 20 Jahren. Zum Vergleich: Der Kfz-Diebstahl hat sich im gleichen Zeitraum um fast 80 Prozent verringert. Benno Koch hat sich einige Diebstahl-Häufungspunkte angesehen und nach den Ursachen gesucht - am Mittwoch kurz nach Elf live auf Radio Eins.

Stimmt es wirklich, dass die Fahrradbranche kein Interesse an weniger Fahrraddiebstählen hat? Immerhin genieren die notwendigen Fahrradneukäufe nach Diebstählen rein rechnerisch bundesweit 164,8 Millionen Euro pro Jahr. Aber sind Fahrradfahrer nicht selbst verantwortlich, ein richtiges Schloss zu verwenden und dies samt Fahrrad an einem festen Gegenstand zu befestigen? Wo gibt es eigentlich Normen für Fahrradschlösser? Und was ist mit den fehlenden Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen? Und was macht eigentlich die Berliner Polizei? Letztere hat einen neuen Plan. Doch der ist noch geheim.

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Berlin: Fahrraddiebstahl so häufig wie vor 20 Jahren

Berlin, 4. März 2015

Genau 30.758 Fahrräder wurden 2014 bei der Berliner Polizei als gestohlen gemeldet. Zum Vergleich: Während die Anzahl der gestohlenen Kfz in der Bundeshauptstadt von 1993 (28.888 Fälle) um 77 Prozent (auf 6.664 Fälle in 2014) dramatisch zurückgegangen ist, hat sich der Fahrraddiebstahl kaum verändert - schon 1993 wurden 33.229 Fahrräder gestohlen. Benno Koch hat sich vor allem an einigen Bahnhöfen umgesehen - den so genannten Fahrraddiebstahl-Häufungspunkten.

Es ist das größte Einzeldelikt in der Kriminalstatistik. Die Aufklärungsquote lag im vergangenen Jahr bei vier Prozent. Ein Rückgang um 50 Prozent - 1993 wurden noch sechs Prozent der Diebstähle aufgeklärt. Übersetzt: Der polizeiliche Erkenntnisstand ist nahe Null. Es ist der massenhafte Verlust des individuellen Fahrzeuges mit allen Konsequenzen. Müsste dies nicht ein Top-Thema für die Beteiligten sein? Also für die Polizei, die Fahrradhersteller, die Berliner Senatsverwaltung oder die Versicherungen? Nicht zu vergessen: Die Nutzer selbst? Doch im Gegensatz zum inzwischen seltenen Kfz-Diebstahl interessiert sich für Fahrraddiebstahl niemand ernsthaft. Oder doch?

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Radio Eins: ADFC Fahrradklimatest - das Wunder von Ketzin

Berlin, 25. Februar 2015

Offiziell 103.000 Fahrradfahrer haben 468 Städte bewertet. 94 Prozent der Tester sind im Besitz eines Führerscheins, 80 Prozent können auf einen Pkw zurückgreifen und nur 16 Prozent sind ADFC-Mitglieder. Der neueste ADFC Fahrradklimatest hat vor allem in Berlin und Brandenburg für Überraschungen gesorgt. Benno Koch hat sich den großen Gewinner Ketzin mal genauer angesehen - am Mittwoch kurz nach Elf live auf Radio Eins.

Deutschlands Fahrradhauptstadt Münster liegt mit der Gesamtnote 2,5 wieder auf Platz 1 aller Städte mit mehr als 200.000 Einwohnern. Sowohl im Land als auch im Bund. Das Geheimnis: Alle fahren Fahrrad - Note 1,4. Doch wie schafft es die kleine brandenburgische Havelstadt Ketzin mit einer Traumnote von 2,2 in der Gesamtbewertung besser als Münster zu erscheinen und auf Platz 1 in Ostdeutschland zu kommen?

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ADFC Fahrradklimatest: Das Wunder von Ketzin

Berlin, 25. Februar 2015

Der Bahnhof ist ein Schmuckstück. Ein Zug fährt hier schon lange nicht mehr. Das Kopfsteinpflaster der Altstadt ist wie aus dem Bilderbuch saniert. Ein Albtraum für Fahrradfahrer. Doch letztere sind auf der Havelfähre fast in der Mehrzahl. Nun soll Ketzin sogar die fahrradfreundlichste Stadt Ostdeutschlands sein. Und alle Beteiligten sind überrascht. Benno Koch hat sich in der Kleinstadt umgesehen und mit dem Bürgermeister über seine Pläne gesprochen.

Genau 20.474 Fahrradfahrer haben im vergangenen Jahr die Havelfähre Ketzin genutzt. So viele wie nie zuvor. Trotz einer Preiserhöhung um 50 Cent auf 1,50 Euro. Nur Pkw hatten mit 1.240 Nutzern mehr knapp die Nase vorn. Naja, und 596 Wochenkarten wurden an letztere auch noch verkauft. Irgendwo mitten im Nichts. Eine halbe Bahnstunde und 13 Fahrradkilometer westlich von Berlin.

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Radio Eins: ISPO 2015 - das Fahrrad muss mit

Berlin, 18. Februar 2015

Genau 3,8 Millionen Fahrräder wurden 2013 in Deutschland verkauft. Mehr als zehn Mal so viele wie zum Beispiel Ski. Mit 25 Millionen Rad fahrenden Deutschen steht das Fahrrad auch im Sportbereich auf Platz 1. Benno Koch hat sich auf der ISPO, der weltweit größten Sportmesse umgesehen - am Mittwoch kurz nach Elf live auf Radio Eins.

Vermutlich gibt es keine perfektere Illusion: Almhütten, Camps, Parcours. Hipster, Sportler, Tüftler. Wer Anfang Februar durch die Messehallen der ISPO in München schlendert, wird alles Gerede über den angeblichen Bewegungsmangel der Deutschen einer weit entfernten Galaxie zuschreiben.

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ISPO 2015: Das Fahrrad muss mit

Berlin, 16. Februar 2015

Für die meisten ist es einfach ein Verkehrsmittel. Doch mit 25 Millionen Rad fahrenden Deutschen liegt das Fahrrad auch im Sportbereich an der Spitze. Weit vor Laufen, Fußball oder gar Skisport. Anfang Februar fand in München die weltweit größte Messe für Sportartikel und Sportmode statt. Und obwohl die ISPO ausdrücklich keine Fahrradmesse ist, tummelten sich unter den Top 50 Newcomern und beim Brandnew Award die Tüftler der Fahrradszene. Benno Koch hat sich einige Innovationen in München schon mal angesehen.

Noch ist es genau einen Monat hin, bis erstmals die Berlin Bicycle Week die Fahrradmessen VeloBerlin und Berliner Fahrradschau mit einem größerem Rahmenprogramm verbinden soll. Natürlich wollen dann auch einige der ISPO Top 50 Newcomer aus München vorbeischauen. Einer der Gewinner ist das italienische Startup Zehus. Ein einfacher Hinterradtausch soll ein normales Fahrrad zum E-Bike machen. Dabei sind der Motor, der Akku und die Sensoren komplett in der Nabe verbaut. Kabel gibt es keine. Und angeblich muss das System auch niemals nachgeladen werden.

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Radio Eins: Helsinki - Entdeckungen im Fahrradwinter

Berlin, 4. Februar 2015

Eis, Schnee und Kälte haben die finnische Hauptstadt Helsinki locker ein halbes Jahr im Griff. Trotzdem fahren hier mehr Menschen Fahrrad als zum Beispiel in Paris, London oder Rom. Aus gutem Grund wurden im finnischen Nokia die ersten Spikes erfunden. Auch für Fahrräder. Benno Koch hat sich in den Fahrradwinter begeben und interessante Menschen kennengelernt - am Mittwoch kurz nach Elf live auf Radio Eins.

Das Auto spielt in Helsinki eine erstaunlich geringe Rolle: 77 Prozent aller Wege werden hier zu Fuß, mit dem Rad oder mit Bus und Bahn zurückgelegt. Der Fahrradanteil liegt mit 11 Prozent knapp unter dem in Berlin, wo offiziell 13 Prozent am Modal Split mit dem Rad bewältigt werden. Doch Helsinki ist anders: In den vergangenen drei Jahren ist hier kein einziger Radfahrer tödlich verunglückt, in den letzten zehn Jahren waren es ganze zwei. Zum Vergleich: Im sechs Mal größeren Berlin starben im Vergleichszeitraum genau 105 Radfahrer bei Verkehrsunfällen.

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Fahrrad und Europa: Helsinki - Spikes on the rocks

Berlin, 2. Februar 2015

Die Baana ist Helsinkis Vorzeige-Radweg. Allein im Januar 2015 wurden auf dem 1,3 Kilometer kurzen Abschnitt mehr als 15.000 Radfahrer gezählt. Eine automatische Zählstelle macht dies für jeden sichtbar. 200 Kilometer weiter nördlich in Nokia wurde 1934 der erste Spikes-Reifen erfunden. Und so scheint hier heute jedes 3-Gang-Citybike mit Spikes unterwegs zu sein. Benno Koch hat die finnische Hauptstadt auf 80 Fahrradkilometern zwischen Eis und Schnee getestet.

Reetta Keisanen ist sich ganz sicher: Der Fahrradtunnel unter dem Hauptbahnhof wird gebaut. Er wäre der Anschluss an die vom Westhafen kommende Baana und würde den Weg quer durch die Stadt für Radfahrer kürzer, attraktiver und sicherer machen. Die 30jährige Geografin ist seit einem Jahr Fahrradbeauftragte der Stadt Helsinki. Mit 4,5 Mitarbeitern kümmern sich in der mit 620.982 Einwohnern größten Stadt Finnlands sogar mehr Planer um das Thema Fahrrad als in der Berliner Stadtentwicklungsverwaltung.

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Radio Eins: Urbane und nachhaltige Fahrradmode im Trend

Berlin, 28. Januar 2015

Was sind die Fahrradtrends 2015? Wenn in der Vergangenheit Radfahren gerne als Sport gesehen wurde, ist das Fahrrad als Verkehrsmittel heute längst im Alltag angekommen. Auch die Mode versucht sich zaghaft als Urban Bike Wear zu präsentieren. Zum Beispiel bei Vaude. Benno Koch hat sich den deutschen Hersteller und seine Produkte angesehen - am Mittwoch kurz nach Elf live auf Radio Eins.

Funktionelle Bekleidung hat mit den dazugehörigen Flagshipstores längst die 1A-Lagen in unseren Shoppingmalls erreicht. Ein Schritt, den der gewöhnliche Fahrradladen noch vor sich hat. Wer im Alltag gerne Rad fährt, hat vermutlich von Jack Wolfskin über The North Face und auch Adidas bis Gore Bike Wear vieles ausprobiert. Wie sportlich ist eigentlich nach dem meist kurzen Radweg zur Arbeit im Büro noch chic? Darf's die hautenge Radhose und das bunte Trikot sein? Oder doch eher Urban Bike Wear, also unauffällige, aber funktionale Fahrradmode für den Alltag? Der deutsche Hersteller Vaude sieht in letzterem "einen Markt, der sich zu einem wichtigen Umsatzbringer entwickeln kann".

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Rad und Outdoor: Vaude - nachhaltige Fahrradmode

Berlin, 28. Januar 2015

Urban Bike Wear ist nichts anderes als Fahrradbekleidung, die nicht nach Radsport aussehen soll. Vaude wagt sich seit 2011 in einen Markt, der im klassischen Sportfachhandel gar nicht vorkommt. Wie wichtig ist Mode eigentlich für die Fahrradnutzung? Spielt die Optik vielleicht sogar die entscheidende Rolle? Und wie gut kommt man damit durch die kalte Jahreszeit? Benno Koch hat die aktuelle Winterkollektion von Vaude mal getestet.

Es ist ein nasskalter Feierabend Ende Januar. Der Tag war höchstens dunkelgrau, jetzt hat längst die pechschwarze Nacht übernommen. Ein leichter Schneeregen lässt den Asphalt bei knapp über Null Grad im Scheinwerferlicht glänzen. Von der Medienstadt Babelsberg bis zur Therme Ludwigsfelde sind es kaum 20 Kilometer. Also eine Stunde mit dem Rad. Die Regionalbahn ist nicht schneller. Das Auto ist auch keine Alternative: "Das viele Sitzen macht uns krank", heißt es in diesen Tagen wieder einmal in allen Medien.

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Radio Eins: Fahrrad und Fernbus im Test

Berlin, 21. Januar 2015

Die Zahlen sind beeindruckend: MeinFernbus transportierte im Jahr 2014 genau 43.899 Fahrräder quer durch Deutschland. Zum Vergleich: In allen Nachtzügen der Bahn sollen es im vergangenen Jahr lediglich rund 34.000 Fahrräder gewesen sein. Benno Koch hat die neuen Fernbusse getestet und die wichtigsten Fakten aus Fahrradsicht abgefragt - am Mittwoch kurz nach Elf live auf Radio Eins.

"Wir freuen uns, dass so viele Fahrradfahrer unseren Fernbus nutzen", sagt Gregor Hintz sichtbar stolz. Der Mann ist Leiter Kommunikation der MeinFernbus GmbH in Berlin. "Aus diesem Anlass haben wir im Jahr 2014 eine Kooperation mit dem ADFC unterhalten." Für letztere Mitglieder war die Fahrradmitnahme von Ende August bis Ende November sogar kostenlos. Genau 43.899 Fahrräder hat MeinFernbus so im vergangenen Jahr transportiert. Die Mitnahme eines Fahrrades kostet pro Strecke normalerweise neun Euro, pro Bus können auf den Heckgepäckträgern bis zu fünf Fahrräder transportiert werden.

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Fernbusse: ADAC Postbus am fahrradfreundlichsten

Berlin, 21. Januar 2015

Wer in diesen Tagen von Berlin nach Hamburg fährt, ist ab 6,90 Euro dabei. Täglich 45 Busabfahrten zählt das Portal www.busliniensuche.de auf dieser Verbindung. Die Fahrzeit beträgt 3:20 Stunden. Das Fahrrad kann zum Festpreis von 10 Euro gebucht werden. Zumindest im ADAC Postbus. Benno Koch hat die neuen Fernbusse ab Berlin getestet und die Jahresbilanz 2014 abgefragt.

"Im Scania OmniExpress können bis zu drei Fahrräder mitgenommen werden, im Van Hool Altano sogar bis zu sechs Fahrräder", sagt Anke Blenn, Pressesprecherin der Deutschen Post DHL in Berlin. "Bis auf weiteres werden die Busse weiterhin als ADAC Postbus unterwegs sein. Im Laufe des 1. Halbjahres 2015 wird eine Änderung des Markenauftritts erfolgen." Dass ausgerechnet unter dem Markennamen des Automobilclubs ADAC die Fahrradmitnahme in jedem Fernbus in mehr als 60 deutsche Städte sowie nach Zürich und Straßburg ganzjährig möglich ist, ist eine kleine Sensation.

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Radio Eins: Auf Streife mit der Fahrradstaffel

Berlin, 7. Januar 2015

Seit einem halben Jahr sind sie im Bezirk Mitte unterwegs. Mehr als drei Mal so viele Beamte hatten sich auf die 20 Stellen der neuen Fahrradstaffel beworben. Sie sind inzwischen die Medienlieblinge der Berliner Polizei. Doch auch der Blick aus Sicht des Fahrradverkehrs hat die Polizei verändert. Benno Koch war mit der Fahrradstaffel auf Streife unterwegs und hat die wichtigsten Zwischenergebnisse des dreijährigen Pilotprojektes abgefragt - am Mittwoch kurz nach Elf live auf Radio Eins.

"Aufgrund der besonderen Witterungslage wurde die Streifentätigkeit zum Jahresende 2014 an 2,5 Tagen mittels Kraftfahrzeugen durchgeführt", sagt Rainer Paetsch, zuständig für Verkehrsunfallbekämpfung im Stab des Polizeipräsidenten. In Berlin lagen kurz nach Weihnachten zehn Zentimenter Schnee. Zweieinhalb Tage fahrradfrei pro Jahr sind auch für die neue Fahrradstaffel der Berliner Polizei drin. Doch die außergewöhnliche Motivation der Rad fahrenden Beamten ist seit Juli 2014 für jeden sichtbar geworden. Dabei geht es augenscheinlich nicht um wilde Verfolgungsjagden, sondern um den professionellen Respekt der Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr. Auch gegenüber Radfahrern.

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Polizei-Fahrradstaffel: 62 km mit dem Rad zur Arbeit

Berlin, 7. Januar 2015

Das Verkehrsklima hat sich verändert. Seit sechs Monaten sind 20 Berliner Polizisten als neue Fahrradstaffel im Bezirk Mitte unterwegs. Mehr als drei Mal so viele Beamte hatten sich um den Job beworben. Der Blick aus der Fahrradperspektive ist professioneller Alltag geworden. Benno Koch hat sich mit der Polizei auf Fahrradstreife begeben.

Wahrscheinlich habe ich mich verhört. Ob denn jemand aus der Fahrradstaffel auch privat Rad fahre, will ich wissen. Nadine Hartung ist eine der 20 Beamtinnen und Beamten, die den Streifenwagen für die nächsten drei Jahre gegen ein strahlend weißes Polizeifahrrad getauscht haben. Mindestens zwei Mal pro Woche fährt sie auch mit dem Fahrrad zur Arbeit. Ein Weg ist 31 Kilometer lang. Und zurück noch mal. Macht 62 Kilometer auf dem privaten Rennrad. Alleine für einen Arbeitstag. Hinzu kommen 20 bis 40 Kilometer auf dem Dienstrad. Nichts Besonderes. Auch alle anderen Kollegen würden 20 bis 30 Kilometer mit dem Rad zur Arbeit fahren.

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Radio Eins: Fahrradlicht - vom Problemfall zum Hingucker

Berlin, 17. Dezember 2014

Noch vor zehn Jahren war das Thema Fahrradbeleuchtung für die Mehrzahl der Nutzer ein großes Ärgernis: Durchrutschende Seitenläuferdynamos, kaputte und leuchtschwache Halogenlampen, abgebrochene Scheinwerfer. Inzwischen hat eine Innovation nach der anderen den Abstand zur Kfz-Beleuchtung sichtbar verringert. Benno Koch hat das 90-Lux-Flaggschiff von Busch & Müller in der Praxis getestet und die aktuellen Daten zur Verkehrssicherheit abgefragt - am Mittwoch kurz nach Elf live auf Radio Eins.

Ist Radfahren in der Dämmerung oder der Dunkelheit eigentlich gefährlicher als bei Tageslicht? Ganze 64 Fahrradunfälle registrierte die Berliner Polizei im Jahre 2013 aufgrund von "Radfahren ohne Licht". Das entsprach 0,92 Prozent aller Fahrradunfälle. Vor zehn Jahren waren es noch genau 100 Fälle (2003) oder 1,6 Prozent aller Fahrradunfälle. Seitdem hat der Fahrradverkehr in Berlin stark zugenommen. Augenscheinlich fahren immer mehr Radfahrer mit und vor allem mit gutem Licht durch die Stadt.

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Busch & Müller: Richtiges Fahrradlicht

Berlin, 17. Dezember 2014

Kein anderes Zubehör am Fahrrad hat sich in den letzten Jahren so radikal verändert. Zuletzt haben die neuen LED-Fahrradscheinwerfer Quantensprünge gemacht, die noch vor Kurzem undenkbar schienen. Der deutsche Hersteller Busch & Müller KG aus Meinerzhagen ist einer der Pioniere und deutscher Weltmarktführer im Bereich der Fahrradbeleuchtung. Benno Koch hat die aktuellen Produkte getestet und eine kleine Bestandsaufnahme gemacht.

Ende Oktober 2004. Am Brandenburger Tor findet eine der ungewöhnlichsten Polizeikontrollen Berlins statt. Innerhalb von zwei Stunden werden 506 Fahrradfahrer gezählt, 138 von ihnen oder 27 Prozent sind ohne oder ohne funktionstüchtige Beleuchtung unterwegs. Statt Knöllchen werden 100 der ersten hochwertigen LED-Fahrradscheinwerfer und 100 LED-Rückleuchten verschenkt. Einfach so. Doch der Wandel von besseren Positionslampen hin zu richtigen Scheinwerfern auch für Fahrräder hatte damals gerade erst begonnen.

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Radio Eins: Fahrrad und Bahn - der Fahrplanwechsel aus Fahrradsicht

Berlin, 10. Dezember 2014

Noch nie war ein Fahrplanwechsel der Bahn in Berlin und Brandenburg so fahrradfreundlich wie dieses Mal. Mit 120 möglichen Fahrrädern pro Regionalexpress in den neuen Zügen zwischen Berlin und der Ostsee, ist die Hauptstadtregion auch ein bundesweites Vorbild. Benno Koch erklärt die wichtigsten Änderungen zum neuen Fahrplan aus der Fahrradperspektive - am Mittwoch kurz nach Elf live auf Radio Eins.

27 Prozent der Berliner nutzen für Ausflüge nach Brandenburg Bahnen und Busse. Bundesweit sind es nur 16 Prozent, wie eine aktuelle Untersuchung im Auftrag der Tourismus Marketing Brandenburg (TMB) vor einigen Wochen ergab. Fahrradtourismus ist seit zehn Jahren die Hauptfreizeitaktivität der Berliner. Weit vor Baden, Golfen, Reiten, Wassersport oder Wandern. Wenn man das Spazierngehen nicht als Wanderung zählt. Exakte Zahlen zur Fahrradmitnahme in den Zügen sind trotzdem Mangelware: "Aus den Erhebungen der Eisenbahn Verkehrsunternehmen haben wir keine Erkenntnisse zur Anzahl von Fahrrädern in den Zügen", sagt Elke Krokowski, Pressesprecherin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB).

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Berlin-Ostsee: 120 Fahrräder pro Regionalexpress

Berlin, 10. Dezember 2014

Fahrplanwechsel: Es wird ein bisschen wie Ostern und Weihnachten zusammen. Wenn ab Karfreitag 2015 an jedem Regionalexpress von Berlin zur Ostsee ein fünfter Wagen hängt, geht ein Traum in Erfüllung. Was 2006 mit einem Prototypen als "FahrradExpress"-Wagen begann, wird nun auf gleich zwei Bahnlinien von DB Regio Nordost Standard. Benno Koch hat sich den neuen Fahrradwagen schon mal angesehen und eine kleine Bestandsaufnahme gemacht.

"Aus den Erhebungen der Eisenbahn Verkehrsunternehmen haben wir keine Erkenntnisse zur Anzahl von Fahrrädern in den Zügen", sagt Elke Krokowski. Dennoch versucht die Pressesprecherin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) mit den verkauften Fahrradtickets einen Anhaltspunkt zu geben: Alleine die verkauften Einzelfahrausweise für das VBB-Gesamtnetz erhöhten sich von 176.800 (im Jahr 2011) auf 187.400 (2013). Bei den Fahrradtageskarten (VBB Gesamt) stieg der Verkauf sogar um ein Drittel, von 30.300 (2011) auf 40.000 (2013). Hinzu kommen 53.200 Fahrradmonatskarten (für Berlin ABC und VBB Gesamt).

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Radio Eins: Mit Spikes sicher durch den Fahrradwinter

Berlin, 3. Dezember 2014

Gibt es eigentlich Tage im Jahr, an denen man das Fahrrad stehen lassen sollte? Statistisch gesehen werden jetzt im Winter bis zu 80 Prozent weniger Fahrradunfälle im Vergleich zum Sommer registriert. Vorausschauendes Fahren und der richtige Grip der Fahrradreifen sind wichtig. Benno Koch erklärt den Winter aus der Fahrradperspektive - am Mittwoch kurz nach Elf live auf Radio Eins.

Statistisch gesehen ist das Winterhalbjahr für Fahrradfahrer sicherer: Während auf dem Höhepunkt des Jahres im Juli 2013 bundesweit 11.239 Fahrradunfälle registriert wurden, waren es im November 2013 nur noch 4.671. Der tiefste Stand war im Februar 2013 mit nur 2.052 Fahrradunfällen erreicht. Die Zahlen teilte das statistische Bundesamt auf Nachfrage mit. Dunkelheit, Kälte oder Glätte müssen also keine Risikofaktoren sein. Und augenscheinlich vor allem auch im Winter hat zumindest der Alltagsfahrradverkehr zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit deutlich zugenommen.

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Fahrradwinterreifen: Fast wie im Sommer unterwegs

Berlin, 3. Dezember 2014

Der meteorologische Winter hat längst begonnen. Seit ein paar Jahren sind richtige Winter mit Schnee und Eis auch in der Hauptstadtregion zurück. Jetzt steht der erste Schneetag in Berlin kurz bevor. Mit dem richtigen Grip kein Problem. Denn gerade im Winter fahren immer mehr Menschen Rad. Benno Koch hat in den vergangenen Jahren verschiedene Fahrradwinterreifen getestet und eine kleine Bestandsaufnahme gemacht.

Klimaforscher Mojib Latif wusste es bereits 1997: Wir erwarten 20 kalte Winter. Dass es dann zumindest bis 2006 doch irgendwie ganz anders kam, ist eben eine ganz kleine Ungenauigkeit im großen Klimakatastrophengeschäft. Spätestens im März-Winter 2013, mit bis zu minus 20 Grad und Mengen von Schnee und Eis in Berlin und Brandenburg, stellte sich für immer mehr Fahrradfahrer die Frage: Kann man im Winter wirklich Rad fahren?

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Himmelpfort: Weihnachtsmann, Kamin und Therme

Berlin, 2. Dezember 2014

Himmelpfort: Hier wohnt der Weihnachtsmann, keine Frage. Und falls der alte Herr nicht zu Hause sein sollte, kommt der Aushilfs-Weihnachtsmann. Am Samstag, 6. Dezember 2014 verrät Benno Koch die weihnachtlichsten Radtouren durch die Winterwälder der Uckermark. Und natürlich den knisternden Kamin und die wohligste Therme danach.

Der Radweg Tour Brandenburg rund um Himmelpfort wird jetzt wieder zur Kulisse für ein kleines Weihnachtsmärchen. 294.000 Briefe soll der Weihnachtsmann 2013 hier persönlich beantwortet haben. Bereits seit einigen Tagen hockt der Mann mit dem weißen Bart wieder in seinem Weihnachtspostamt am Kamin und über tausenden Wunschzetteln.

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Tagebuch: E-Bike-Test bei minus Zehn Grad

Berlin, 2. Dezember 2014

In gut vier Monaten startet die erste Bundesgartenschau an fünf Standorten. Auf einer Länge von 80 Kilometern entlang der Havel zwischen der Stadt Brandenburg und Havelberg wird vor allem der Fahrradtourismus eine neue Rolle spielen. Erstmals sollen 250 E-Bikes über einen langen Zeitraum eine Region verändern. Einen wohltemperierten Test der BUGA Havelregion mit dem E-Bike beschreibt eine neue Seite im Tour-Tagebuch von Benno Koch.

Es ist Ende November. Das Winterhalbjahr versucht in diesen Tagen mit der ganzen Palette an Grautönen alle Vorurteile zu bestätigen. Die Temperaturen klettern kaum noch über Null Grad. Der eisige Ostwind lässt die gefühlte Temperatur locker auf minus Zehn Grad sinken. Zwei Tage vor einem E-Bike-Test in der BUGA Havelregion bin ich in Berlin zu Fuß unterwegs. Wie die anderen Passanten auch, friere ich an jeder Bushaltestelle.

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Radio Eins: BUGA Havelland 2015 - aus der Fahrradperspektive

Berlin, 26. November 2014

Die Städte Brandenburg an der Havel, Premnitz, Rathenow und Havelberg bilden den Kern der BUGA Havelregion im kommenden Jahr. Noch nie war eine Bundesgartenschau so weitläufig. Erstmals ist auch der Fahrradtourismus Teil des Konzepts. Manchmal noch zaghaft. Benno Koch erklärt die BUGA aus der Fahrradperspektive - am heutigen Mittwoch kurz nach Elf live auf Radio Eins.

Wer die BUGA-Orte entlang der Havel entdecken will, wird zu Fuß scheitern. Alleine zwischen Brandenburg an der Havel im Süden und Rathenow im Norden misst der Havel-Radweg rund 60 Kilometer. Eine Strecke, die selbst mit dem Fahrrad für die meisten eine Tagestour sein dürfte. Das haben inzwischen auch die Planer der Bundesgartenschau im Havelland erkannt. Mit der Fahrradstation GmbH hat ein erfahrenes Unternehmen aus Berlin den Zuschlag für den Fahrradverleih bekommen.

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BUGA Havelregion: Sanfte Mobilität mit 250 E-Bikes

Berlin, 26. November 2014

Mehr als 100.000 Fahrradfahrer werden zur BUGA 2015 in der Havelregion erwartet. Mit 250 E-Bikes stehen so viele Elektrofahrräder vor Ort im Verleih zur Verfügung, wie bei keinem anderen Event über einen Zeitraum von sechs Monaten. Benno Koch hat sich vor Ort umgesehen und will am Sonntag, 30. November 2014 gemeinsam mit der Fahrradstation schon mal bis zu 35 Neugierige auf eine E-Bike-Testfahrt rund um Brandenburg an der Havel schicken.

Katja Richarz weiß wovon sie spricht: "Fahrradfahrer sind besser gebildet und geben vor Ort mehr Geld aus als andere Touristen." Die Frau ist zuständig für den Veranstaltungsservice der Berliner Fahrradstation GmbH. Mit dem Zuschlag für den Fahrradverleih zur Bundesgartenschau im kommenden Jahr in der Havelregion westlich von Berlin ergeben sich nun ganz neue Chancen für das Fahrrad im Eventbereich: "Die Fahrradindustrie hat erst jetzt verstanden, welches Potential sich hier für die Präsentation neuer Elektrofahrräder bietet." Insgesamt 500 Leihfahrräder sollen von April bis Oktober 2015 zwischen Brandenburg an der Havel, Premnitz, Rathenow und Havelberg an mehreren Stationen zur Verfügung stehen. Die Hälfte davon sind E-Bikes. "Bei uns ist anders als bei anderen Anbietern eine One-Way-Miete selbstverständlich möglich", freut sich Richarz.

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Odertal: Stettin, Wildgänse und Blockhaussauna

Berlin, 25. November 2014

Was macht eigentlich der Oder-Neiße-Radweg nach Stettin? Als vor drei Jahren der erste Abschnitt bei Pargowo eröffnet wurde, waren die Hoffnungen groß. Ein paar Kilometer weiter im Odertal ist jetzt die schönste Zeit für Birdwatcher angebrochen. Zehntausende Wildgänse und Singschwäne überwintern hier. Und am Ende wartet eine Blockhaussauna mit knisterndem Kaminfeuer. Benno Koch verrät am Samstag, 29. November 2014 die überraschendsten Entdeckungen zwischen Stettin und Schwedt.

Der neue Radweg auf dem Stettiner Bulwar Piastowski zwischen Hauptbahnhof und Schloss hat Konturen angenommen. Am Hafen von Gryfino ist das erste Stück eines asphaltierten Radweges fertig. Und die Fahrradstraße von Staffelde nach Pargowo ist bereits vor drei Jahren asphaltiert und ausgeschildert worden. Alles zusammen gehört zu einem Puzzle namens Oder-Neiße-Radweg. Durchgängig fertig ist hier nichts. Trotzdem ist das Ganze ein gutes Beispiel wie Europa inmitten der einzigartigen Flusslandschaft des Unteren Odertals langsam zusammenwächst.

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Radio Eins: Fahrradnavigation - die Basics

Berlin, 19. November 2014

Fahrradnavigation ist anders. Während die klassische Straßennavigation auf ein standardisiertes Netz von Autobahnen, Bundesstraßen, Landesstraßen oder Kreisstraßen zurückgreifen kann, sind Wege für und auch Wünsche von Fahrradfahrern differenzierter. Benno Koch erklärt die Basics am Mittwoch kurz nach Elf live auf Radio Eins.

Es war der 30. Juni 2006. Das Sommermärchen hat seinen Höhepunkt erreicht. Deutschland spielt gegen Argentinien. Der Elfmeterkrimi hat die Straßen Berlins leergefegt. Doch in einem großen Berliner Outdoorgeschäft will es ein Kunde wissen: "Bitte ein Garmin GPSmap 60Csx und die passende Europakarte." "Macht dann 850 Euro, ein Ladegerät müssen Sie sich aber noch extra kaufen."

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Komoot: Fahrradnavigation leicht gemacht

Berlin, 19. November 2014

Zwei Millionen Mal wurde die Komoot App bereits installiert. Nach Angaben des Unternehmens ist Komoot damit die beliebteste App für Outdoor-Aktivitäten und Inspiration. Benno Koch hat die Fahrradnavigation inzwischen zwei Jahre getestet und eine kleine Bestandsaufnahme gemacht.

Komoot, das sind die netten Jungs von nebenan. Das Startup ist vor gut vier Jahren von Berlin in die Speicherstadt Potsdam direkt an die Havel gezogen. Kein vornehmes Bürohaus, eher eine Studenten-WG. Tobias Hallermann ist einer der Gründer: "Wir wollen die Planung deiner Radtour oder deiner Wanderung möglichst einfach machen."

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Rad und Navi: Schlossbezirk, Feldmark und Kamin

Berlin, 18. November 2014

Nachtwächter kennen jeden Weg durch die Dunkelheit im Schlaf. Und manchmal zieht im Schlossbezirk Altlandsberg tatsächlich ein Nachtwächter um die Häuser. Doch diesmal soll alles ganz anders werden. Benno Koch verrät am Sonntag, 23. November 2014 auf einer Radtour die spannendsten Geschichten zwischen der Berliner Stadtgrenze, einem Ackerbürgerstädtchen und einem Gasthof mit Kamin. Und wer möchte, bekommt einen Grundkurs Fahrradnavigation dazu.

Vielleicht hätte Altlandsberg einmal das Zentrum der Macht werden können. Heute ist die historische Altstadt mit einem Scheunenviertel, Ackerbürgerhäusern rund um den Markt, dem längst stillgelegtem Bahnhof und einem Schlossbezirk ohne Schloss der Inbegriff für Beschaulichkeit. Einige Feste locken ein paar Mal im Jahr Touristen an. Sonst ist hier vor allem viel Ruhe zu finden.

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Schloss Zerbst: Auf den Spuren der Macht

Berlin, 18. November 2014

Zwei Jahre verbrachte Prinzessin Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst auf Schloss Zerbst. Als Katharina die Große war sie 34 Jahre lang die mächtigste Frau der Welt. Einen Hauch von Weltgeschichte verrät Benno Koch am Samstag, 22. November 2014 auf einer Radtour durch die Elbauen zwischen Zerbst und Bad Salzelmen.

Es war ein kalter Januartag 1744 als Sophie aufbrach. Die 14jährige war als Gemahlin für den russischen Thronfolger auserwählt worden. Die Reise von Zerbst über Berlin nach St. Petersburg dauerte einen Monat. Die Hochzeit mit dem späteren Zaren Peter III. fand ein Jahr später im September statt. Sophie konvertierte zum orthodoxen Glauben, hieß nun Katharina, las Montesquieu und Voltaire, lernte zielstrebig russisch und verstand es, die Macht am Hofe an sich zu ziehen. Nach einem Staatsstreich wurde sie im Juli 1762 zur Zarin ausgerufen.

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RBB TV Kurz vor 5: Tipps für den Fahrradwinter

Berlin, 14. November 2014

Gibt es eigentlich Tage im Jahr an denen man das Fahrrad stehen lassen sollte? Mit welcher Kleidung kommt man gut durch die kalte Jahreszeit? Und wann ist man als Fahrradfahrer gut sichtbar? Fahrradexperte Benno Koch hat einige dieser Fragen im Gespräch mit Marion Pinkpank versucht zu klären - am heutigen Freitag um "Kurz vor 5" im RBB Fernsehen.

Mitte November am Großen Stern in Berlin: Der zähe Nebel hüllt die Stadt in ein einziges Grau. Schon mittags will man jedes verfügbare Licht anschalten. Berlin hat sich verändert. Während vor zehn Jahren Nabendynamo und Diodenscheinwerfer für die meisten Radfahrer so unvorstellbar waren, wie sagen wir mal ein Smartphone mit Touchscreen, ist heute die Mehrzahl auch tagsüber mit richtigem Licht am Rad unterwegs.

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Radio Eins: Fahrradparken und Berliner Bauordnung - die Basics

Berlin, 12. November 2014

Für 26.513 Fahrradfahrer endete 2013 der Tag in Berlin ohne Fahrrad. Die Fahrraddiebstahlzahlen sind im Zehnjahresvergleich konstant hoch. Hauptproblem: Sichere Fahrradbügel sind Mangelware. Dabei schreibt die Berliner Bauordnung seit vielen Jahren die Anzahl und die Qualität von Fahrradbügeln detailliert vor. Benno Koch erklärt die Basics am Mittwoch kurz nach Elf live auf Radio Eins.

Exakt sieben Fahrradbügel zählte der Tagesspiegel-Journalist Jörn Hasselmann Ende September vor der frisch eröffneten Mall of Berlin. Genau 1.202 Fahrradstellplätze hatte der zuständige Bezirk Berlin-Mitte in seiner ursprünglichen Genehmigung für den Gebäudekomplex gefordert. Während die Berliner Bauordnung Fahrradparkplätze detailliert und verbindlich vorschreibt, sind Kfz-Parkplätze freiwillig. Von letzteren gab es am Tag der Eröffnung genau 981 in zwei Parkhäusern.

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Berlins geheime Fahrradparkhäuser

Berlin, 12. November 2014

Berlins Verkehrsstaatssekretär Christian Gaebler kündigte im September "erstmals" den Bau von Fahrradparkhäusern in der Bundeshauptstadt an. Einziges Problem: Die Finanzierung, die Gestaltung und ein Betreiber sind noch offen. Fahrraddiebstahl ist das häufigste Einzeldelikt in der Kriminalstatistik und sicheres Fahrradparken ein massives Problem. Benno Koch hat eine kleine Bestandsaufnahme gemacht.

Es ist warm, trocken, beleuchtet, videoüberwacht, rund um die Uhr geöffnet, kostenlos, zentral gelegen und praktisch unbekannt: Das erste Fahrradparkhaus Berlins. Seit seiner Eröffnung vor 16 Jahren am 2. Oktober 1998 ist es einer der geheimsten Orte für Radfahrer. Mitten in Berlin-Mitte. Während sich oben die Fahrräder an nur 270 Fahrradbügeln stapeln, stehen hunderte Fahrradstellplätze nur wenige Meter darunter leer.

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Westpolen: Brühlsches Schloss und Martinsgans

Berlin, 11. November 2014

Alle hatten ihr abgeraten. Selbst ihr Vater. Heute ist der abgelegene Hof von Dorota Schewior ein Musterbeispiel was geht. In einer Region, die noch immer viele Chancen verpasst. Und die von einem neuen Braunkohletagebau bedroht ist. Am Samstag, 15. und am Sonntag, 16. November 2014 verrät Benno Koch diesmal gleich zwei Mal die spannendsten Entdeckungen östlich der Neiße.

Wielotów ist ein beschauliches Dorf in der Woiwodschaft Lebus. Jetzt durchziehen mystisch Nelbelfelder die Landschaft. Doch Wielotów ist anders. Über die sanften Hügel am Ortsausgang erstrecken sich bis zum Horizont Erdbeer-, Himbeer-, Brombeer- und Spargelplantagen. Im Winterhalbjahr wärmt der Kamin. Es gibt Gänsebraten und selbstgemachte Torten. Als Dorota Schewior 1995 hier anfing ihren Traum zu verwirklichen, haben ihr alle abgeraten. Auch ihr Vater. Dorota ist in Wielotów aufgewachsen und hat zunächst wie viele ihrer Generation das karge Land verlassen. Spätestens als sie vor sechs Jahren das Gartencafé samt Hofladen öffnete, wurde ihr Erfolg für jeden sichtbar.

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Radio Eins: Das Ende der Radwegbenutzungspflicht

Berlin, 5. November 2014

Mehr als 80 Prozent aller schweren und tödlichen Fahrradunfälle in Kreuzungbereichen finden auf baulich getrennten Radwegen statt. So mehrere Unfallauswertungen der Berliner Polizei. Im Ergebnis wurde 1997 die Straßenverkehrsordnung geändert. Auch Radwege müssen Mindestkriterien erfüllen, deren Benutzungspflicht ist seitdem die Ausnahme. Benno Koch erklärt die Basics am Mittwoch kurz nach Elf live auf Radio Eins.

"2013 gab es in Berlin 964 Kilometer baulich angelegte Radwege, davon 85,8 Prozent nicht benutzungspflichtig", sagt Petra Rohland, Pressesprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Berlin. "Demnach sind 14,2 Prozent der baulich angelegten Radwege noch benutzungspflichtig." Was so simpel klingt, überrascht sie noch immer alle: Autofahrer, Radfahrer, Fahrlehrer, Polizisten, Verkehrsplaner und Journalisten. Immerhin 17 Jahre nach der Änderung der Straßenverkehrsordnung (StVO). Der so genannten Fahrradnovelle.

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Kastanienallee: Fahrräder an den Rand gedrängt

Berlin, 5. November 2014

Die von der Verkehrslenkung Berlin angeordneten Radweg-Benutzungspflichten werden aufgehoben, heißt es lapidar in einem Urteil des Verwaltungsgerichts. Gemeint ist die Kastanienallee im Bezirk Pankow. Es ist eine der am stärksten von Radfahrern genutzten Straßen Berlins. Benno Koch hat eine kleine Bestandsaufnahme gemacht.

Es war eine Niederlage mit Ansage: Wie schafft man es 7.000 Radfahrer pro Tag sicher und konfliktarm in der Verkehrsplanung zu berücksichtigen? Auf einen Meter schmalen Radwegen über Haltestellenkaps durch wartende Tram-Fahrgäste hindurch? Der Bezirk Pankow hat den Umbau der Kastanienallee seit mehr als drei Jahren vorangetrieben. Noch bevor die letzten Baustellen verschwunden sind, scheint der Wunsch der Planer bereits gescheitert: Die Führung des Radverkehrs über die neuen Haltstellenkaps "schaffe eine neue, erhöhte Gefahrenlage", heißt es im Urteil des Berliner Verwaltungsgerichts vom 29. September 2014. Die Radwegbenutzungspflicht wird aufgehoben.

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Radio Eins: Fahrradland Brandenburg - die Basics

Berlin, 29. Oktober 2014

Als vor zehn Jahren die Studie zum Ausflugsverhalten vorgestellt wurde, war dies eine Sensation. Ein Drittel der Berliner hatte mindestens einen Fahrradausflug nach Brandenburg gemacht. Fahrradfahren lag weit vor Wassersport, Baden, Reiten, Golfen oder Wandern. Benno Koch erklärt das Fahrradland Brandenburg für Einsteiger und Fortgeschrittene. Am Mittwoch kurz nach Elf live auf Radio Eins.

Inzwischen ist die Liste der überregionalen Radfernwege im Land Brandenburg lang: Europaradweg R1, Radweg Berlin-Usedom, Radweg Berlin-Kopenhagen, Oder-Neiße-Radweg, Elbe-Radweg, Tour Brandenburg, Spree-Radweg, Havel-Radweg, Havelland-Radweg, Oder-Havel-Radweg, Dahme-Radweg, Oderbruchbahn-Radweg, Oder-Spree-Tour, Uckermärkischer Radrundweg, Seenlandroute, Fürst-Pückler-Weg, Kohle-Wind-Wasser-Tour, Gurken-Radweg, Bischofstour, Radweg Berlin-Leipzig, Fläming Skate, Historische-Stadtkern-Routen - und jede Menge mehr. Was sie vereint, ist ein boomender Fahrradtourismus. Es ist eine Erfolgsgeschichte - mit einigen Schönheitsfehlern.

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Fahrradland Brandenburg: Erfolg und Verlegenheit

Berlin, 29. Oktober 2014

Ein paar ganz normale Fragen zum Fahrradverkehr bringen den Pressesprecher des Infrastrukturministeriums in Verlegenheit. Und gleich kommt der Verweis auf den Tourismus. Dabei werden im Land Brandenburg mit 13 Prozent Anteil am Modal Split sogar mehr Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt als mit Bus und Bahn. Benno Koch hat eine kleine Bestandsaufnahme gemacht.

Als 1998 die erste Fachkonferenz zum Fahrradtourismus im Land Brandenburg stattfand, waren Fahrradstraßen oder ausgebaute überregionale Radfernwege noch ein unerfüllter Traum. Daran änderte auch die offizielle Eröffnung des Radweges Berlin-Kopenhagen im Frühjahr 2001 nichts. Gerade einmal zehn Prozent der Strecke waren fertig. Und Brandenburg hatte sich irgendwie auch keine große Mühe gegeben, Berlin als Namensgeber an diesem und anderen Fahrradprojekten zu beteiligen. Doch dann ging alles ganz schnell. Bis zur Eröffnung des Radweges Berlin-Usedom im Spätsommer 2007 war ein Netz von touristischen Radwegen entstanden, das neue Maßstäbe setzte.

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Warthemündung: Amazonas des Ostens

Berlin, 28. Oktober 2014

Scheinbar unendliche Weiten beginnen an der Warthemündung östlich der Oder. Der erste Abschnitt des Warthe-Radweges auf einem Deich ist ausgebaut worden. Gleich nebenan rasten in diesen Tagen zehntausende Kraniche. Benno Koch verrät am Sonntag, 2. November 2014 die schönsten Strecken durch Westpolen im Altweibersommer.

Einen Fahrradwegweiser vom Bahnhof gibt es nicht. Wer jedoch den ersten Abzweig gefunden hat, ist kurz darauf im von Nebelschwaden durchzogenen Naturparadies. Doppelt so breit wie der Nationalpark Unteres Odertal, 50 Kilometer nordwestlich der Warthemündung, erinnert das Delta des offiziell 808 Kilometer langen Flusses eher an den Amazonas. So unentdeckt, dass selbst die Nationalparkverwaltung des Park Narodowy Ujście Warty auf Nachfrage nicht sagen konnte, wer nun den neuen Deichweg gebaut hat.

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Radweg Stille Pauline: Faszination Birdwatching

Berlin, 28. Oktober 2014

Traumziel Radweg Stille Pauline. Es war der Radweg des Jahres 2011. Ganz inoffiziell natürlich. Inzwischen ist der alte Bahnhof Fehrbellin mit viel Liebe zum Detail als Gasthaus zu neuem Leben erwacht. Eines der besten Cafés Brandenburgs wartet. Und natürlich sind jetzt die Kraniche zurück - mehr als 130.000 sollen es aktuell sein. So viele wie nie zuvor. Benno Koch verrät am Samstag, 1. November 2014 die schönsten Entdeckungen im Altweibersommer.

Genau am 12. September 1880 wurde auf der 29,83 Kilometer langen damaligen Bahnstrecke zwischen Paulinenaue und Neuruppin der Eisenbahnverkehr aufgenommen. Rund 90 Jahre später fuhren am 30. Mai 1970 die letzten Personenzüge, 1995 war auch für die letzten Güterzüge Schluss, 2007 wurde die Strecke verkauft - und die Idee für einen Radweg entstand.

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Radio Eins: Fahrradstadt Berlin - die Basics

Berlin, 22. Oktober 2014

Rund 2,5 Millionen Fahrräder soll es in Berlin geben. Doppelt so viele wie Pkw. Drei Wege legt jeder Berliner pro Tag im Durchschnitt mit verschiedenen Verkehrsmitteln zurück. Ein Weg ist im Durchschnitt 6,9 Kilometer kurz. Die ideale Fahrradentfernung. Benno Koch erklärt die Fahrradstadt Berlin für Einsteiger und Fortgeschrittene. Am Mittwoch kurz nach Elf live auf Radio Eins.

Mittwoch vor einer Woche war es wieder soweit: Schutzblech an Schutzblech quälte sich eine endlose Fahrradschlange vom Alexanderplatz über die Karl-Marx-Allee und die Frankfurter Allee stadtauswärts. Während nebenan auf der Straße mindestens drei Fahrspuren pro Richtung vorhanden sind, müssen sich Radfahrer mit einer Spur begnügen. Mit Benutzungspflicht. Anderthalb Meter breit, holprig und nur ein Sechstel der Fläche der Fahrbahnen nebenan. Überholen mit Sicherheitsabstand ist unmöglich. Was bei einem Bahnstreik für jeden sichtbar wird, ist auch an ganz normalen Tagen für Radfahrer Alltag. Gleichberechtigung sieht anders aus.

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Fahrradstadt Berlin: Abstimmung mit den Rädern

Berlin, 22. Oktober 2014

Genau 20 Jahre ist es her, dass die Stadt Berlin den Ausbau eines 660 Kilometer langen Fahrradroutennetzes beschlossen hat. Vor zehn Jahren folgte die erste Radverkehrsstrategie des Berliner Senates. Für Eingeweihte ist das Fahrrad das beste Verkehrsmittel in der Stadt. Für viele andere ist es ein Buch mit sieben Siegeln. Benno Koch hat eine kleine Bestandsaufnahme gemacht.

Es ist ein ganz normaler Morgen am östlichen Berliner Stadtrand. Zum Beispiel am U-Bahnhof Hönow. In einer vergleichsweise winzigen Ecke stehen hunderte Fahrräder. Während sich die fünf Parkreihen für 270 Pkw auf eine Gesamtlänge von 1,2 Kilometern summieren, stehen mehr als 300 Fahrräder auf einer Fläche von gerade mal 15 mal 50 Metern. Nicht nur hier sind die mit dem Rad angereisten Pendler in der Mehrzahl. Doch die Wahrnehmung ist eine andere.

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Traumlandschaften eines TV-Moderators

Berlin, 21. Oktober 2014

Dieses Dorf hat nichts: Keinen Dorfladen, keine Kneipe, keine Kirche mit Dach und Turm, keinen Bahnhof und keinen Radweg. Es sind die Traumlandschaften von Max und Sonja Moor. Und einiger glücklicher Wasserbüffel und Galloways. Am Sonntag, 26. Oktober 2014 verrät Benno Koch die schönsten Entdeckungen im goldenen Fahrradherbst.

"Was wir nicht haben, brauchen sie nicht" ist ein tiefsitzendes Selbstverständnis. Wahrscheinlich nicht nur in Brandenburg. Die Geschichte des einstigen Dorfladens in Hirschfelde östlich von Berlin war 2009 ein Bestseller. Und ist es vermutlich noch immer. Mit dem Buch kamen auch die Touristen ins Dorf. Doch wozu brauchen die Stadt Werneuchen oder ihr Ortsteil Hirschfelde schon Touristen? Der Schweizer TV-Moderator Dieter Moor, der sich heute lieber Max nennen lässt, hat dem Dorf eine Aufmerksamkeit verschafft, mit der dort scheinbar niemand umgehen kann. Inmitten einer Traumlandschaft für Touristen.

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Peitzer Fischzug und Spreewald Therme

Berlin, 21. Oktober 2014

Wenn die Fischer im größten Teichgebiet Deutschlands mit der Karpfenernte beginnen, ist in Peitz die schönste Zeit des Jahres angebrochen. Und auch zwischen den Kanälen im Spreewald ein paar Kilometer weiter ist jetzt die Ruhe zurückgekehrt. Am Samstag, 25. Oktober 2014 verrät Benno Koch die schönsten Entdeckungen im goldenen Fahrradherbst.

In Peitz ist irgendwann die Geschichte stehen geblieben. Mitte des 16. Jahrhunderts wurde hier eines der damals bedeutendsten Eisenhüttenwerke errichtet. Genaugenommen sind die Peitzer Teiche die Restlöcher der seit 1554 hier betriebenen Raseneisenerzgewinnung. Hauptabnehmer war die Rüstungsindustrie mit Kanonenkugeln, Waffen und Gerät aus Schmiedeeisen. Bereits 1898 wurde die Produktion eingestellt, so dass das ehemalige Königliche Hüttenwerk Peitz heute eine beschauliche und einzigartige Kulisse bildet - und ganz friedlich von unbewaffneten Touristen lebt.

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Radio Eins: 10.000 Kilometer mit dem E-Bike durch Berlin

Berlin, 15. Oktober 2014

Genau 12.156 E-Autos zählte das Kraftfahrt Bundesamt Anfang 2014. Der Bestand der E-Bikes lag zu diesem Zeitpunkt 100 Mal höher: 1,3 Millionen E-Bikes waren auf deutschen Straßen unterwegs. Ende 2014 geht diese Zahl bereits stramm auf die 2-Millionen-Grenze zu. Benno Koch hat den Langzeittest gemacht: Wie verändert sich die Stadt mit dem E-Bike? Am Mittwoch kurz nach Elf live auf Radio Eins.

Eine staatliche Förderung gab es nicht. Zumindest nicht fürs Fahrrad. Obwohl alles von e-Mobility spricht. Wenn 2014 mit 450.000 verkauften E-Bikes wieder ein neuer Verkaufsrekord in Deutschland aufgestellt wird, dann ist es schlicht eine Abstimmung mit den Rädern.

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Langzeittest: 10.000 km mit dem E-Bike durch Berlin

Berlin, 15. Oktober 2014

450.000 Elektrofahrräder sollen in diesem Jahr über die deutschen Ladentische gehen. So viele wie nie zuvor. E-Mobility mit dem Fahrrad ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Im Gegensatz zum E-Auto ganz ohne öffentliche Förderung. Benno Koch hat sich langsam an das Thema herangetastet. Zuletzt hat er zwei E-Bikes in sechs Monaten auf mehr als 10.000 Kilometer bis an ihre Grenzen gebracht. Und festgestellt, dass die Großstadt plötzlich ganz klein wird.

"Das passt scho!" antwortet Franz Scherer auf meine Frage nach einem Akkuwechsel. Er hätte gerade einen Flyer getestet und wäre mit nur einem Akku 69 Kilometer weit gekommen. Flyer ist seit 1995 einer der Schweizer E-Bike-Pioniere. "Da kommst Du locker mit einem Akku rauf."

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Radweg Stille Pauline: Faszination Birdwatching

Berlin, 14. Oktober 2014

Traumziel Radweg Stille Pauline. Es war der Radweg des Jahres 2011. Ganz inoffiziell natürlich. Inzwischen ist der alte Bahnhof Fehrbellin mit viel Liebe zum Detail als Gasthaus zu neuem Leben erwacht. Eines der besten Cafés Brandenburgs wartet. Und natürlich sind jetzt die Kraniche zurück - rund 116.000 sollen es aktuell sein. Benno Koch verrät am Sonntag, 19. Oktober 2014 die schönsten Entdeckungen im Altweibersommer.

Genau am 12. September 1880 wurde auf der 29,83 Kilometer langen damaligen Bahnstrecke zwischen Paulinenaue und Neuruppin der Eisenbahnverkehr aufgenommen. Rund 90 Jahre später fuhren am 30. Mai 1970 die letzten Personenzüge, 1995 war auch für die letzten Güterzüge Schluss, 2007 wurde die Strecke verkauft - und die Idee für einen Radweg entstand.

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Bitterfeld-Leipzig: Grand Canyon des Ostens

Berlin, 13. Oktober 2014

Ungeahnte Naturgewalten verändern die einstigen Tagebaulandschaften bei Bitterfeld. In den 1980er Jahren galt die Stadt als die dreckigste Europas. Inzwischen ist hier ein Naturparadies entanden, das stark von den Hochwassern 2002 und 2013 geprägt wurde. Benno Koch verrät am Samstag, 18. Oktober 2014 die schönsten Strecken rund um die Goitzsche und erstmals weiter nach Leipzig.

Bitterfeld stand schon seit einiger Zeit auf meiner Liste der spektakulärsten Neuentdeckungen. Ein Dammbruch während des Mulde-Hochwassers hatte die Stadt vor elf Jahren praktisch über Nacht zur Hafenstadt gemacht. Als im August 2002 das mehr als 13 Quadratkilometer große Restloch des einstigen Tagebaus Goitzsche innerhalb von nur drei Tagen weit über den geplanten Sollpegelstand volllief, schaffte es die Stadt wieder in die bundesweiten Medien. Das Juni-Hochwasser 2013 war hier kaum weniger spektakulär und hat die Region erneut verändert. Ein gewaltiger Canyon durchschneidet heute einen alten Kiefernwald. Wenn jetzt noch die Lachse und Bären zurückkommen, könnte dieser Ort fast an die kanadische Wildnis erinnern.

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Radio Eins: Fahrradkultur in Europa - Bratislava

Berlin, 8. Oktober 2014

Berlin gilt als Fahrradstadt. Brandenburg hat sich mit dem Ausbau der touristischen Radfernwege profiliert. Anders als beim Kfz-Verkehr sind jedoch die Standards für eine Fahrradförderung keine Selbstverständlichkeit. Wo steht die Hauptstadtregion im europäischen Vergleich? Benno Koch hat sich in den Hauptstädten Europas umgesehen und berichtet über eine Stadt die ganz am Anfang steht: Bratislava. Am Mittwoch kurz nach Elf live auf Radio Eins.

Je nördlicher eine Hauptstadt liegt, je nasser und je kälter das Wetter ist, umso mehr wird in Europa Rad gefahren. Eine erstaunliche Erkenntnis, die jedem Vorurteil widerspricht. Ganz oben auf der Liste der fahrradfreundlichen Hauptstädte liegt Kopenhagen. Hier werden in der Innenstadt die Hälfte der Wege mit dem Rad zurückgelegt. Helsinki ist bekannt für die ersten Spikesreifen an Fahrräder und erstaunlich viele Radfahrer im Winter. Je weiter südlich man kommt, desto trockener und wärmer es wird, desto weniger Menschen steigen aufs Rad.

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Bratislava: Rad fahren mit Miss Slovakia

Berlin, 8. Oktober 2014

Vor drei Jahren begann ein kleines Projekt namens Bike-Kitchen Bratislava zu verändern. Inzwischen ist eine Designer-Container-Siedlung in einem Park mitten in der slowakischen Hauptstadt das neue Zuhause für die junge Fahrradszene. Als eines von elf geförderten Projekten der Robert-Bosch-Stiftung und dem Programm Actors of Urban Change für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Benno Koch hat sich eine Woche lang in der Donau-Metropole umgesehen.

Nur ein Eurocity pro Tag verkehrt zwischen Berlin und Bratislava mit einem Fahrradabteil. Führt mit dem Donau-Radweg nicht einer der erfolgreichsten europäischen Radfernwege auch durch die Slowakei? Wer am Hauptbahnhof Bratislavas aussteigt, fühlt sich in die Autoträume der 1950er Jahre zurückversetzt: Fahrradabstellanlagen gibt es nicht. Auch keine Fahrräder. Stattdessen schlängeln sich vielspurige Hauptstraßen mit freien Rechtsabbiegern ohne Radwege durch die Innenstadt. Stau gibt es trotzdem. Auch Fußgänger haben hier nichts zu lachen. Über holprige Hochbrücken und Querstraßen ohne Bordabsenkungen müssen sie sich ihren Weg bahnen.

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Elbe-Radweg und Dessau-Wörlitzer Gartenreich

Berlin, 7. Oktober 2014

Der Elbe-Radweg in Sachsen-Anhalt verbindet die größte Dichte an UNESCO-Weltkulturerben mit Deutschlands beliebtesten Radfernweg. Am Samstag, 11. Oktober 2014 verrät Benno Koch die schönsten Strecken von Wittenberg durch den Altweibersommer im Dessau-Wörlitzer Gartenreich.

Möglicherweise hat es den Thesenanschlag an der Wittenberger Schlosskirche nie gegeben. Zumindest Martin Luther selbst soll in seinen Briefen und Werken nie von dem auf den 31. Oktober 1517 datierten Ereignis berichtet haben. Heute ist Wittenberg nicht nur an der Schlosskirche, sondern auch am Schloss, der Stadtkirche St. Marien, dem Arsenalplatz (dem neuen Zentralen Besucherempfang) und dem Augusteum (einem der ältesten Universitätsgebäude Deutschlands) eine spannende Baustelle. Bevor in drei Jahren weltweit 500 Jahre Reformation der Kirche gefeiert werden, will sich die Stadt in der alles begann fein machen.

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Stille Pauline: Altweibersommer und Kraniche

Berlin, 24. September 2014

Es war der Radweg des Jahres 2011. Ganz inoffiziell natürlich. Inzwischen ist der alte Bahnhof Fehrbellin mit viel Liebe zum Detail als Gasthaus zu neuem Leben erwacht. Eines der besten Cafés Brandenburgs wartet. Und natürlich sind jetzt die Kraniche zurück - rund 36.000 sollen es aktuell sein. Benno Koch verrät am Sonntag, 28. September 2014 die schönsten Entdeckungen im Altweibersommer.

Genau am 12. September 1880 wurde auf der 29,83 Kilometer langen damaligen Bahnstrecke zwischen Paulinenaue und Neuruppin der Eisenbahnverkehr aufgenommen. Rund 90 Jahre später fuhren am 30. Mai 1970 die letzten Personenzüge, 1995 war auch für die letzten Güterzüge Schluss, 2007 wurde die Strecke verkauft - und die Idee für einen Radweg entstand.

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Tagebuch: Die schöne Königin jenseits der Brücke

Berlin, 14. September 2014

"Eine Brücke ins Nirgendwo" titelt die rbb-Redaktion Klartext. Nirgendwo? Gemeint ist Westpolen. Bis 1945 überquerten mindestens 66 Brücken die Neiße. Die Mehrzahl wurde vor 70 Jahren zerstört. Mit der Neißewelle kommt zwischen Coschen und Żytowań jetzt eine neue Brücke hinzu. Einen unfassbar schönen Ausflug ins Nichts beschreibt eine neue Seite im Tour-Tagebuch von Benno Koch.

Was ist hinter der Brücke? Gemeint ist die Brücke über die Neiße vom brandenburgischen Coschen ins westpolnische Żytowań (Seitwann), die am 17. Oktober 2014 offiziell wiedereröffnet werden soll. Diese Frage hat öffentlich-rechtliche Medien wie den NDR oder den RBB in den letzten Wochen und Monaten beschäftigt. Deren eindeutige Antwort: Nichts. Sie ist eine von noch immer mindestens 33 alten Brücken über die Neiße, die seit dem Zweiten Weltkrieg bis heute nicht mehr nutzbar waren.

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Neißewelle:
Die neue Brücke
Coschen-Żytowań
soll Ende Oktober 2014
fertig sein - und verkürzt
den Weg um 19 Kilometer

Westpolen: Die Brücke

Berlin, 11. September 2014

"Eine Brücke ins Nirgendwo" titelt die rbb-Redaktion Klartext. Nirgendwo? Gemeint ist Westpolen. Bis 1945 überquerten mindestens 66 Brücken die Neiße. Heute existieren 33 nutzbare Neißebrücken. Mit der Neißewelle kommt zwischen Coschen und Żytowań jetzt eine neue Brücke hinzu. Auf einer Radtour für Genießer verrät Benno Koch am Samstag, 13. September 2014 was in Westpolen wirklich geht.

In Brandenburg herrscht Wahlkampf. Am Sonntag wird ein neuer Landtag gewählt. Jetzt geht es vor allem um Aufmerksamkeit. Stimmt es wirklich, dass es eine Zunahme der Kriminalität gibt? Wer in diesen Tagen an der Oder und Neiße entlang radelt könnte es glauben: Die Laternenmasten sind mit den Plakaten kleiner Parteien übersät. Mit der Angst vor einer angeblichen Grenzkriminalität.

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St. Marien Chojna:
Die ehemalige Stadt
Königsberg in der
Neumark
wurde im
Zweiten Weltkrieg
zu 80 Prozent
zerstört - die
St. Marien Kirche
ist in neuer Pracht
wiederentstanden

Westpolen: Gefangen im Königsberg-Dreieck

Berlin, 28. August 2014

Vor drei Jahren geisterten Meldungen vom Ausbau eines "150 Kilometer langen deutsch-polnischen Radwegenetzes" durch die Medien. Knapp fünf Millionen Euro standen dafür zur Verfügung. Es wäre eine Sensation gewesen. Dann wurde es ruhig. Sehr ruhig. Ein Ergebnis ist für Nichteingeweihte nicht erkennbar. Auf einer Radtour für Genießer verrät Benno Koch am Sonntag, 31. August 2014 was in Westpolen wirklich geht.

Als ich das erste Mal das Wort Königsberg auf einem Wegweiser kurz vor der deutsch-polnischen Grenze gelesen hatte, traute ich meinen Augen kaum. Der Name suggeriert nicht nur eine unerreichbare Größe. Die Stadt mit diesem Namen liegt doch hunderte Kilometer weiter östlich? Königsberg in Neumark heißt heute Chojna und liegt in Westpolen. Wenn man will, dann bilden Bad Freienwalde, Schwedt (Oder) und Chojna ein Dreieck. Das Königsberg-Dreieck.

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Zwenkauer See:
Vom hier bestens
ausgebauten Elster-Radweg
kann man über den
Freizeitpark Belantis
bis zum
Völkerschlachtdenkmal
gucken

Leipziger Neuseenland

Berlin, 26. August 2014

Die Verwandlung der einstigen Braunkohlekrater ist gigantisch. Allein im Landkreis Leipzig ist eine Seenlandschaft mit einer Wasserfläche von fast 70 Quadratkilometern im Entstehen. Viele asphaltierte Radwege sind schon fertig. Malerische Kleinstädte wie Zwenkau und Pegau haben durch das Wunder des Mauerfalls überlebt. Auf einer Radtour für Genießer verrät Benno Koch am Samstag, 30. August 2014 die spannendsten Abenteuer südlich von Leipzig.

Der Cospudener See ist glasklar. Beim Baden hat kann man bis zum Völkerschlachtdenkmal gucken. Plötzlich liegt Leipzig am Wasser. Die jahrzehntelang durch riesigen Braunkohlegruben geprägte Landschaft entwickelt sich zu einem Naturparadies. Ein paar Kilometer weiter soll der Zwenkauer See bis Ende 2014 vollständig geflutet sein. Dabei sah das in der DDR geplante Szenerio für die Region düster aus: Bis 2050 sollten von hier bis Zeitz alle Kleinstädte wie Zwenkau, Pegau und Groitzsch abgebaggert werden. Dann kam vor 25 Jahren der Fall der Berliner Mauer und das schrittweise Aus für die Braunkohle. Inzwischen sind alleine im Leipziger Neuseenland 16 Seen entstanden, nach dem Ende der letzten Tagebaue werden weitere folgen.

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/uploads/49/2l/492lIxeXaYFi7DSm0IXzUA/Rad-und-Yoga-Kooperation-Fahrradexperte-Benno-Koch-und-Yogalehrerin-Lieselotte-Wertenbruch-Vorschau.jpg
Lieselotte Wertenbruch:
Die 46jährige ist seit 2006
Yogalehrerin.
Ab sofort startet jeden
Mittwoch Abend ein
dreistündiges Workout mit
Rad und Yoga durch Berlin.

Neue Serie: Rad und Yoga von Mitte nach Teltow

Berlin, 26. August 2014

Keine andere gesunde Bewegung lässt sich so problemlos in den Alltag einbauen wie das Rad fahren in der Stadt. Wenn man weiß wie es geht. Fahrradexperte Benno Koch und Yogalehrerin Lieselotte Wertenbruch gehen sogar noch einen Schritt weiter: An den Stränden und in den Parks Berlins verbinden sie Rad und Yoga. Immer mittwochs. Natürlich auch für Anfänger. Nächster Termin: Mittwoch, 27. August 2014, 17:30 Uhr Berlin-Hauptbahnhof.

Berlin ist eine grüne und fahrradfreundliche Stadt. Wenn man weiß wie sie wirklich funktioniert. Zwölf Fahrradhauptrouten führen von der Stadtmitte hinaus nach Brandenburg. Hinzu kommen mit den Radwegen Berlin-Usedom, Berlin-Kopenhagen, Berlin-Leipzig, Spree-Radweg, Havel-Radweg, dem Berliner Mauerweg und dem Europaradweg R1 sieben überregionale Radfernwege. Nicht alle Wege sind bisher perfekt. Auf vielen kommt man jedoch erstaunlich entspannt durch die Metropole. Und noch besser, wenn man den einen oder anderen Geheimtipp kennt.

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Chwarszczany:
Auf den Spuren der
Ritter von St. John
am Samstag,
23. August 2014
- ganz friedlich auf
einer Radtour
für Genießer
(Fotomontage:
templariusze.org)

Chwarszczany: Die Rückkehr der Tempelritter

Berlin, 19. August 2014

Wir schreiben das Jahr 1232. Die Arme Ritterschaft Christi und des Salomonischen Tempels zu Jerusalem lässt sich östlich der Oder in Quartschen nieder. Von der Komturei aus werden die umliegenden Güter bewirtschaftet. Jetzt sollen die Ländereien rund um die Templerkirche wieder von den Ritterorden der Templer und Johanniter belagert werden. Für einen Tag. Auf einer Radtour für Genießer verrät Benno Koch am Samstag, 23. August 2014 die spannendsten Abenteuer in Westpolen.

Im Hochmittelalter sollen Zurückhaltung, Freundlichkeit, Würde, Höflichkeit und Großzügigkeit zu den Ritterlichen Tugenden gezählt haben. Vor einigen Wochen stehe ich am Fahrkartenschalter in Beuthen an der Oder (Bytom Odrzański). Mein Vorrat an Zloty reicht gerade so für die Bahnfahrkarte zurück nach Deutschland. Sieben Zloty für das Fahrradticket fehlen. Irgendwo finde ich noch zwei Euro. Die Bahnbeamtin darf keine Euro annehmen. Eine junge Mutter mit Kinderwagen hinter mir geht wortlos zum Schalter und bezahlt mein Ticket. Meine letzten zwei Euro anzunehmen ist auch ihr unangenehm. Sich in der Not ohne viele Worte gegenseitig zu helfen ist hier und anderswo in Polen selbstverständlich.

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Brocken-Radweg:
Autofrei und
bestens asphaltiert vom
Brockenplateau hinunter
nach Schierke

Tour-Tagebuch Brocken: Gipfel für Rad fahrende Genießer

Berlin, 18. August 2014

Wie macht man eigentlich Menschen Mut über sich hinaus zu wachsen? Indem man ihnen keine Angst macht. Sie ein ganz klein wenig an die Hand nimmt. Und ihnen verrät, wie es geht. In diesem Fall 1.000 Höhenmeter mit dem Fahrrad zum Brocken hinauf und wieder hinunter fahren. Eine Gipfelerfahrung auf Norddeutschlands höchstem Berg beschreibt eine neue Seite im Tour-Tagebuch von Benno Koch.

Die Sonne scheint. Die Luft ist milder als vorhergesagt. Der Wetterbericht der letzten Wochen macht normalerweise keinen Mut, unbeschwert den Sommer zu genießen. Vielleicht auch deshalb sind wir in den zwei kleinen Regionaltriebwagen zwischen Magdeburg und Wernigerode fast die einzigen Fahrgäste. Auch andere Fahrradtouristen sind nicht unterwegs. Doch wie so oft wird der angekündigte Regen ausbleiben.

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Radio Eins Radtourentipp (5): Gipfelerfahrungen per Rad

Berlin, 12. August 2014

Berlin und Brandenburg gelten als flach. Was nicht immer stimmt. Die Faszination der Berge wächst. Vor allem auf dem Rad. Gerade in den Alpenländern auf neuen E-Bikes. Benno Koch hat die Gipfel in Europa mit dem Fahrrad getestet. Und am Samstag nach der Sendung steht der höchste Berg Norddeutschlands auf der Liste zum Mitradeln. Auf der Brocken Experience 2014. Die Theorie gibt es schon mal heute um kurz nach Zwölf live auf Radio Eins.

Für Reiseradler gibt es keine Diskussion: Auch mit 20 und mehr Kilo Gepäck am Rad müssen Berge oft gleich reihenweise bezwungen werden. Zusammen mit dem Rad sind so meist 40 Kilogramm und mehr in Bewegung zu halten. Das Fahrergewicht kommt hinzu. Im Vergleich zu den rund sieben Kilo leichten Rennrädern bei der Tour de France eine echte Leistung.

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Brocken Experience 2014:
30 Fahrradkilometer und
1.000 Höhenmeter
bis zum Brockenplateau.
Du willst es, Du kannst es,
Du schaffst es!

Brocken Experience 2014

Berlin, 11. August 2014

Die Fahrradstraße von Schierke hinauf zum Brocken ist fertig. Die Steigungen sind meist sanft. Nichts stört die Ruhe, nur gelegentlich ist das Schnaufen der Brockenbahn zu hören. Norddeutschlands höchster Berg ist zum Sehnsuchtsziel für Fahrradtouristen geworden - nicht nur für Radsportler. Auf einer geführten Radtour verrät Benno Koch wie es geht - auf der Brocken Experience 2014!

Von der Bilderbuchstadt Wernigerode geht es erstaunlich sanft hinauf. Nur auf zwei kurzen Abschnitten beträgt die Steigung mehr als zehn Prozent. Jeder und jede kann es schaffen. Das Ziel liegt nach knapp 30 Kilometern und 1.000 Höhenmetern im Sattel bei 1.142 Metern über dem Meeresspiegel. Wer regelmäßig Rad fährt und mehr als drei Gänge hat, gehört zu den potenziellen Kandidaten für die unvergleichliche Brocken Experience am Samstag, 16. August 2014.

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Grand Canyon des Ostens:
Der Radweg von Bitterfeld
rund um die Goitzsche
ist auch im
Hochwasser-Durchbruch
vom Juni 2013 wieder
bestens asphaltiert

Tour-Tagebuch Grand Canyon: Traumurlaub in Bitterfeld

Berlin, 11. August 2014

Es gibt Dinge, die dürfen einfach nicht sein. Und sie sind trotzdem da. Darf aus der einst dreckigsten Stadt Europas plötzlich ein touristisches Traumziel werden? Und was ist eigentlich eine Unwetterwarnung? Einen unglaublich schönen und trockenen Ausflug durch den Grand Canyon des Ostens beschreibt eine neue Seite im Tour-Tagebuch von Benno Koch.

Schnell hereinziehende Schauer und Gewitter. Schwülwarme Waschmaschinenhitze. Unwetterwarnung! Kein Drama ist in diesen Tagen billig genug, um den Menschen Angst zu machen. Was früher mal Wettervorhersage hieß, ist heute die geballte Ladung Angst vor einem möglichen Sommerregen. Und um es vorweg zu nehmen: Dieser Samstag blieb wie bei fast allen Radtouren dieser Serie ein traumhaft schöner, sommerlich angenehm milder und trockener Tag.

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Radio Eins Radtourentipp (4): Grenzerlebnisse in Europa

Berlin, 6. August 2014

Schmugglergeschichten auf der einen Seite, eine geschlossene "Friedensgrenze" auf der anderen Seite. Grenzgeschichten gibt es viele. Sogar die Grenze zwischen Preußen und Sachsen ist in diesem Jahr wieder ein großes Thema. Benno Koch hat sich drei Beispiele angesehen. Am Samstag und am Sonntag nach der Sendung gibt's diesmal gleich zwei Strecken in der Hauptstadtregion als geführte Radtour zum Mitradeln. Und die Theorie gibt es schon mal heute um kurz nach Elf live auf Radio Eins.

Vor genau 200 Jahren verschoben sich die Grenzen zwischen Preußen und Sachsen. Vor fast 20 Jahren trat das Schengener Abkommen zwischen Deutschland und den Niederlanden in Kraft. Die Personenkontrollen fielen weg. Vor zehn Jahren trat Polen der EU bei und vor sieben Jahren fielen auch hier die Schlagbäume. Neue Radrouten sind ein spannender Weg sich gegenseitig seine Grenzerlebnisse zu erzählen. Und alte Ängste und das eine oder andere Vorurteil abzubauen.

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8-er de grens:
An einem Trampelpfad
hinter dem
Zwillbrocker Venn
wacht noch immer
der deutsche Zoll-
naja, nur so aus Spaß für
harmlose Fahrradtouristen

8-er de grens: Grenzgeschichten auf dem Rad

Berlin, 5. August 2014

Das Hotel Kloppendiek steht fast auf der Grenze. Wenige Meter hinter dem Anwesen haben sich im Zwillbrocker Venn bis zu 50 wilde Flamingos angesiedelt. Schmale Pfade führen am Teich entlang durch die Felder. Hier trafen sich einst die Schmuggler. Mit einer neuen 75 Kilometer kurzen Radroute wird die Geschichte wieder lebendig. Benno Koch hat die Region auf einer größeren Runde zwischen Münster, Zwillbrock, Doesburg, Zutphen, Deventer und Bad Bentheim getestet.

8-er de grens ist die erste grenzüberschreitende Radroute mit Knotenpunktsystem. Wenn alles klappt, kann man sich ganz individuell seine Strecken und Abkürzungen zwischen den einzelnen Knoten zusammenstellen. Doch hier im Grenzgebiet zwischen dem niederländischen Gelderland und dem deutschen Borken war Rad fahren schon immer einfacher. Bei praktisch jeder Verkehrsplanung scheinen Radfahrer angemessen berücksichtigt zu werden: Es gibt Radspuren und Tempo-60-Zonen auf Landstraßen außerhalb der Ortschaften, vier Meter breite straßenbegleitende Radwege und auch mal abgetrennte befahrbare Seitenstreifen neben Sandwegen.

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Ruine der Oderbrücke
zwischen Eisenhüttenstadt
und Kłopot:
Das westpolnische
Storchendorf ist noch
ein Geheimtipp

Westpolen: Oder-Radweg und Storchendorf Kłopot

Berlin, 5. August 2014

Ist Rühstädt wirklich das größte Storchendorf Europas? Wer in Westpolens Pendant Kłopot unterwegs ist, wird ein gänzlich anderes, untouristisches und zugleich überraschendes Storchendorf erleben. Immerhin 84 Weißstörche und wesentlich weniger Touristen sind hier unterwegs. Benno Koch verrät am Sonntag, 10. August 2014 die spannendsten Entdeckungen östlich der Oder.

Vor wenigen Tagen machte eine merkwürdige Pressemitteilung die Runde. Ein neuer Radweg namens Oder-Schlaubetal-Schleife sei eröffnet worden. Hatte ich etwas verpasst? Auf insgesamt 110 Kilometern solle eine "länderübergreifende Route entlang der deutsch-polnischen Grenze" entstanden sein. Einziges Problem: Die benötigte Fähre über die Oder zwischen dem deutschen Aurith und dem polnischen Urad soll frühestens 2017 verkehren. Gegen eine vom Bund bezahlte Oderbrücke kämpfen die Bewohner der Ziltendorfer Niederung bereits seit Jahren.

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Traumziel Bitterfeld:
Auf der Goitzsche kreuzt
ein Seelenverkäufer
und am Horizont
erstreckt sich der
Grand Canyon des Ostens

Bitterfeld-Delitzsch: Durch den Grand Canyon des Ostens

Berlin, 5. August 2014

Ungeahnte Naturgewalten verändern die einstigen Tagebaulandschaften bei Bitterfeld. In den 1980er Jahren galt die Stadt als die dreckigste Europas. Inzwischen ist hier ein Naturparadies entanden, das stark von den Hochwassern 2002 und 2013 geprägt wurde. Benno Koch verrät am Samstag, 9. August 2014 die schönsten Entdeckungen rund um die Goitzsche.

Bitterfeld stand schon seit einiger Zeit auf meiner Liste der spektakulärsten Neuentdeckungen. Ein Dammbruch während des Mulde-Hochwassers hatte die Stadt vor elf Jahren praktisch über Nacht zur Hafenstadt gemacht. Als im August 2002 das mehr als 13 Quadratkilometer große Restloch des einstigen Tagebaus Goitzsche innerhalb von nur drei Tagen weit über den geplanten Sollpegelstand volllief, schaffte es die Stadt wieder in die bundesweiten Medien. Das Juni-Hochwasser 2013 war hier kaum weniger spektakulär und hat die Region erneut verändert. Ein gewaltiger Canyon durchschneidet heute einen alten Kiefernwald. Wenn jetzt noch die Lachse und Bären zurückkommen, könnte dieser Ort fast an die kanadische Wildnis erinnern.

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Westpolen zwischen
Brody und Wielotow:
Es gibt noch Traumstraßen
für Fahrradtouristen -
genau hier,
wo ein 140 Meter tiefes
Braunkohleloch jedes
Leben auslöschen soll

Tour-Tagebuch Westpolen: Im Vorgarten zum Paradies

Berlin, 4. August 2014

Die Neugierde ist grenzenlos. Fast 40 Radio-Eins-Hörerinnen und Tagesspiegel-Leser machten zwei Tagesausflüge östlich der Neiße am vergangenen Samstag und Sonntag zur spannenden Entdeckungsreise. Doppelt so viele wie geplant. Dass Westpolen ganz oben auf der Liste Rad fahrender Genießer steht, beschreibt eine neue Seite im Tour-Tagebuch von Benno Koch.

Eine rotbraune Giftbrühe durchfließt in diesen Tagen den Spreewald. Ein Ort an dem man nicht mehr baden kann. Und genaugenommen nicht mehr hinfahren will. Das Märchen billiger Energie aus der Braunkohleförderung ist grandios gescheitert. Gewinne aus der Braunkohle wurden privatisiert. Die Altlasten der ausgekohlten Restlöcher stattdessen verstaatlicht und die Kosten gut versteckt der Allgemeinheit überlassen. Dieses Schicksal soll nun auch Westpolen erleiden. Östlich der Neiße ist ein 140 Meter tiefer Braunkohletagebau geplant, der mehr als doppelt so groß wie der bei Jänschwalde auf der deutschen Neißeseite werden soll. Zwei Drittel der betroffenen Bewohner in Polen zwischen Gubin und Brody wollen sich wehren. Auch mit einer internationalen Menschenkette am Samstag, 23. August 2014.

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Radio Eins Radtourentipp (3): Radfahren in Polen

Berlin, 29. Juli 2014

Polen ist noch immer touristisches Neuland. Dabei macht der Spagat zwischen einer Reise in die Vergangenheit und dem rasanten Aufbruch in die Gegenwart das Land so spannend wie kaum ein anderes in Europa. Benno Koch verrät am heutigen Dienstag, 29. Juli 2014 im Radio Eins Interview um kurz nach Zwölf die schönsten Strecken durch den Fahrradsommer. Und am Samstag nach der Sendung (2. August 2014) gibt's die 50 Kilometer kurze Strecke als geführte Radtour zum Mitradeln.

Natürlich hat Friedrich Liechtenstein sein Video Belgique, Belgique nicht in Brüssel, sondern in Danzig gedreht. So alte Züge und so schöne Hafenanlagen gibt es nur hier. Zehn Jahre nach dem EU-Beitritt hat sich Polen aber auch rasant modernisiert. Kaum ein Marktplatz ist nicht saniert worden, neue Niederflurtriebwagen mit großen Mehrzweckabteilen für die Fahrradmitnahme wurden angeschafft, die neuen SPA-Hotels lassen ein ungekanntes Urlaubsgefühl aufkommen.

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Schlosspark Brody:
Baumriese im Schlosspark
Brody (Pförten)
auf dem Weg nach Wielotów
in Dorotas Gartencafé

Westpolen: Brühlsches Schloss und Dorotas Gartencafé

Berlin, 28. Juli 2014

Alle hatten ihr abgeraten. Selbst ihr Vater. Heute ist der abgelegene Hof von Dorota Schewior ein Musterbeispiel was geht. In einer Region, die noch immer viele Chancen verpasst. Und die von einem neuen Braunkohletagebau bedroht ist. Am Samstag, 2. August 2014 verrät Benno Koch die spannendsten Entdeckungen östlich der Neiße.

Wielotów ist ein beschauliches Dorf in der Woiwodschaft Lebus. Doch Wielotów ist anders. Über die sanften Hügel am Ortsausgang erstrecken sich bis zum Horizont Erdbeer-, Himbeer-, Brombeer- und Spargelplantagen. Als Dorota Schewior 1995 hier anfing ihren Traum zu verwirklichen, haben ihr alle abgeraten. Auch ihr Vater. Dorota ist in Wielotów aufgewachsen und hat zunächst wie viele ihrer Generation das karge Land verlassen. Spätestens als sie vor sechs Jahren das Gartencafé samt Hofladen öffnete, wurde ihr Erfolg für jeden sichtbar.

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Müritz Nationalpark
am Käflingsberg:
Sieht so ein gefährlicher
Radweg aus?
Der Landkreis findet ja und
sperrt den Müritz-Rundweg
hier für Fahrradfahrer

Wilder Osten im Müritz-Nationalpark

Berlin, 21. Juli 2014

Der größte Binnensee und der größte Nationalpark Deutschlands sind der Inbegriff endloser Natur. Mecklenburg-Vorpommern war in den 1990er Jahren so etwas wie der Vorreiter für den Fahrradtourismus in den neuen Ländern. Auf einer 50 Kilometer kurzen Radtour verrät Benno Koch am Samstag, 26. Juli 2014 die schattigsten Wege am Ostufer der Müritz.

Als andere Bundesländer in den 1990er Jahren noch darüber diskutierten, ob Radfahren weiter als zum Bäcker um die Ecke denn überhaupt möglich sei, stiegen schon die Hälfte Feriengäste zwischen Müritz und Ostsee im Urlaub aufs Fahrrad. Irgendwann in den 2000er Jahren blieb die Entwicklung dann hier scheinbar einfach stehen. Als mitten im Müritz-Nationalpark im Herbst 2011 ein ausgebauter Radweg des Müritz-Rundweges für Radfahrer gesperrt wurde, landete die Region auf der Schwarzen Liste vieler Fahrradtouristen.

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Jagdschloss
Königs Wusterhausen:
Heute brechen von hier
Fahrradtouristen auf dem
neuen Hofjagdweg
in den Spreewald auf

Tour-Tagebuch Hofjagdweg: Ex und Hop war gestern

Berlin, 20. Juli 2014

Es ist der Aufsteiger des Jahres 2014: Der neue Hofjagdweg. Erstmals gibt es im Südosten Berlins kurz hinter der Stadtgrenze so etwas wie einen Wohlfühl-Radweg. Doch der jetzt asphaltierte Abschnitt bis Groß Köris kann nur der Anfang sein. Falls es ernst werden soll mit dem Fahrradtourismus in der Region. Dass die Zeiten von Ex und Hop vorbei sind, beschreibt eine neue Seite im Tour-Tagebuch von Benno Koch.

Nach dem Radweg des Jahres auf der Spur der Steine durch die Uckermark gibt es nun auch einen Aufsteiger des Jahres. Ganz inoffiziell natürlich. Fahrradexperte Benno Koch hat diesmal den Hofjagdweg im Radio Eins Radtourentipp ausgezeichnet. Doch während der Abschnitt von Königs Wusterhausen bis Groß Köris in diesem Jahr erstmals (fast) vollständig asphaltiert nutzbar ist, ist weiter südlich am Fuße des Wehlaberges und im Bereich der Lübbener Teiche kein Radfernweg erkennbar.

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Rad und Yoga
Tempelhofer Freiheit:
Entspannend wie
ein Tag Urlaub -
mitten im grünen Berlin

Tour-Tagebuch Rad und Yoga: Tempelhofer Feld

Berlin, 20. Juli 2014

Yoga hat vor allem auch viel mit rumliegen zu tun. Und mit ganz sanften Bewegungen. Wie gut diese mit einer Radtour zu verbinden sind, war auch für Swami Gurusharananada eine Überraschung. Der Mann aus Indien ist seit seiner Kindheit nicht mehr Rad gefahren. Am vergangenen Mittwoch celebrierte der Yogameister das Finale der ersten Staffel Rad und Yoga auf dem Tempelhofer Feld.

Diese Radtour sollte nur rund 30 Kilometer kurz werden. Vom Berliner Hauptbahnhof zum Stadtrand nach Schönefeld. Auf der Hälfte der Strecke unterbrochen von anderthalb Stunden Yoga. Und das Workout mit Rad und Yoga wurde zu einem würdigen Finale der neuen Serie am Mittwoch Abend.

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Radio Eins Radtourentipp (2): Aufsteiger des Jahres 2014

Berlin, 15. Juli 2014

Der neue Hofjagdweg hat sich den Titel Aufsteiger des Jahres verdient. Benno Koch verrät am heutigen Dienstag, 15. Juli 2014 im Radio Eins Interview um kurz nach Zehn die schönsten Strecken durch den Fahrradsommer. Und am Samstag nach der Sendung (19. Juli 2014) gibt's die 65 Kilometer kurze Strecke als geführte Radtour zum Mitradeln.

In der vergangenen Woche ging es im Radio Eins Radtourentipp um die Fahrradmitnahme in der Regionalbahn. Gerade Fahrradtouristen sind oft für die Rückfahrt von einer Radtour auf die Bahn angewiesen. Aber nicht immer muss man sein Rad im Zug mitnehmen. Zum Beispiel im Alltag auf dem Weg zur Arbeit parken hunderttausende Pendler in Berlin und Brandenburg ihr Fahrrad am Bahnhof und nutzen ohne Rad die S-, U- und Regionalbahnen. Doch in 25.175 Fällen endete 2013 in Berlin der Tag ohne Fahrrad. Die Fahrraddiebstahlzahlen sind im 10-Jahresvergleich konstant hoch. Und sogar leicht steigend. Alle zehn Fahrraddiebstahl-Häufungspunkte in Berlin sind Bahnhöfe.

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Neuer Hofjagdweg:
Zwischen
Königs Wusterhausen
und Groß Köris ist
der Asphaltstreifen
seit Juli 2014 perfekt
- bis auf die Dorfstraße
Krummensee

Aufsteiger des Jahres: Hofjagdweg Königs Wusterhausen-Lübben

Berlin, 14. Juli 2014

Er war jahrelang der schlechteste Radweg Brandenburgs. Mitte Juli 2014 ist es nun auch offiziell geschafft: Der neue Asphaltstreifen von Königs Wusterhausen bis Groß Köris ist befahrbar. Nach dem Radweg des Jahres, der Spur der Steine, hat sich der Hofjagdweg damit auch einen Titel verdient. Als Aufsteiger des Jahres 2014 in Brandenburg. Ganz inoffiziell natürlich.

In Königs Wusterhausen führt die neue Fuß- und Fahrradbrücke hinüber zur Mühleninsel und zum Jagdschloss. Friedrich Wilhelm I. nutzte das Anwesen nach 1713 als bescheidene Sommerresidenz und bescherte dem Ort so den König vor dem Wusterhausen. Heute schlängelt sich der 64 Kilometer lange Hofjagdweg in Anlehnung an die einstigen Jagdreviere des Soldatenkönigs südwärts bis zum Schloss Lübben. Am Samstag, 19. Juli 2014 verrät Benno Koch die schönsten Entdeckungen auf dem neuen Hofjagdweg.

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Radweg des Jahres
Spur der Steine:
Zwischen Sonne und Regen
quer durch die Uckermark
unterwegs

Tour-Tagebuch Spur der Steine: Was für ein Abenteuer!

Berlin, 14. Juli 2014

Der alte Bahndamm von Templin nach Fürstenwerder ist zum bestens asphaltierten Radweg geworden. Unter dem Namen Spur der Steine führt die Piste durch die Uckermark bis an die Grenze Mecklenburgs. Am vergangenen Samstag testeten 20 Radio Eins Hörerinnen und Hörer auf 65 Kilometer diesen Radweg des Jahres und Abschnitte weiterer Radfernwege. Und auch ein Bus wird eine Rolle spielen.

Ein Traumtag war geplant. Und dann kam alles anders. Aber der Reihe nach: Die Deutsche Bahn wird im Vergleich zu ihren privaten Mitbewerbern immer besser: Der Minizug von Berlin-Lichtenberg nach Templin fuhr diesmal in Doppeltraktion, so dass nicht nur unsere 20 Räder problemlos in die Mehrzweckabteile passten, sondern auch die vielen anderen Fahrgäste. Templin hat augenscheinlich Potential.

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Radio Eins Radtourentipp: Radweg des Jahres 2014

Berlin, 8. Juli 2014

Der alte Bahndamm Templin-Fürstenwerder wird zum Radweg des Jahres. Benno Koch verrät am heutigen Dienstag, 8. Juli 2014 im Radio Eins Interview um kurz nach Zehn die schönsten Strecken durch den Fahrradsommer. Und am Samstag nach der Sendung (12. Juli 2014) gibt's die 60 Kilometer kurze Strecke als geführte Radtour zum Mitradeln.

Für Fahrradtouristen ist die Verbindung von Rad und Bahn selbstverständlich. Gerade auch diejenigen, die sonst als Autofahrer unterwegs sind, steigen auf dem Rückweg von der Radtour in die Regionalbahn. Wie funktioniert die Verbindung von Rad und Bahn, was muss man beachten, wo ist mehr, wo ist weniger Platz in den Zügen? Mit den richtigen Tipps kann alles einfach und stressfrei werden.

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Swami Gurusharananada:
Der indische Yogalehrer
(Bildmitte) wird am
Mittwoch, 16. Juli 2014
ein anderthalbstündiges
Yogatraining auf der
Tempelhofer Freiheit
zelebrieren

Neue Serie: Rad und Yoga zur Tempelhofer Freiheit

Berlin, 7. Juli 2014

Keine andere gesunde Bewegung lässt sich so problemlos in den Alltag einbauen wie das Rad fahren in der Stadt. Wenn man weiß wie es geht. Fahrradexperte Benno Koch und Yogalehrerin Lieselotte Wertenbruch gehen sogar noch einen Schritt weiter: An den Stränden und in den Parks Berlins verbinden sie Rad und Yoga. Immer mittwochs. Natürlich auch für Anfänger. Nächster Termin: Mittwoch, 16. Juli 2014, 18:00 Uhr Berlin Hbf.

Berlin ist eine grüne und fahrradfreundliche Stadt. Wenn man weiß wie sie wirklich funktioniert. Zwölf Fahrradhauptrouten führen von der Stadtmitte hinaus nach Brandenburg. Hinzu kommen mit den Radwegen Berlin-Usedom, Berlin-Kopenhagen, Berlin-Leipzig, Spree-Radweg, Havel-Radweg, dem Berliner Mauerweg und dem Europaradweg R1 sieben überregionale Radfernwege. Nicht alle Wege sind bisher perfekt. Auf vielen kommt man jedoch erstaunlich entspannt durch die Metropole. Und noch besser, wenn man den einen oder anderen Geheimtipp kennt.

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Reste der Berliner Mauer
in Teltow:
Die friedliche Revolution
in der DDR 1989 war ein
Glücksfall der Geschichte -
wie das Ende von Diktaturen
in anderen Teilen der Welt
noch immer zeigt

25 Jahre Berliner Mauerfall: Spurensuche in Dreilinden

Berlin, 7. Juli 2014

In genau einem Monat jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum 53. Mal. Doch vor allem die friedliche Revolution und das Ende von Mauer und Stacheldraht ist seit einem Vierteljahrhundert Geschichte. Jetzt ist die richtige Zeit für eine Spurensuche. Benno Koch verrät am Sonntag, 13. Juli 2014 die spannendsten Entdeckungen im einst geteilten Berlin.

Mehr als 160 Kilometer führt der Berliner Mauerweg rund um das ehemalige Berlin (West). Nachdem der ursprüngliche Postenweg der DDR-Grenztruppen bis 1990 auf zwei Dritteln der Strecke entsiegelt und zerstört wurde, entstanden in den vergangenen Jahren viele Abschnitte neu. Die Chance auf einen wirklichen Radfernweg hat Berlin jedoch bis heute verpasst. Nur wenige Abschnitte wie der am Treptower Teltowkanal im Schatten der Autobahn wurden kreuzungsfrei und bestens asphaltiert für Radfahrer ausgebaut. Doch in Dreilinden soll es auf dieser Radtour um das ganze Gegenteil gehen: Was ist übriggeblieben von den Relikten der Mauerstadt?

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Radweg Spur der Steine:
Der Asphaltstreifen auf
dem alten Bahndamm
Templin-Fürstenwerder
ist im Sommer 2014
durchgängig befahrbar

Radweg des Jahres: Bahndamm Templin-Fürstenwerder

Berlin, 7. Juli 2014

Vor drei Jahren wurde schon einmal ein alter Bahndamm zum Radweg des Jahres. Im Sommer 2011 ging der Titel an die Stille Pauline im Rhinluch. Nun ist der alte Bahndamm Templin-Fürstenwerder an der Reihe. Bestens asphaltiert ist hier in der Uckermark ein Traum für Fahrradtouristen Wirklichkeit geworden. Es ist der Radweg des Jahres 2014 in Brandenburg. Ganz inoffiziell natürlich.

Im Jahre 1913 wurde die 37 Kilometer lange Staatsbahnlinie Templin-Fürstenwerder eröffnet. Doch bereits im Juni 1945 mussten die Gleise als Kriegsreparation wieder demontiert werden. Nach jahrelangen Bauarbeiten ist der neue Asphaltstreifen für Radfahrer auf dem alten Bahndamm mit dem etwas holprigen Namen "Spur der Steine" nun komplett. Am Samstag, 12. Juli 2014 verrät Benno Koch die schönsten Entdeckungen quer durch die Uckermark.

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Neuer Hofjagdweg:
Die Fahrradstraßen zwischen
Königs Wusterhausen und
Groß Köris sind im Juli 2014
fertig - jetzt fehlen nur noch
die Fahrradstraßenschilder

Neuer Hofjagdweg: Der alte Soldatenkönig wäre neidisch

Berlin, 3. Juli 2014

Er war jahrelang der schlechteste Radweg Brandenburgs. Im Juli 2014 ist es endlich geschafft. Der neue Asphaltstreifen von Königs Wusterhausen bis Groß Köris ist fertig. Jetzt fehlt nur noch die Ortsdurchfahrt Krummensee. Und ein paar Fahrradstraßenschilder. Am Sonntag, 6. Juli 2014 verrät Benno Koch die schönsten Entdeckungen im Fahrradsommer.

Lautlos gleitet der Solar-Katamaran über die Dahme. Der Platz für Fahrräder an Deck hat sich vervielfacht. Der alte Berliner Ausflugsbezirk Köpenick könnte jetzt ganz vorsichtig aus dem Tiefschlaf erwachen. Die Sanierung der Müggelturm-Ruinen als einst wichtigstem Ausflugsziel hat begonnen. Von hier oben hat man einen unfassbar schönen Ausblick über den Amazonas Ostberlins bis weit nach Brandenburg. Und mit der Anbindung an den neuen Hofjagdweg etwas weiter südlich in Königs Wusterhausen, könnte sogar der erste Lückenschluss für Fahrradtouristen nach Brandenburg gelingen. Ein wichtiges Zwischenziel ist jetzt erreicht.

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Hansestadt Tangermünde:
So schön kann
Sommerregen sein -
Blick vom Kapitelturm
auf die Altstadt.

Elbe-Radweg: Traumziel Kaiser- und Hansestadt Tangermünde

Berlin, 30. Juni 2014

Der Elbe-Radweg ist der beliebteste Radfernweg Deutschlands. Mit insgesamt sieben einstigen Hansestädten in der Altmark ist der Abschnitt durch Sachsen-Anhalt geschichtlich einer der interessantesten. Am Samstag, 5. Juli 2014 verrät Benno Koch die schönsten Fahrradstrecken durch den Sommer.

Die sanierte Altstadt des 1.000jährigen Tangermünde ist ein Traumziel für Fahrradtouristen. Doch vor einem Jahr war im Elbe-Hochwasser 2013 einiges anders: Direkt gegenüber bei Fischbeck brach bei einem Pegel von 8,38 Meter ein Deich und verwandelte den sonst schmalen Strom in einen riesigen See. Während die Altstadt Tangermünde auf einer Hochebene liegt und verschont blieb, wurden selbst die Bahngleise auf der Elbbrücke überspült. Die folgende Streckensperrung hier führte bundesweit zu einem monatelangen Bahnchaos auf einer der wichtigsten ICE-Linien. Heute liegt der Pegel bei 1,69 Meter, die Züge verkehren planmäßig und auch der Elbe-Radweg ist bis auf kleine Umleitungen wieder befahrbar.

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Lieselotte Wertenbruch:
Die 46jährige ist seit 2006
Yogalehrerin.
Ab sofort startet jeden
Mittwoch Abend ein
dreistündiges Workout mit
Rad und Yoga durch Berlin.

Neue Serie: Rad und Yoga von Mitte zum Gut Kladow

Berlin, 30. Juni 2014

Keine andere gesunde Bewegung lässt sich so problemlos in den Alltag einbauen wie das Rad fahren in der Stadt. Wenn man weiß wie es geht. Fahrradexperte Benno Koch und Yogalehrerin Lieselotte Wertenbruch gehen sogar noch einen Schritt weiter: An den Stränden und in den Parks Berlins verbinden sie Rad und Yoga. Immer mittwochs. Natürlich auch für Anfänger. Nächster Termin: Mittwoch, 2. Juli 2014, 18:00 Uhr Berlin-Hauptbahnhof.

Berlin ist eine grüne und fahrradfreundliche Stadt. Wenn man weiß wie sie wirklich funktioniert. Zwölf Fahrradhauptrouten führen von der Stadtmitte hinaus nach Brandenburg. Hinzu kommen mit den Radwegen Berlin-Usedom, Berlin-Kopenhagen, Berlin-Leipzig, Spree-Radweg, Havel-Radweg, dem Berliner Mauerweg und dem Europaradweg R1 sieben überregionale Radfernwege. Nicht alle Wege sind bisher perfekt. Auf vielen kommt man jedoch erstaunlich entspannt durch die Metropole. Und noch besser, wenn man den einen oder anderen Geheimtipp kennt.

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Museumsmühle Woldegk:
Natürlich war das Landleben
nie so romantisch wie heute.
Vor 200 Jahren mussten noch
75 Prozent aller Menschen in
der Landwirtschaft schuften.

Seenlandschaft, Gutsdörfer, Windmühlenstadt

Berlin, 26. Juni 2014

Die Spuren von Hans Fallada in Feldberg und Carwitz waren Anfang der 1990er Jahre ein Sehnsuchtziel vieler Berliner. Dann wurde im Jahr 2000 die Bahnlinie von Neustrelitz nach Feldberg stillgelegt. Für Fahrradtouristen verlängerten sich die Wege, viele Tagestouren waren nicht mehr möglich. Am Samstag, 28. Juni 2014 verrät Benno Koch was am Rande der Mecklenburgischen Seenplatte gehen kann.

Es sollte alles besser werden. Wie immer, wenn Bahnstrecken stillgelegt werden. Angeblich fährt der Ersatzbus anschließend häufiger. Natürlich wird auch die Fahrradmitnahme möglich sein. Die Realität in Mecklenburg-Vorpommern ist dagegen ernüchternd: Erst fährt der Bus seltener. Schließlich gar nicht mehr. Es wird schon niemand merken. Fahrradmitnahme? Gibt es nicht. Vielleicht mit Voranmeldung.

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Müggelturm:
Das einst wichtigste
Ausflugsziel Ost-Berlins
erwacht im Sommer 2014
zu neuem Leben

Neue Serie: Workout durch Berlin zum Müggelturm

Berlin, 23. Juni 2014

Keine andere gesunde Bewegung lässt sich so problemlos in den Alltag einbauen wie das Rad fahren in der Stadt. Wenn man weiß wie es geht. In einer neuen Serie stellt Fahrradexperte Benno Koch in jeder Woche eine andere grüne Route durch Berlin vor. Immer mittwochs. Natürlich auch für Anfänger. Nächster Termin ist Mittwoch, 25. Juni 2014 um 18:00 Uhr am Berliner Hauptbahnhof.

Berlin ist eine grüne und fahrradfreundliche Stadt. Wenn man weiß wie sie wirklich funktioniert. Zwölf Fahrradhauptrouten führen von der Stadtmitte hinaus nach Brandenburg. Hinzu kommen mit den Radwegen Berlin-Usedom, Berlin-Kopenhagen, Berlin-Leipzig, Spree-Radweg, Havel-Radweg, dem Berliner Mauerweg und dem Europaradweg R1 sieben überregionale Radfernwege. Nicht alle Wege sind bisher perfekt. Auf vielen kommt man jedoch erstaunlich entspannt durch die Metropole. Und noch besser, wenn man den einen oder anderen Geheimtipp kennt.

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Trappenfelde:
Die Barnimer Feldmark
hat vieles von dem
was Touristen suchen

Regionalparkroute: Feldmark von Hönow nach Bernau

Berlin, 16. Juni 2014

Auf offiziell 330 Kilometern umrundet die Regionalpark Fahrradroute die Bundeshauptstadt. Es könnte der wichtigste Radfernweg am Berliner Stadtrand werden. Das Konzept wurde überarbeitet und eine neue Fahrradwegweisung aufgebaut. Am Sonntag, 22. Juni 2014 verrät Benno Koch die schönsten Entdeckungen im märkischen Fahrradsommer.

Seit zehn Jahren gibt es eine Fahrradroute durch die acht Brandenburger Regionalparks. Gemerkt hat das bisher vermutlich niemand. Einen Investitionsetat gab es nicht, ein Ausbau fand nicht statt. Winzige Schilder in Form einer Blüte ohne nachvollziehbare Informationen sollten einen Weg weisen. Jetzt könnte alles anders werden.

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Traumziel
Schloss Boitzenburg:
Hier ist der neue
touristische Mittelpunkt
der Uckermark -
gleich um die Ecke in der
Schokoladenmanufaktur

Sommersonnenwende auf dem Uckermärkischen Radrundweg

Berlin, 16. Juni 2014

Es ist der längste Tag des Jahres. Und die endlosen Weiten der Uckermark sind der passende Ort für den Sommeranfang: Asphaltierte Radwege, dichte Wälder, klare Seen, verzauberte Schlösser und versteckte Kleinode. Am Samstag, 21. Juni 2014 verrät Benno Koch die schönsten Wege durch den Fahrradsommer.

Normalerweise ist hier der Weihnachtsmann mit seinem Gefolge unterwegs. Von Fürstenberg nach Himmelpfort führt ein Abschnitt des Uckermärkischen Radrundweges. Natürlich hat auch der Weihnachtsmann längst den Rauschebart abgenommen und die Fahrradshorts angezogen.

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Schlossareal Doberlug
(Foto: Heike Lehmann):
Strahlend schön präsentiert
sich das Schlossareal
samt Klosterkirche und
Refektorium zur ersten
Brandenburgischen
Landesausstellung 2014

Sächsisches Preußen mitten in Brandenburg

Berlin, 10. Juni 2014

Das 1165 gegründete Kloster Dobrilugk hat mit Hirthsbergh und Liuenwerde eines gemein: Mehr als die Hälfte Sachsens wurde nach dem Wiener Kongress 1815 preußisch. 200 Jahre später ist man ganz entspannt: Preußen küsst Sachsen heißt die erste Brandenburgische Landesausstellung. Am Samstag, 14. Juni 2014 verrät Benno Koch die schönsten Wege durch die Mark. Wo das Land plötzlich mehr als eine märkische Streusandbüchse ist.

Doberlug-Kirchhain war jahrzehntelang der Inbegriff des hässlichen Entleins. 1937 musste Dobrilugk den irgendwie zu slawisch klingenden Namen abgeben. 1950 kam die Doppelstadthälfte Kirchhain dazu. Das Schloss Doberlug diente bereits nach 1815 als Gerichts-, Forst- und Steueramt, später als Gefängnis und schließlich ab 1950 als Kaserne für die kasernierte Volkspolizei. 1959 wurde das Schlossareal mit den Baracken der Nationalen Volksarmee endgültig aus der Liste der Jahrhunderte alten Sehenswürdigkeiten gestrichen. Ein Ort, den man nicht freiwillig besuchen wollte. Auch nach dem Fall der Berliner Mauer nicht.

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Lieselotte Wertenbruch:
Die 46jährige ist seit 2006
Yogalehrerin.
Ab sofort startet jeden
Mittwoch Abend ein
dreistündiges Workout mit
Rad und Yoga durch Berlin.

Neue Serie: Workout mit Rad und Yoga durch Berlin

Berlin, 8. Juni 2014

Keine andere gesunde Bewegung lässt sich so problemlos in den Alltag einbauen wie das Rad fahren in der Stadt. Wenn man weiß wie es geht. In einer neuen Serie gehen Fahrradexperte Benno Koch und Yogalehrerin Lieselotte Wertenbruch sogar noch einen Schritt weiter: An den Stränden und in den Parks Berlins verbinden sie Rad fahren mit einer Stunde Yoga. Immer mittwochs. Und natürlich auch für Anfänger.

Berlin ist eine grüne und fahrradfreundliche Stadt. Wenn man weiß wie sie wirklich funktioniert. Zwölf Fahrradhauptrouten führen von der Stadtmitte hinaus nach Brandenburg. Hinzu kommen mit den Radwegen Berlin-Usedom, Berlin-Kopenhagen, Berlin-Leipzig, Spree-Radweg, Havel-Radweg, dem Berliner Mauerweg und dem Europaradweg R1 sieben überregionale Radfernwege. Nicht alle Wege sind bisher perfekt. Auf vielen kommt man jedoch erstaunlich entspannt durch die Metropole. Und noch besser, wenn man den einen oder anderen Geheimtipp kennt.

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Schlabendorfer See:
Endlose Weiten und
Naturparadiese
quer durch das neue
Lausitzer Seenland
entdecken

Lausitzer Seenland: Entdeckungen an Europas größter künstlicher Seenplatte

Berlin, 5. Juni 2014

Der Tagebau Schlabendorf-Süd war bis Anfang der 1990er Jahre der größte Braunkohletagebau im Norden der Lausitz. Seit zwei Jahren ist das Restloch als Schlabendorfer See vollständig geflutet. Die einstigen Mondlandschaften verwandeln sich in überraschende Naturparadiese. Am Samstag, 7. Juni 2014 verrät Benno Koch die schönsten Entdeckungen im Frühsommer.

Der Schlabendorfer See, 80 Kilometer südlich von Berlin, ist Teil der Sielmann Naturlandschaften und ein neu erwachendes Naturparadies. Fünf Dörfer sind hier im einstigen Braunkohlebergbau verschwunden. Wanninchen ist als letztes Dorf mit einem verbliebenen Haus heute ein Naturparkzentrum. Das namensgebende Schlabendorf am anderen Ufer ist inzwischen zum Hafendorf geworden. Auf einer Gesamtfläche von 40 mal 80 Kilometern sollen 35 Seen bis zum Jahre 2018 vollständig geflutet sein und dann die größte künstliche Seenplatte Europas bilden.

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Stadtverwaltung Stettin:
Frisch restauriert
zeigt sich der Sitz des
Stadtpräsidenten.
Von 1924 bis 1927 als
Pommerscher Landtag
errichtet, wirkt dieser wie
ein Schlossensemble

Stettin: Odermetropole und endlose Weiten

Berlin, 27. Mai 2014

Stettin ist mit mehr als 400.000 Einwohnern die größte Stadt im Berliner Umland. Und sie ist eine der grünsten Metropolen. Benno Koch verrät am Donnerstag, 29. Mai 2014 (Himmelfahrt) die sonnigsten Radtouren durch die Parklandschaften Stettins und die beschaulichsten Dörfer Vorpommerns.

Es soll ein enstpannter Himmelfahrtstag werden. Satte sieben Sonnenstunden sind versprochen. Mit einem Frühstück oberhalb der Westoder kann der Tag nicht schöner beginnen. Dann geht es bereits unfassbar fantastisch über die Orionplätze der Stadt. Stimmt es wirklich, dass das Straßenbild praktisch unbemerkt von der Konstellation des Sternbildes Orion und der Anordnung der Pyramiden von Gizeh abgekupfert wurde?

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Ländliche Idylle:
Nicht nur Thaers Felder,
auch glasklare Seen
wie der Schiebelsee
in Sonnenburg locken
ins satte Grün

Barnimhochebene und Thaers Felder

Berlin, 22. Mai 2014

In Möglin begann vor 210 Jahren eine landwirtschaftliche Revolution. Heute wirkt die extrem dünn besiedelte Landschaft als sei die Zeit stehen geblieben. Am Samstag, 24. Mai 2014 verrät Benno Koch die spannendsten Entdeckungen im Fahrradfrühling.

Wer kennt eigentlich Albrecht Daniel Thaer? Als der Mann nach 1804 auf Gut Möglin die erste landwirtschaftliche Akademie gründete, arbeiteten in Preußen und anderswo rund drei Viertel der Menschen in der Landwirtschaft. Heute sind es in Deutschland kaum mehr als ein Prozent aller Beschäftigten. Beginnend mit Thaers verbesserter Dreifelder- und später der Fruchtwechselwirtschaft stiegen die Erträge deutlich.

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Neuer Havel-Radweg
im Westhavelland:
Im Zickzack durch
die Feldmark und
manchmal sogar an
der Havel entlang

Havel-Radweg: Neue Wege durchs Auenland

Berlin, 15. Mai 2014

Der Naturpark Westhavelland ist seit einigen Monaten um mehrere Radweg-Abschnitte reicher. Erstmals führt der Havel-Radweg hier tatsächlich auch am Fluss entlang. Am Samstag, 17. Mai 2014 verrät Benno Koch die neuesten Wege durch den Fahrradfrühling.

Radfernwege sind überregionale Radwege. Und sie sind nie aus einem Guss. Anders als bei Bundesfernstraßen drückt sich der Bund beim Fahrradverkehr noch immer um seine Zuständigkeit. Auch Eröffnungsdaten haben eine vollkommen andere Bedeutung als sagen wir mal selbst die einer eher lokalen Verbindung für den Kfz-Verkehr. So wurde der rund 400 Kilometer lange Havel-Radweg offiziell im Juni 2008 eröffnet. Wirklich durchgängig als Radfernweg ausgebaut war dieser damals auf vielleicht der Hälfte der Strecke.

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Wuhletal und
Biesdorfer Höhe:
Eine Seilbahn braucht hier
niemand. Direkt über
der Wuhle liegt
der gleichnamige
U- und S-Bahnhof.
Von hier führt der
Grünzug zu den
Gärten der Welt.

Noch drei Jahre bis zur IGA 2017: Von Mitte durchs Wuhletal nach Hönow

Berlin, 24. April 2014

Das Wuhletal. Unendliche Weiten. "Nur mit der Seilbahn können wir das enorme Transportproblem während der IGA lösen", verkündete vor ein paar Wochen der IGA-Geschäftsführer. Es geht um 1,4 Kilometer oder 20 Minuten zu Fuß durch Berlins schönstes Fließtal. Mit dem Fahrrad sind es keine fünf Minuten. Was wirklich geht verrät Benno Koch am Sonntag, 27. April 2014 auf einer entspannten Radtour durch den Fahrradfrühling.

Das Wuhletal soll spektakulärer Schauplatz der Internationalen Gartenausstellung (IGA) Berlin 2017 werden. Die bestehende Fläche der Gärten der Welt soll dazu von heute 21 auf dann 82 Hektar zu einem großen Park erweitert und bereits Jahre vor der Eröffnung eingezäunt werden. Nach der Veranstaltung sollen die Zäune wieder fallen. Berlin und insbesondere der Bezirk Marzahn-Hellersdorf können von der IGA profitieren, immerhin stehen 32 Millionen Euro Fördergelder zur Verfügung. Hinzu kommen Einnahmen aus Eintrittsgeldern, Gastronomie und weiteren Bereichen.

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Outdoor-Workshop
Kochen mit Andreas Hille
im Orankecamp:
Samstag, 26. April 2014
startet Berlins schönste
Outdoor-Messe
für die ganze Familie

Orankecamp 2014: Start in den Outdoor-Frühling

Berlin, 24. April 2014

Als erste Outdoor-Messe Berlins startet das Orankecamp am Samstag (26. April 2014) in den Frühling. Der Strand am kleinen Orankesee verwandelt sich in eine riesige Zeltausstellung, auf dem Wasser kreuzen Kanus und Kajaks. Begleitet wird das Orankecamp von Infoständen, Workshops und Livemusik - natürlich am Lagerfeuer und mit dem legendären Pappboot-Rennen.

Am Samstag, 26. April 2014 startet das Orankecamp im grünen Villenort Alt-Hohenschönhausen. Der Orankesee verwandelt sich für ein paar Stunden in ein wunderbares Camp für Outdoorer - und ist nicht nur für Paddler, Kletterer und Radreisende ein Muss. Auf die lieben Kleinen wartet wieder die Pappboot-Werft mit einer Extraschicht und dem anschließenden Pappboot-Rennen. Und nicht nur für die Kleinen, sondern auch für die Großen werden die Bands auf der Orankecamp-Bühne den passenden Soundtrack zum Outdoor-Abenteuer liefern.

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Radweg Spur der Steine
und naive Kunst
in Fürstenwerder:
Natürlich ist der neue
Radweg auf dem alten
Bahndamm
Templin-Fürstenwerder
ohne jeder spürbare
Steigung zu befahren

Radweg Spur der Steine: Bahndamm Templin-Fürstenwerder fertig

Berlin, 16. April 2014

Vor genau 101 Jahren wurde die knapp 37 Kilometer lange Staatsbahnlinie Templin-Fürstenwerder eröffnet. Bereits im Juni 1945 wurden die Gleise als Kriegsreparation wieder demontiert. Im Frühjahr 2014 ist der neue Asphaltstreifen auf dem alten Bahndamm nun komplett. Und am Sonntag, 20. April 2014 verrät Benno Koch die schönsten Osterüberraschungen am neuen Radweg Spur der Steine.

Die Idee für einen Radweg von Templin nach Fürstenwerder entstand spätestens Anfang der 1990er Jahre. Im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme wurde der alte Bahndamm beräumt und als "U5-Radweg" 1998 notdürftig ausgeschildert. Schlaglöcher, Schlamm und Holperpisten ließen den Erfolg jedoch ausbleiben - nur wenige Fahrradtouristen verirrten sich hierher. In den vergangenen fünf Jahren ist nun ein nachhaltiger Ausbau erfolgt. Meist drei Meter breit, bestens asphaltiert und sogar über viele der historischen Brücken geht es durch eine für Brandenburg überraschende Landschaft.

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Der Alte Fritz:
Hermann Lamprecht
aus Teltow
will in Potsdam
nach seinen
Untertanen schauen

Ostersamstag: Mit dem Alten Fritz durch Preußens Arkardien

Berlin, 10. April 2014

Vor 197 Jahren fand die erste Radtour im Mannheimer Schlossgarten statt. Und natürlich lassen sich die ausgedehnten Kulturlandschaften zwischen Potsdam und Werder auch heute am schönsten mit dem Fahrrad entdecken. Am Samstag, 19. April 2014 verrät Benno Koch die schönsten Osterausflüge in der Hauptstadtregion.

Radfahren ist gerade mit den historischen Schlossgärten eng verbunden. Nachdem das Fahrrad vor 197 Jahren am 12. Juni 1817 von Karl Friedrich Christian Ludwig Freiherr Drais von Sauerbronn offiziell erfunden wurde, war es zunächst ein Zeitvertreib für Adlige. Heute sind die kilometerlangen asphaltierten Hauptwege in den von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) verwalteten Gärten natürlich zum Rad fahren freigegeben. Auch für die einstigen Untertanen. Und genau nach jenen Rad fahrenden Untertanen will der Alte Fritz am Ostersamstag schauen. Ganz zufällig. Extra für diese Radtour.

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Die Farben der märkischen
Streusandbüchse:
Die kleinen Adonisröschen
sind das Sehnsuchtsziel
am Oder-Neiße-Radweg
zwischen Mallnow, Lebus
und Frankfurt (Oder)

Adonisröschen am schöneren Oder-Neiße-Radweg

Berlin, 10. April 2014

Das Oder-Hochwasser 1997 war ein Glücksfall für den Fahrradtourismus. Mit dem Neubau der Deiche entstanden die besten Fahrradstraßen Brandenburgs - die rechtlich gar keine sind. Frankfurt (Oder) tut sich als größte Stadt dagegen schwer mit dem Thema Fahrrad. Auch wenn der erste Deich seit mehr als zehn Jahren fertig, jedoch bis heute praktisch unbekannt ist. Am Sonntag, 13. April 2014 verrät Benno Koch die blumigsten Ausflüge im Fahrradfrühling.

Es ist Sonntag Nachmittag Anfang April. Die Sonne scheint. Schönste Ausflugszeit. Der Doppeltriebwagen der Regionalbahn RB60 fährt im Bahnhof Schönfließ ein. Weniger als zehn Fahrgäste sind im Zug. Außer mir steigt niemand aus. Bis zum Sehnsuchtsziel in Mallnow sind es zwei Kilometer. Angeblich wandern die Menschen in Brandenburg gerne. Hier wandert niemand. Der Wanderweg ist die Landstraße. Doch dann öffnet sich die Landschaft an den Oderhängen. So schön, dass die gelb leuchtenden Adonisröschen eigentlich nur das I-Tüpfelchen der Szenerie sein können.

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Schreiadler-Radweg:
Die Provinzposse zwischen
Steinhöfel und Stegelitz
geht in die Verlängerung:
Auf der Westseite der A11
bestens asphaltiert,
sollen auf der Ostseite
kleine gegen große
Feldsteine wieder
ausgetauscht werden

Uckermark: Bahndamm, Picknickkorb und Schreiadler

Berlin, 10. April 2014

Gleich drei Neuigkeiten warten in diesen Tagen in der Uckermark auf Entdecker: Der alte Bahndamm Templin-Fürstenwerder ist nun fast durchgängig als Radweg asphaltiert. In Groß Fredenwalde will eine Gräfin Picknickkörbe im Stil von Monet unters Volk bringen. Und Deutschlands bekanntester Schreiadler wird am Radweg Berlin-Usedom zurück erwartet. Am Samstag, 12. April 2014 verrät Benno Koch die schönsten Abenteuer im Fahrradfrühling.

Die 37 Kilometer lange einstige Staatsbahnlinie von Templin nach Fürstenwerder hat ihre Verwandlung fast abgeschlossen. Bereits im Juni 1945 wurden hier die Gleise als Reparationsleistung demontiert. Im Frühjahr 2014 ist auch der südliche Abschnitt im Bereich des einstigen Bahnhofes Metzelthin nun fast durchgängig als Radweg asphaltiert.

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Traumziel Elbauen:
500 Jahre Reformation,
Fotoshooting mit Luther
und 250 Jahre
Dessau-Wörlitzer
Gartenreich

Elbe-Radweg und Dessau-Wörlitzer Gartenreich

Berlin, 2. April 2014

Der Elbe-Radweg in Sachsen-Anhalt verbindet die größte Dichte an UNESCO-Weltkulturerben mit Deutschlands beliebtesten Radfernweg. Am Samstag, 5. April 2014 verrät Benno Koch die schönsten Strecken von Wittenberg durchs zartgrüne Dessau-Wörlitzer Gartenreich. Natürlich mit Rückenwind.

Möglicherweise hat es den Thesenanschlag an der Wittenberger Schlosskirche nie gegeben. Zumindest Martin Luther selbst soll in seinen Briefen und Werken nie von dem auf den 31. Oktober 1517 datierten Ereignis berichtet haben. Heute ist Wittenberg nicht nur an der Schlosskirche, sondern auch am Schloss, der Stadtkirche St. Marien, dem Arsenalplatz (dem neuen Zentralen Besucherempfang) und dem Augusteum (einem der ältesten Universitätsgebäude Deutschlands) eine spannende Baustelle. Bevor in drei Jahren weltweit 500 Jahre Reformation der Kirche gefeiert werden, will sich die Stadt in der alles begann fein machen.

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Jarosław Jaśnikowski:
Der Mann aus dem
westpolnischen Legnica
spricht kein Englisch
und natürlich kein Deutsch,
seine fantastische
Bildsprache
versteht jedoch jeder

Stettin: Fantasy im Straßenbahn-Depot

Berlin, 28. März 2014

Sein Lieblingsbild ist das der Kolej Transsyberyjska. Jarosław Jaśnikowski holt unsere Träume mit seiner Malerei in eine fantastische Wirklichkeit. So plastisch, dass Jules Verne vermutlich neidisch geworden wäre. Benno Koch verrät am Samstag, 29. März 2014 die dunkelsten Fantasy-Katakomben in Stettin. Und natürlich die sonnigsten Radtouren durch die Parks der grünen Stadt.

Es war ein Freitag Abend vor drei Wochen. Jarosław Jaśnikowski feiert seine Ausstellungseröffnung in Stettin. Ein Dutzend Besucher verirrt sich zur Vernissage im neuen Verkehrsmuseum der Stadt. Stettin ist natürlich nicht Berlin, wo sich Flaneure, Kostgänger und andere Experten an einem Abend wie diesem auf die Füße treten würden. Das ist nicht gut so. Die Mischung aus Per Anhalter durch die Galaxis, Jules Verne, Ritter Runkel und dem Feinsten, was Sience Fiction auf großer Leinwand so zu bieten hat, ist einen Abstecher in die Katakomben Stettins wert. Direkt unter einem alten Straßenbahn-Depot.

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Havel-Radweg:
Bestens asphaltiert
auf dem Haveldeich,
natürlich mit Rückenwind!

Mit Rückenwind durch die Havelauen

Berlin, 14. März 2014

Vor fünf Jahren wurde der insgesamt fast 400 Kilometer lange Havel-Radweg offiziell eröffnet. Zwischen Gollwitz und Phöben führt der Asphaltstreifen perfekt durch die einsamen Weiten des Havellandes. Benno Koch verrät am Samstag, 15. März 2014 die schönsten Strecken durch den Fahrradfrühling.

Der sonnenverwöhnte Frühling macht eine Pause und morgen aus jedem normalen Fahrrad eine Art Bio-E-Bike: Mit kräftigem Rückenwind geht es von der ältesten Stadt Brandenburgs nach Werder. Natürlich immer an der Havel entlang.

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