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Mit dem E-MTB durchs Dreiländereck

Berlin, 19. Mai 2017

Hier ist die Freiheit grenzenlos: Der Oder-Neiße-Radweg nimmt von Zittau zur Neißequelle in Tschechien erste ernsthafte Konturen an. Der Rübezahl-Radweg auf dem Kammweg des Isergebirges durch Polen ist ein sanfter Geheimtipp. Die Region ist im fahrradtouristischen Aufbruch. Und erstmals öffnet sich die Bergwelt auf neuen E-MTBs in einer nie gekannten Freiheit für alle. Von Himmelfahrt, 25. bis Sonntag, 28. Mai 2017 verrät Benno Koch die schönsten Entdeckungen im Dreiländereck zwischen Deutschland, Tschechien und Polen.

Ich liebe Radreisen. Gerne bis ans Ende der Welt. Doch seit ein paar Tagen ist alles anders. Eine kleine 300-Kilometer-Runde durchs Isergebirge, über das Riesengebirge und natürlich ins Hirschberger Tal haben meinen Blick verändert. Natürlich auch durch die geschlossene Mai-Schneedecke oben im tschechischen Wintersportdorf Harrachov. Oder unten im Tal im polnischen Hogwarts des Ostens, der legendären Märchenburg. Die Landschaften sind lieblich bis spektakulär. Doch Reisen mit dem E-MTB verändert alles.

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Gut Hesterberg: Schönster Bauernhof Deutschlands

Berlin, 19. Mai 2017

Mehr Prärie geht nicht. Hier leben 500 Galloways. Auf 380 Hektar Wiesen und Weiden. Der Dreiseithof ist eine Augenweide. Die Southfork Ranch ist im Vergleich zum Gut Hesterberg vermutlich nur eine bescheidene Datsche. Am Sonntag, 21. Mai 2017 verrät Benno Koch die schönsten Entdeckungen im Fahrradfrühling.

Hier ist alles neu. Es gibt keine Ställe, keine Ruinen. Nichts verstellt den Blick. Im Mittelpunkt trohnt ein Dreiseitenhof wie aus dem Bilderbuch. Ringsherum ist Acker. Es ist der wahr gewordene Traum der Familie Hesterberg.

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Backofenfest Danewitz

Berlin, 19. Mai 2017

Die alten Feldsteinbacköfen in Danewitz sind ein Kindertraum für Erwachsene. Wenn der Duft von frischem Holzofenbrot durch die Gärten zieht, ist die Schönheit des Augenblicks kaum zu überbieten. Am Samstag, 20. Mai 2017 verrät Benno Koch die schönsten Entdeckungen im Fahrradfrühling.

Danewitz ist anders als andere Dörfer in Brandenburg. Mit einst 13 Feldsteinbacköfen darf es sich Märkisches Backofendorf nennen. Seit 1995 sind mehrere dieser Öfen nach historischem Vorbild aus der Mitte des 19. Jahrhunderts saniert worden. Und einmal im Jahr wird Danewitz mit dem Backofenfest wieder lebendig.

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Hanse, Bismarck und Wasserstraßenkreuz

Berlin, 4. Mai 2017

Der Elberadweg ist der beliebteste Radfernweg Deutschlands. Mit insgesamt sieben einstigen Hansestädten in der Altmark ist der Abschnitt durch Sachsen-Anhalt geschichtlich einer der interessantesten. Und dann warten auf dem Weg nach Magdeburg noch der frisch restaurierte Stammsitz derer von Bismarck und ein gigantisches Wasserstraßenkreuz. Am Sonntag, 7. Mai 2017 verrät Benno Koch die spannendsten Entdeckungen im Fahrradfrühling.

Die sanierte Altstadt des 1.000jährigen Tangermünde ist ein Traumziel für Fahrradtouristen. Das Hotelportal hotel.de hatte dies irgendwann auch bemerkt und die Stadt auf Platz zwei der liebenswertesten Städte Deutschlands gewählt. Und in diesen Tagen hat das Reisemagazin Geo Saison nachgelegt und Tangermünde unter die zehn schönsten Kleinstädte gewählt. So mal ganz unter uns: Am schönsten ist es hier immer, wenn die Massen nicht gerade zum Weihnachtsmarkt und anderen Veranstaltungen strömen. Also genau jetzt.

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Stille Pauline und Großtrappen

Berlin, 2. Mai 2017

Die alte Bahnlinie Stille Pauline war jahrelang der neue Lieblings-Radweg der Genießer. Jetzt soll endlich die letzte Lücke vor Neuruppin geschlossen werden. Und etwas südlich am Havelland-Radweg sind die Großtrappen gerade mit der Balz beschäftigt. Am Samstag, 6. Mai 2017 verrät Benno Koch die schönsten Entdeckungen im Fahrradfrühling.

Genau am 12. September 1880 wurde auf der 29,83 Kilometer langen damaligen Bahnstrecke zwischen Paulinenaue und Neuruppin der Eisenbahnverkehr aufgenommen. Rund 90 Jahre später fuhren am 30. Mai 1970 die letzten Personenzüge, 1995 war auch für die letzten Güterzüge Schluss, 2007 wurde die Strecke verkauft - und die Idee für einen Radweg entstand.

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Spargeldörfer, Highlands und Militärbahn

Berlin, 20. April 2017

Südwestlich von Berlin erstreckt sich der Naturpark Nuthe-Nieplitz. Die Landschaften sind geprägt von einst riesigen Truppenübungsplätzen und Sperrgebieten des Kalten Krieges. Heute erinnern hier ebenso riesige Highland-Rinderherden schon mal an die schottischen Lowlands. Das ist natürlich geheim. Aber am Sonntag, 23. April 2017 verrät Benno Koch ausnahmsweise die beschaulichsten Entdeckungen im Fahrradfrühling.

Der russische Schlafwagen ist inzwischen ein romantisches Hotel. Schon vor vier Jahren diente das riesige Bahnhofsgelände den amerikanischen The Monuments Men um George Clooney als Kulisse. Der fiktive Bahnhofsname Le Bourget steht noch immer an einer alten Stahlbrücke. Ganz anders im Inneren der Kathedrale der Königlich Preußischen Militär-Eisenbahn: Im historischen Wartesaal wird seit zwei Jahren französische Küche serviert. Ganz bodenständig.

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Go East: Goldschatz, Saloon und Burg

Berlin, 18. April 2017

Ostbrandenburg braucht kein Nessi und keinen Nazi-Goldzug zu erfinden. Hier gibt es alles in der Realität: Großartige Natur, Gold und Wild-East bis zum endlosen Horizont. Außer sagen wir mal richtigen Tourismus. Das könnte sich jetzt ändern. Am Samstag, 22. April 2017 verrät Benno Koch die spannendsten Entdeckungen zwischen dem Berliner Stadtrand und den Oderhängen.

Als "The Buchholz Saloon" 2015 eröffnet wurde, traute ich meinen Augen kaum. Hatte ich was verpasst? "Der Buchholz Saloon ist einer von sehr wenigen im Original erhalten Saloons. Die Bauweise und der Baustil wurden von deutschen Auswanderern im 19. Jahrhundert nach Amerika gebracht, wo sie später durch Westernfilme berühmt wurde", behauptet der Saloonwirt Holger Wortha. Natürlich ist das komplett gelogen.

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Warthe-Radweg: Posen und Eichenwälder

Berlin, 11. April 2017

Hier begann alles. Die drei Brüder Lech, Čech und Rus trafen sich im 7. Jahrhundert in den Auwäldern der Warthe. Von hier zogen sie in drei Richtungen, um die Königreiche der Lechiten, Ruthenen und Böhmen zu gründen. Im Rogaliner Landschaftspark südlich von Poznan sind heute drei mächtige Eichen mit den Namen der Brüder zu bewundern. Von Ostersonntag, 16. bis Ostermontag, 17. April 2017 verrät Benno Koch die schönsten Entdeckungen entlang des Warthe-Radweges.

Posen ist anders. Die Altstadt der 1.000jährigen Stadt ist längst in alter Schönheit wiederentstanden. Die Dominsel Ostrów Tumski gilt als der Ort, an dem die Geschichte Polens begann. Die ältesten Eichenwälder prägen das grüne Umland der Stadt. Und auch der Warthe-Radweg zeigt hier inzwischen erste neu asphaltierte Abschnitte.

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Radweg Berlin-Leipzig: Durch das grüne Berlin

Berlin, 10. April 2017

Fast unbemerkt ist vor gut einem Jahr ein weiteres Stück Radweg Berlin-Leipzig in Berlin asphaltiert worden. Dieser Radfernweg ist mehr als zehn Jahre nach seiner offiziellen Eröffnung eigentlich ein Musterbeispiel wie es nicht geht. Doch inzwischen ist der Berliner Abschnitt auch eine schöne oft autofreie Route. Am Samstag, 15. April 2017 verrät Benno Koch die grünsten Wege durch Berlin zum Schloss Diedersdorf.

Offiziell wurde der Radweg Berlin-Leipzig im April 2006 eröffnet- ohne einen Meter neu gebauten Radweg und ohne Planung. Und ohne Fahrradwegweisung - winzige, inzwischen längst verblasste Aufkleber versteckt an Masten von Verkehrszeichen sollten reichen. Tatsächlich wurde die zuständige Planungsabteilung in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin damals nicht mal informiert.

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Haffrundweg: Von Ueckermünde nach Stettin

Berlin, 10. April 2017

Gleich drei Neuigkeiten gibt es auf dem Weg zum und am Stettiner Haff. Seit Ostern fahren wieder offiziell alle RegionalExpresszüge der Linie RE3 mit einem zusätzlichen FahrradExpresswagen. Der Anschluss nach Ueckermünde hat sich um eine Stunde verkürzt. Und weitere Abschnitte des Haffrundweges sind frisch asphaltiert worden. Am Karfreitag, 14. April 2017 verrät Benno Koch die spannendsten Ausflüge im Fahrradfrühling.

Die schönste Anreise auf eine Insel ist natürlich die mit dem Schiff. Theoretisch kann das der schnellste Weg mit Bahn, Schiff und Fahrrad von Berlin nach Usedom sein. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2014 haben die Züge der RE3 von Berlin nach Pasewalk dort direkten Anschluss die Regionalbahn nach Ueckermünde Stadthafen. Nach nur 2:28 Stunden kann man am Stettiner Haff schon Seeluft schnuppern. Am 29. April starten hier auch wieder die Fähren der Oderhaff Reederei Peters - leider weiterhin 32 Minuten vor Ankunft des ersten Zuges aus Berlin.

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Dorotas Spargelhof

Berlin, 5. April 2017

Alle hatten ihr abgeraten. Selbst ihr Vater. Heute ist der abgelegene Hof von Dorota Schewior ein Musterbeispiel was geht. In einer Region, die noch immer viele Chancen verpasst. Und die von einem neuen Braunkohletagebau bedroht ist. Am Sonntag, 9. April 2017 verrät Benno Koch die spannendsten Entdeckungen auf dem Weg zu Dorotas Spargelhof.

Wielotów ist ein beschauliches Dorf in der Woiwodschaft Lebus. Über die sanften Hügel am Ortsausgang erstrecken sich bis zum Horizont Erdbeer-, Himbeer-, Brombeer- und Spargelplantagen. Als Dorota Schewior 1995 hier anfing ihren Traum zu verwirklichen, haben ihr alle abgeraten. Auch ihr Vater. Dorota ist in Wielotów aufgewachsen und hat zunächst wie viele ihrer Generation das karge Land verlassen. Spätestens als sie vor acht Jahren das Gartencafé samt Hofladen öffnete, wurde ihr Erfolg für jeden sichtbar.

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Sehnsuchtsziel Adonisröschen

Berlin, 4. April 2017

Sehnsuchtsziel Adonisröschen. Auf der Suche nach vollkommener Schönheit erwachen jetzt ein paar Dörfer an der Oder zu ungeahntem Leben. Doch ein paar Meter davor und ein paar Meter dahinter ist es schon wieder ganz ruhig. Am Samstag, 8. April 2017 verrät Benno Koch die schönsten Blumenwiesen an den Oderhängen.

Mallnow ist anders als andere Dörfer Brandenburgs. Hier stehen die Landfrauen mit frisch gebackenem Kuchen und selbstgemachter Marmelade direkt am Bordstein. Das Kapital der Region ist nichts. Die Kirche hat kein Dach und keinen Turm. Die alten LPG-Bauten sind eigentlich kein Ausflugsziel. Aber da war doch was?

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Wege zur Internationalen Gartenschau im Wuhletal

Berlin, 28. März 2017

Mitte April ist es soweit. Dann soll die Internationale Gartenschau (IGA) innerhalb von 186 Tagen zwei Millionen Besucher nach Marzahn-Hellersdorf locken. Auf einer Fläche von 104 Hektar wurden die bestehenden Gärten der Welt bis zum umbenannten U-Bahnhof Kienberg vergrößert und offiziell 40 Millionen Euro investiert. Am Sonntag, 2. April 2017 verrät Benno Koch vor dem großen Trubel schon mal die spannendsten Entdeckungen auf dem Weg durch Berlin ins Wuhletal.

Natürlich spielen Blumen auf der Internationalen Gartenschau nur eine untergeordnete Rolle. Schon bei den Simpsons ist die schrottreife Einschienenbahn aus North Haverbrook der Running Gag. Und der funktioniert offenbar immer wieder: "Nur mit der Seilbahn können wir das enorme Transportproblem während der IGA lösen", verkündete gleich am Anfang der Planungen der IGA-Geschäftsführer sein Verkehrskonzept. Natürlich ist die nagelneue IGA-Seilbahn unglaublich schick und sicher. Aber mit Kosten von 14 Millionen Euro für die 1,5 Kilometer lange Strecke ist sie auch die größte IGA-Einzelinvestition. Dass die "private" Investition für alle Besucher bereits in die Eintrittspreise eingepreist wurde, versteht sich von selbst.

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Hamburg auf dem Fahrrad entdecken

Berlin, 27. März 2017

Hamburg: Es ist die ganz große Freiheit. Bereits nach wenigen hundert Metern auf dem Fahrrad erschließt sich wie in jeder Metropole eine ganz andere Welt. Doch zwischen der alten Speicherstadt mit der neuen Elbphilharmonie, dem einstigen Fischerdorf Finkenwerder, den Obstbauern im Alten Land und den Villen in Blankenese ist die Mischung mit Rad und Fähre einzigartig. Am Samstag, 1. April 2017 verrät Benno Koch die spannendsten Entdeckungen am Elberadweg in Hamburg.

Seit drei Jahren verkehrt ein InterRegioExpress (IRE) zwischen Berlin und Hamburg. Eigentlich nichts besonderes. Aber anders als in den normalen InterCityExpress-Zügen (ICE) nimmt der IRE auch Fahrräder mit. Acht reservierungspflichtige Fahrradstellplätze maximal zwei Mal pro Tag und Richtung zwischen den beiden größten Städten Deutschlands sind bereits verdächtig wenig. Wer tatsächlich einen Fahrradstellplatz im IRE reservieren möchte, dürfte ohne Vorkenntnisse scheitern. Diese Radtour macht den Test und zeigt wie es geht.

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Entdeckungen am Radweg Berlin-Kopenhagen

Berlin, 21. März 2017

Die kleine Serie der Radtouren rund um Fürstenberg (Havel) geht weiter. Das liegt auch an außergewöhnlich engagierten Gastgebern wie Sascha Fernow und seinem neuen Inn. Aber auch an Kleinoden wie der Havel-Eisenbahnfähre, an denen die Zeit still steht. Diesmal geht es Richtung Süden in die Zehdenicker Tonstichlandschaft. Am Sonntag, 26. März 2017 verrät Benno Koch die spannendsten Entdeckungen links und rechts vom Radweg Berlin-Kopenhagen.

Am Anfang steht Fürstenberg: Das alte Bahnhofsgebäude ist äußerlich mit Fördergeldern wieder zum Hingucker geworden - und der Bahnsteig davor und die Toilette darin für Bahnfahrgäste gesperrt. Man muss die Geschäftsideen des Besitzers nicht verstehen. Ein paar Meter weiter im neuen Gästehaus InnFernow eine ganz andere, einzigartige Welt, wie man sie in Brandenburg selten findet: Jeden Tag ab 8:00 Uhr geöffnet, selbstgebackene Kuchen und Torten, bester Himmelpforter Kaffee und den einen oder anderen Gourmet-Burger. Saubere Toiletten gehören natürlich dazu.

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Westpolen: Durchs Tal der Liebe

Berlin, 20. März 2017

Während der Oder-Neiße-Radweg auf Brandenburger Seite ein inzwischen fast durchgängig sehr gut ausgebauter Radfernweg ist, bleibt das polnische Oderufer ein Geheimtipp. Am Anfang steht Beatas Gartencafé im Tal der Liebe. Am Samstag, 25. März 2017 verrät Benno Koch die spannendsten Entdeckungen in Westpolen.

Eigentlich muss das unter uns bleiben: Es gibt im gesamten deutschen Abschnitt der Oder keinen so einen großartigen Ausblick wie von den Hügeln im Tal der Liebe. Hier entstand ab 1850 ein einzigartiger Landschaftspark. Natürlich mit Schweizerhaus, einem griechischen Ruinenberg und einem Bergbach. Nach dem Zweiten Weltkrieg verfiel das einstige Ausflugsziel in einen jahrzehntelangen Dornröschenschlaf.

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Mystische Uckermark

Berlin, 16. März 2017

Tiefe Wälder, sanfte Hügel und mehr als 200 Seen - oft und gerne direkt am Radweg. Der Naturpark Uckermärkische Seen ist eine der mystischsten Landschaften Brandenburgs. Und die alte Fachwerkkirche Alt Placht, umgeben von 500 Jahre alten Linden, ist so etwas wie der Beweis des Besonderen. Am Sonntag, 19. März 2017 verrät Benno Koch die schönsten Entdeckungen links und rechts vom Uckermärkischen Radrundweg.

Wie alle anderen überregionalen Radfernwege in Brandenburg ist auch der inzwischen offiziell 304 Kilometer lange Uckermärkische Radrundweg nie durchgängig fertiggestellt worden. Vor ziemlich genau elf Jahren eröffnet, waren damals weniger als die Hälfte der Strecke wirklich ausgebaut worden. Kurz darauf machte das Land Brandenburg eine Vollbremsung bei der Fahrradförderung. Doch gut versteckt in den tiefen Wäldern der Uckermark liegen gerade im Abschnitt zwischen Templin und Lychen einige der schönsten Fahrradstraßen in der Hauptstadtregion.

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Mit Rad und Fähre nach Dänemark

Berlin, 15. März 2017

Seit einem Monat ist die neue Hybridfähre Copenhagen im Regelbetrieb zwischen Rostock und Gedser unterwegs. Zusammen mit dem bereits im vergangenen Mai in Dienst gestellten Schwesterschiff Berlin ist die Reederei Scandlines ihrem Ziel jetzt ein Stück näher: Die Zero-Emission-Vision - also Fährschiffe mit 100 Prozent Batteriebetrieb. Am Samstag, 18. März 2017 verrät Benno Koch die spannendsten Entdeckungen mit Rad und Fähre nach Dänemark.

Die neue Scandlines Hybridfähre Berlin transportierte alleine im vergangenen August 764 Fahrräder über die Ostsee. Zwischen Rostock und Gedser ist die Fährverbindung Teil des Radweges Berlin-Kopenhagen.

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500 Jahre Reformation: Auf Luthers Spuren

Berlin, 9. März 2017

Wittenberg: Es gibt Wege, die sind verdammt lang. Am 31. Oktober 1517 soll Martin Luther 95 Thesen an die Wittenberger Schlosskirchentür genagelt haben. Es folgten Ketzerprozesse, Glaubenskriege und schließlich die Trennung von Staat und Religion. Letzteres ist in Deutschland noch keine 100 Jahre her. In diesem Jahr werden 500 Jahre Reformation gefeiert und das Thema ist aktueller denn je. Am Samstag, 11. März 2017 verrät Benno Koch die spannendsten Entdeckungen auf Luthers Spuren.

Sogar der Bahnhof Lutherstadt Wittenberg und sein Umfeld wurden für 15 Millionen Euro vollkommen neu gebaut und im letzten Dezember eröffnet. Das alte Bahnhofsensemble wurde gerne als Vorhof zur Hölle bezeichnet. Heute gilt der Bahnhof als der klimafreundlichste Deutschlands. Auch die Altstadt Wittenbergs rund um das Schlosskirchenensemble wurde für das Reformationsjubiläum herausgeputzt. Viele Fassaden erstrahlen jetzt vermutlich schöner als in den 500 Jahren zuvor.

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Stechlinseebahn-Radweg: Ein Traum wird wahr

Berlin, 28. Februar 2017

Einst war die Bahnlinie 23 Kilometer lang: Am 8. August 1930 fuhren die ersten Personenzüge von Gransee zum Stechlinsee. Bereits im Sommer 1945 wurden die Gleise als Reparationsleistung nach dem Zweiten Weltkrieg demontiert. Auch aus militärischen Gründen bekam die Strecke von 1952 bis zum 1. Juni 1969 noch eine zweite Chance. Dann kam das endgültige Aus. Mit dem neuen Stechlinseebahn-Radweg kehrt nun das Leben auf dem alten Bahndamm zurück. Am Sonntag, 5. März 2017 verrät Benno Koch die schönsten Entdeckungen im Fahrradfrühling.

Eigentlich ist der Asphaltstreifen zwischen Gransee und Schulzendorf bereits seit Herbst fertig. Doch jetzt im Frühjahr soll der acht Kilometer lange Abschnitt auch offiziell neu eröffnet werden. Bereits vor einem Jahr wurden knapp fünf Kilometer der alten Bahnlinie im nördlichen Abschnitt zwischen Menz und Neuglobsow neu asphaltiert. Zusammen mit dem Radweg Berlin-Kopenhagen nach Fürstenberg (Havel) ergibt sich so eine rund 40 Kilometer lange Strecke mit ganz neuen Möglichkeiten.

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Oder-Neiße-Radweg: Kloster, Ökodorf, Birdwatching

Berlin, 27. Februar 2017

Unteres Odertal: Es ist der nach wie vor einsame Klassiker. Mit den im Frühjahr gefluteten Polderwiesen. Hier sammeln sich jetzt die Singschwäne. Auf dem Weg dorthin warten rund um den Parsteiner See das Ökodorf Brodowin sowie tausende Kraniche und Wildgänse. Am Samstag, 4. März 2017 verrät Benno Koch die schönsten Entdeckungen im Fahrradfrühling.

Es ist eine 45 Kilometer kurze Radtour für Genießer. Vom Zisterzienserkloster Chorin geht es schnell zum Ökodorf Brodowin. Hier ist die Natur einzigartig. Vor mehr als 100 Jahren wurde mit dem Plagefenn südlich von Brodowin das erste Naturschutzgebiet Brandenburgs ausgewiesen. Vor mehr als 20 Jahren wurde 1991 der Verein Ökodorf Brodowin gegründet. Heute ist hier einer der größten Demeterbetriebe Deutschlands zu finden. Im Brodowiner Hofladen mit seiner Schaumolkerei wirbt man mit ökologischen Produkten und dem Prinzip: "Morgens geerntet, mittags im Laden." Natürlich ist auch am Wochenende geöffnet.

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Unteres Odertal: Stettin, Wildgänse, Blockhaussauna

Berlin, 25. November 2016

Was macht eigentlich der Oder-Neiße-Radweg nach Stettin? Als vor fünf Jahren der erste Abschnitt bei Pargowo eröffnet wurde, waren die Hoffnungen groß. Ein paar Kilometer weiter im Odertal ist jetzt die schönste Zeit für Birdwatcher angebrochen. Zehntausende Wildgänse und Singschwäne überwintern hier. Und am Ende wartet eine Blockhaussauna mit knisterndem Kaminfeuer. Benno Koch verrät am Sonntag, 27. November 2016 die überraschendsten Entdeckungen zwischen Stettin und Schwedt.

Der neue Radweg auf dem Stettiner Bulwar Piastowski entlang der Oder zwischen Hauptbahnhof, Schloss und Hakenterrassen ist längst selbstverständlich. Am Hafen von Gryfino ist das erste Stück eines asphaltierten Radweges fertig. Und die Fahrradstraße von Staffelde nach Pargowo ist bereits vor fünf Jahren asphaltiert und ausgeschildert worden. Alles zusammen gehört zu einem Puzzle namens Oder-Neiße-Radweg. Durchgängig fertig ist hier nichts. Trotzdem ist das Ganze ein gutes Beispiel wie Europa inmitten der einzigartigen Flusslandschaft des Unteren Odertals langsam zusammenwächst.

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Westpolen: Brühlsches Schloss und Martinsgans

Berlin, 14. November 2016

Alle hatten ihr abgeraten. Selbst ihr Vater. Heute ist der abgelegene Hof von Dorota Schewior ein Musterbeispiel was geht. In einer Region, die noch immer viele Chancen verpasst. Und die von einem neuen Braunkohletagebau bedroht ist. Am Samstag, 19. und am Sonntag, 20. November 2016 verrät Benno Koch gleich zwei Mal die spannendsten Entdeckungen östlich der Neiße.

Wielotów ist ein beschauliches Dorf in der Woiwodschaft Lebus. Jetzt durchziehen mystisch Nelbelfelder die Landschaft. Doch Wielotów ist anders. Über die sanften Hügel am Ortsausgang erstrecken sich bis zum Horizont Erdbeer-, Himbeer-, Brombeer- und Spargelplantagen. Im Winterhalbjahr wärmt der Kamin. Es gibt Gänsebraten und selbstgemachte Torten. Als Dorota Schewior 1995 hier anfing ihren Traum zu verwirklichen, haben ihr alle abgeraten. Auch ihr Vater. Dorota ist in Wielotów aufgewachsen und hat zunächst wie viele ihrer Generation das karge Land verlassen. Spätestens als sie vor sechs Jahren das Gartencafé samt Hofladen öffnete, wurde ihr Erfolg für jeden sichtbar.

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UNESCO-Weltnaturerbe Grumsin

Berlin, 3. November 2016

Mitten im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin gibt es noch mal eine Steigerung vom Inbegriff einzigartiger Natur. Die UNESCO erklärte vor fünf Jahren die Buchenwälder des Grumsin zum Weltnaturerbe. Seitdem entwickelt sich das zarte Pflänzchen Tourismus hier vielleicht einen Hauch kräftiger als zuvor. Am Sonntag, 6. November 2016 verrät Benno Koch die farbenfrohsten Wege zwischen tiefen Wäldern und offenen Feldern.

Die Region ist der Inbegriff von Macht, Jagd und einzigartiger Natur. Als hier im Herbst 1898 Kaiser Wilhelm II. erstmals aus dem Zug stieg, um in der Schorfheide auf Jagd zu gehen, bekam der Mythos ein Gesicht. Das Ensemble im norwegischen Landhausstil ist heute Brandenburgs schönster Bahnhof. Wie in einem Märchen präsentiert sich der perfekt sanierte Kaiserbahnhof einsam inmitten scheinbar endloser Wälder.

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Peitzer Fischzug, Tagebau und Neißeauen

Berlin, 27. Oktober 2016

Wenn die Fischer im größten Teichgebiet Deutschlands mit der Karpfenernte beginnen, ist in Peitz die schönste Zeit des Jahres angebrochen. Und auch ein paar Kilometer weiter auf dem Oder-Neiße-Radweg ist jetzt die Ruhe zurückgekehrt. Dazwischen liegt mit dem Braunkohletagebau Jänschwalde und seinem 95 Meter tiefen Loch eine spektakuläre Mondlandschaft. Am Samstag, 29. Oktober 2016 verrät Benno Koch die schönsten Entdeckungen im goldenen Fahrradherbst.

In Peitz ist irgendwann die Geschichte stehen geblieben. Mitte des 16. Jahrhunderts wurde hier eines der damals bedeutendsten Eisenhüttenwerke errichtet. Genaugenommen sind die Peitzer Teiche die Restlöcher der seit 1554 hier betriebenen Raseneisenerzgewinnung. Hauptabnehmer war die Rüstungsindustrie mit Kanonenkugeln, Waffen und Gerät aus Schmiedeeisen. Bereits 1898 wurde die Produktion eingestellt, so dass das ehemalige Königliche Hüttenwerk Peitz heute eine beschauliche und einzigartige Kulisse bildet - und ganz friedlich von unbewaffneten Touristen lebt.

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Berliner Mauerweg: Auf neuen Wegen durch Potsdam

Berlin, 19. September 2016

Mauerweg: In rund anderthalb Monaten jährt sich der Fall der Berliner Mauer zum 27. Mal. Die friedliche Revolution und das Ende von Mauer und Stacheldraht am 9. November 1989 waren ein einzigartiger Glücksfall. Weltweit. Jetzt ist die richtige Zeit für eine Spurensuche. Mit einem entspannten Workout für Genießer als kleiner Start ins Wochenende auf neuen Radwegen. Am Freitag Nachmittag, 23. September 2016 ab 15:30 Uhr verrät Benno Koch die neuesten Entdeckungen für Rad fahrende Genießer.

Mauerweg: Mehr als 160 Kilometer führt der Berliner Mauerweg rund um das ehemalige Berlin (West). Nachdem der ursprüngliche Postenweg der DDR-Grenztruppen bis 1990 auf zwei Dritteln der Strecke entsiegelt und zerstört wurde, entstanden in den vergangenen Jahren viele Abschnitte neu. Die Chance auf einen wirklichen Radfernweg hat Berlin jedoch bis heute verpasst. Nur wenige Abschnitte wie der am Treptower Teltowkanal im Schatten der Autobahn wurden kreuzungsfrei und bestens asphaltiert für Radfahrer ausgebaut. Doch jetzt wurde auch in Potsdam in kleiner Traum wahr.

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Brocken Experience 2016

Berlin, 10. August 2016

Von Schierke hinauf zum Brocken ist die Strecke sogar autofrei. Die Steigungen sind meist sanft. Nichts stört die Ruhe, nur gelegentlich ist das Schnaufen der Brockenbahn zu hören. Norddeutschlands höchster Berg ist zum Sehnsuchtsziel für Fahrradtouristen geworden - nicht nur für Radsportler. Die Brocken Experience hat ihre Feuertaufe längst bestanden. Benno Koch verrät am Samstag, 13. August 2016 die unglaublichsten Gipfelerfahrungen für Rad fahrende Genießer.

Von der Bilderbuchstadt Wernigerode geht es erstaunlich sanft hinauf. Nur auf zwei kurzen Abschnitten beträgt die Steigung mehr als zehn Prozent. Jeder und jede kann es schaffen. Das Ziel liegt nach knapp 30 Kilometern und 1.000 Höhenmetern im Sattel bei 1.142 Metern über dem Meeresspiegel. Wer regelmäßig Rad fährt und mehr als drei Gänge hat, gehört zu den potenziellen Kandidaten für die unvergleichliche Brocken Experience.

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Rad & Kanu: Ruppiner Schweiz

Berlin, 8. Juli 2016

Man nehme: Einen längst vergessenen Gasthof von 1912. Vor 100 Jahren ist hier rund um den Sommersaal die Zeit stehen geblieben. Gleich unten im Tal beginnt eine einzigartige Seenkette. Einsame alte Laubwälder umrahmen die Szenerie. Aus einem Café am Fluss schmeichelt später handgemachter Jazz sanft hinüber. Jetzt wird dieser Traum wieder Wirklichkeit und geht in einer neuen Variante auf Leihrädern weiter. Am Sonntag, 10. Juli 2016 verrät Benno Koch die schönsten Rad- und Kanutouren durch die Ruppiner Schweiz.

Valentine haucht ihr Feel So Bad von der kleinen Bühne, die nach ganz großer weiter Welt klingt. Die Singer-Songwriterin aus Berlin-Friedrichshain meldete sich im vergangenen Jahr zurück. Ihr Musikvideo spielt in Binenwalde: Ein sehr mystischer Ort. Hier beginnt die Ruppiner Schweiz. Und natürlich werden hier die Träume mit Rad & Kanu wahr.

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Sommerfrische Lausitzer Seenland

Berlin, 7. Juli 2016

Der Tagebau Schlabendorf-Süd war bis Anfang der 1990er Jahre der größte Braunkohletagebau im Norden der Lausitz. Inzwischen ist das Restloch als Schlabendorfer See vollständig geflutet. Die einstigen Mondlandschaften verwandeln sich in überraschende Naturparadiese. Und auch das ganz zarte Pflänzchen Tourismus versucht sich hier zu entwickeln. Am Samstag, 9. Juli 2016 verrät Benno Koch die schönsten Strecken von Uckro nach Vetschau.

Naturparadies Schlabendorfer See: 80 Kilometer südlich von Berlin hat sich ein riesiger Tagebau in Sielmann Naturlandschaften verwandelt. Allein hier sind fünf Dörfer im einstigen Braunkohlebergbau verschwunden. Wanninchen ist als letztes Dorf mit einem verbliebenen Haus heute ein Naturparkzentrum. Das namensgebende Schlabendorf am anderen Ufer ist inzwischen zum Hafendorf geworden - und kämpft noch immer mit den Altlasten der Kohlegrube. Auf einer Gesamtfläche von 40 mal 80 Kilometern sollen 35 Seen bis zum Jahre 2018 vollständig geflutet sein und dann die größte künstliche Seenplatte Europas bilden.

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Zeitreise Biedermeier-Sommer

Berlin, 27. Juni 2016

Der Elbe-Radweg in Sachsen-Anhalt verbindet sieben einstige Hansestädte. Die kleinste in der Reihe ist Werben an der Elbe. Gut versteckt abseits jeder größeren Straße und jeder Bahnlinie gegenüber von Havelberg. Jetzt bilden die sanierten Fachwerkhäuser, die viel zu große Johanniskirche, die beschauliche Salzkirche und die prächtigen Stadttore wieder die Kulisse für den einzigartigen Biedermeier-Sommer. Am Samstag, 2. Juli 2016 verrät Benno Koch die schönsten Strecken von Wittenberge durch die Elbauen nach Glöwen.

Drei Mal im Jahr verwandeln sich in Werben an der Elbe auch deren Einwohner. Der Biedermeier-Sommer ist der wahrgewordene Traum einer längst vergangenen Zeit. Im vergangenen Jahr wurde das Kostümspektakel bei fast 40 Grad im Schatten eine sehr exklusive Angelegenheit. Jetzt spielt nicht nur Sommer mit. Auch der erste Nachwuchs der mit 60 Weißstörchen storchenreichsten Stadt Deutschlands schaut schon neugierig aus den Nestern. Die Salzkirche, das Elbtor, das Kommandeurshaus, viele Ackerbürgerhäuser, alte Speicher und sonst verschlossene Höfe bilden die einzigartige Kulisse.

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UNESCO-Weltnaturerbe Grumsin

Berlin, 24. Juni 2016

Mitten im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin gibt es noch mal eine Steigerung vom Inbegriff einzigartiger Natur. Die UNESCO erklärte vor genau fünf Jahren die Buchenwälder des Grumsin zum Weltnaturerbe. Seitdem entwickelt sich das zarte Pflänzchen Tourismus hier vielleicht einen Hauch kräftiger als zuvor. Am Sonntag, 26. Juni 2016 verrät Benno Koch die erfrischendsten Wege zwischen tiefen Wäldern und blühenden Feldern.

Die Region ist der Inbegriff von Macht, Jagd und einzigartiger Natur. Als hier im Herbst 1898 Kaiser Wilhelm II. erstmals aus dem Zug stieg, um in der Schorfheide auf Jagd zu gehen, bekam der Mythos ein Gesicht. Das Ensemble im norwegischen Landhausstil ist heute Brandenburgs schönster Bahnhof. Wie in einem Märchen präsentiert sich der perfekt sanierte Kaiserbahnhof einsam inmitten scheinbar endloser Wälder.

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Rad & Kanu Rheinsberger Rhin

Berlin, 14. Juni 2016

Achtzehn Kilometer lang. Siebzehn Meter Gefälle. Der Rheinsberger Rhin ist in Brandenburg in jeder Hinsicht einzigartig. Wie ein Bergbach schlängelt sich der Fluss klar und schattig durch einsame Landschaften nordwestlich von Berlin. Zum Paddeln ist er das Sehnsuchtsziel schlechthin. Am Sonntag, 19. Juni 2016 verrät Benno Koch die schönsten Rad- und Kanutouren durch die Ruppiner Schweiz.

Joey Kelly war natürlich schon mit dem Kajak auf dem Yukon. Keine Frage. Doch das Outdoor-Abenteuer kann auch direkt vor der Haustür starten. Im vergangenen Jahr ging es für den Weltenbummler mit einer kleinen Gruppe durch die Ruppiner Schweiz. Natürlich mit dem Kanu. Jetzt ist der Rheinsberger Rhin zurück: Offiziell darf ab Mittwoch, 15. Juni 2016 hier wieder gepaddelt werden. Und am Sonntag, 19. Juni 2016 startet eine Variante extra für Rad und Kanu fahrende Genießer.

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Radweg Berlin-Leipzig: Wege zur Reformation

Berlin, 13. Juni 2016

Es gibt Wege, die sind verdammt lang. Im nächsten Jahr werden nach Luthers Thesenanschlag an der Wittenberger Schlosskirchentür genau 500 Jahre vergangen sein. Es folgten Ketzerprozesse, Glaubenskriege und schließlich die Trennung von Staat und Religion. Letzteres ist in Deutschland noch keine 100 Jahre her. Am Samstag, 18. Juni 2016 verrät Benno Koch die schönsten Wege entlang des Radweges Berlin-Leipzig zur Reformation.

Als im Frühjahr 2006 ein Radweg zwischen dem Leipziger Zentralstadion und dem Berliner Olympiastadion eröffnet wurde, soll die Olympiabewerbung Leipzig 2012 die treibende Kraft gewesen sein. London hat schließlich die Spiele gewonnen und inzwischen den einen oder anderen Cycle Superhighway auf der Insel neu gebaut. Auch zehn Jahre nach der offiziellen Eröffnung fehlt dagegen eine durchgehend autofreie Asphaltpiste zwischen der Bundeshauptstadt und der sächsischen Messestadt. Doch es gibt Hoffnung: In Berlin wurden gerade ein paar hundert Meter Radweg Berlin-Leipzig neu gebaut. Und den Kern bilden die Fahrradstraßen des Fläming-Skate südlich von Berlin.

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Fläming Skate: Altstadt, Dörfer und Fahrradstraßen

Berlin, 10. Juni 2016

Seit 2001 ist südlich von Berlin nach und nach ein 230 Kilometer langes Netz aus Radwegen und Fahrradstraßen entstanden. Der östlichste Rundkurs RK8 führt direkt am Bahnhof Klasdorf vorbei. Vor zwei Jahren wurde das alte Bahnhofsgebäude saniert und mit einem einzigartigen Café zu neuem Leben erweckt. Jetzt steht der Haltepunkt Klasdorf als einer von 60 Bahnhöfen im Land Brandenburg kurz vor der endgültigen Stilllegung. Am Sonntag, 12. Juni 2016 verrät Benno Koch die schönsten Strecken durch den Fahrradfrühling.

Der Blick von den Türmen der Nikolaikirche ist atemberaubend. Sieben Wehrtürme, drei Stadttore, das Mönchenkloster, das Zisterzienserkloster, das Franziskanerkloster, das alte Rathaus und hunderte Fachwerkhäuser wirken von hier oben wie eine mittelalterliche Traumkulisse. Das 1.000jährige Jüterbog ist Ziel dieser rund 50 Kilometer kurzen Radtour auf den Fahrradstraßen des Fläming Skate.

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Landpartie: Schloss, Windmühle und Holzbackofen

Berlin, 10. Juni 2016

Nordwestlich von Berlin erstreckt sich der Regionalpark Krämer Forst. Hier führt der theoretische Radweg Rund um Berlin hindurch. Und mit einzigartigen Dörfern wie Schwante und Vehlefanz ist hier der ideale Traum vom Landleben wahrgeworden. Sogar mit Bahnanschluss. Am Samstag, 11. Juni 2016 verrät Benno Koch die schönsten Radtouren zur Brandenburger Landpartie 2016.

Oranienburg ist noch immer die wohl fahrradfreundlichste Stadt im Berliner Speckgürtel. Auch wenn der begonnene Ausbau von asphaltierten Radwegen an den Havelkanälen der Stadt längst zum Stillstand gekommmen ist. Die Regionalpark Fahrradroute Rund um Berlin führt von hier nach Vehlefanz und Schwante. Meist auf straßenbegleitenden Radwegen. Diese Radtour wählt natürlich die schöneren Wege. Und dann übertrifft die Realität jeden Traum vom Landleben: Frisches Brot aus dem Holzbackofen der Bäckerei Plentz, Schauschmieden in der Kulturschmiede, Kaffee und Kuchen an der Bockwindmühle und natürlich ein schattiger Biergarten am Schloss.

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Rad & Kanu: Ruppiner Schweiz

Berlin, 3. Juni 2016

Man nehme: Einen längst vergessenen Gasthof von 1912. Vor 100 Jahren ist hier nicht nur im Sommersaal die Zeit stehen geblieben. Gleich unten im Tal beginnt eine einzigartige Seenkette. Einsame alte Laubwälder umrahmen die Szenerie. Aus einem Café am Fluss schmeichelt später handgemachter Jazz sanft hinüber. Im vergangenen Jahr wurde dieser Traum Wirklichkeit. Jetzt geht die Legende in einer neuen Variante weiter. Am Samstag, 4. Juni 2016 verrät Benno Koch die schönsten Rad- und Kanutouren durch die Ruppiner Schweiz.

Valentine haucht ihr Feel So Bad von der kleinen Bühne, die nach ganz großer weiter Welt klingt. Die Singer-Songwriterin aus Berlin-Friedrichshain meldete sich im vergangenen Jahr zurück. Ihr Musikvideo spielt in Binenwalde: Ein sehr mystischer Ort. Hier beginnt die Ruppiner Schweiz. Und natürlich werden hier die Träume mit Rad & Kanu wahr.

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UNESCO-Weltnaturerbe Serrahn

Berlin, 27. Mai 2016

Mecklenburgische Seenplatte: Hier sind jede Menge Geheimtipps zu entdecken! Der glasklare Große Fürstenseer See am Rande des Serrahner Müritz Nationalparks gehört dazu. Motorboote sind hier natürlich verboten. Am Sonntag, 29. Mai 2016 verrät Benno Koch die erfrischendsten Radtouren für Rad fahrende Genießer.

Die barocke Planstadt Neustrelitz hat sich in den vergangenen Jahren wieder zu einer echten Perle entwickelt. Der riesige Markt beeindruckt mit dem klassizistischen Rathaus, der Stadtkirche und acht abgehenden Straßen. Eine führt hinunter zum Hafen am Zierker See, wo die alten Speicher heute Restaurants und Hotels beherbergen. Eine neue Kaffee-Rösterei begeisterte dort in den vergangenen Monaten bereits mehrfach die Rad fahrenden Genießer.

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Nationales Naturmonument: Ivenacker Eichen

Berlin, 4. Mai 2016

Mächtige Hirsche dösen in der Abendsonne. Kein Zaun trennt das Wild von den Besuchern. Die Eichenwälder ringsherum sind einzigartig. Die älteste Eiche soll 1.000 Jahre alt sein und einen Stammumfang von mehr als elf Metern haben. Sie soll die mächtigste lebende Eiche Europas sein. Trotzdem ist es hier einzigartig still. Mit einem neuen Baumkronenpfad soll sich jetzt vieles verändern. Am Samstag, 7. Mai 2016 verrät Benno Koch die schönsten Entdeckungen auf dem Weg zu den Ivenacker Eichen.

Das Gutsdorf Ivenack soll einst das mit Abstand größte ritterschaftliche Gut Mecklenburgs gewesen sein. Noch gibt das Dorf eine Ahnung des Besonderen. Doch längst ist das Schloss aus dem Jahre 1810 nur noch eine leere wildromantische Hülle. Und auch das soll sich nun ändern: Neuer Schlossherr ist der Däne Lars Fogh. Nach dem Marstall will der Mann nun auch das Schloss samt Orangerie und Teehaus in der riesigen Parkanlage sanieren. Fünf Millionen Euro Fördergelder sollen dafür bereitstehen.

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Militärbahn, Highlands und Spargeldörfer

Berlin, 29. April 2016

Südwestlich von Berlin erstreckt sich der Naturpark Nuthe-Nieplitz. Die Landschaften sind geprägt von einst riesigen Truppenübungsplätzen und Sperrgebieten des Kalten Krieges. Heute erinnern hier ebenso riesige Highland-Rinderherden schon mal an die schottischen Lowlands. Das ist natürlich geheim. Aber am Samstag, 30. April 2016 verrät Benno Koch ausnahmsweise die beschaulichsten Entdeckungen im Fahrradfrühling.

Der russische Schlafwagen ist gerade eingetroffen und öffnet an diesem Wochenende als romantisches Hotel. Schon vor drei Jahren diente das riesige Bahnhofsgelände den amerikanischen The Monuments Men um George Clooney als Kulisse. Der fiktive Bahnhofsname Le Bourget steht noch immer an einer alten Stahlbrücke. Ganz anders im Inneren der Kathedrale der Königlich Preußischen Militär-Eisenbahn: Im historischen Wartesaal wird seit einem Jahr französische Küche serviert. Ganz bodenständig.

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Oderauen und Adonisröschen

Berlin, 31. März 2016

Sehnsuchtsziel Adonisröschen. Auf der Suche nach vollkommener Schönheit erwachen jetzt ein paar Dörfer an der Oder zu ungeahntem Leben. Doch ein paar Meter davor und ein paar Meter dahinter ist es schon wieder ganz ruhig. Zum Beispiel auf dem Oderbruchbahn-Radweg. Das ist natürlich geheim. Aber am Samstag, 2. April 2016 verrät Benno Koch ausnahmsweise die blumigsten Entdeckungen im Fahrradfrühling.

Mallnow ist anders als andere Dörfer Brandenburgs. Hier stehen die Landfrauen mit frisch gebackenem Kuchen und selbstgemachter Marmelade direkt am Bordstein. Das Kapital der Region ist nichts. Die Kirche hat kein Dach und keinen Turm. Die alten LPG-Bauten sind eigentlich kein Ausflugsziel. Aber da war doch was?

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Die Feen fliegen nach Hogwarts

Berlin, 18. März 2016

Einmal im Jahr verwandeln sich die Hallen der Märchenburg Tzschocha (Czocha) in eine Zauberschule. Und die Region ringsrum in der Woiwodschaft Niederschlesien hat alles, was zu einem richtigen Abenteuer für Rad fahrende Genießer gehört. Das ist natürlich geheim. Aber am Samstag, 19. März 2016 verrät Benno Koch ausnahmsweise die unglaublichsten Entdeckungen auf dem Weg ins Hogwarts des Ostens.

Es ist Ende März. Deutsche Wehrmachtssoldaten posieren für die Kameras. Die Szenerie ist gespenstisch. Doch auch diesmal ist Czocha nur Kulisse. Und die Uniformierten sind Schauspieler. Der polnische Fernsehsender TVP dreht zusammen mit dem National Geographic Channel eine neue Folge einer beliebten Fernsehserie.

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Entdeckungen im Königsberg-Dreieck

Berlin, 10. März 2016

Das Tal der Liebe, einsame Alleen, die Tore, Mauern und Kirchen von Königsberg, der glasklare Mohriner See. Diese Region hat alles, was zu einem richtigen Abenteuer für Rad fahrende Genießer gehört. Das ist natürlich geheim. Aber am Samstag, 12. März 2016 verrät Benno Koch ausnahmsweise die unglaublichsten Entdeckungen im magischen Königsberg-Dreieck.

Mit dem Schwedter und dem Bernikower Tortürmen sind noch zwei der einst drei Stadttore aus dem 13. und 14. Jahrhundert erhalten. Die 50 Meter hohe Aussichtsplattform der St. Marien ist noch beeindruckender. Der Wiederaufbau der mittelalterlichen Backsteinkirche aus dem Jahre 1389 ist ein Musterbeispiel für deutsch-polnische Gemeinschaftsprojekte. Das alte Rathaus aus dem 14. Jahrhundert ist eine Perle der Baukunst von Hinrich Brunsberg. Die einstige Neumark ist heute Teil der Woiwodschaften Westpommern und Lebus. Und es ist eine einsame Sehnsuchtslandschaft.

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Abenteuer im Warthedelta

Berlin, 25. Februar 2016

Jetzt ist die richtige Zeit für Abenteuer im Warthedelta. Alleine 3.000 Singschwäne sollen hier überwintern. Unglaubliche 60 Seeadler bevölkern im Winterhalbjahr den Nationalpark. Und Ende Februar sollen die Silberreiher in ihre Brutkolonien zurückkehren. Für manche sind es einfach nur die weißen Flamingos des Nordens. Das alles ist natürlich geheim. Aber am Samstag, 27. Februar 2016 verrät Benno Koch ausnahmsweise die unglaublichsten Entdeckungen auf dem Weg vom Odertal ins Warthedelta.

Der polnische Oder-Radweg ist praktisch unbekannt. Das verbindet ihn hier in der westpolnischen Woiwodschaft Lebus mit dem Schicksal eines theoretischen Warthe-Radweges und einem kaum weniger erkennbaren Europaradweg R1. Fahrradtourismus steht in Westpolen ganz am Anfang. Zusammen mit einer grandiosen Natur und einer unkomplizierten Gastfreundschaft macht gerade das die Region zu einer exklusiven einsamen Sehnsuchtslandschaft.

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Das wahre Wirtshaus im Spessart

Berlin, 11. Februar 2016

Natürlich ist das alles ein Märchen. Und doch scheint es hier mitten im Schlaubetal wahr geworden zu sein. Mehr als 600 Kilometer vom Spessart entfernt. Für ein paar Tage hat sich hier wirklich eine alte Wassermühle in das sagenumwobene Wirtshaus verwandelt. Sogar mit richtigen Geistern. Eigentlich muss das alles unter uns bleiben. Aber am Samstag, 13. Februar 2016 verrät Benno Koch ausnahmsweise die unglaublichsten Entdeckungen auf dem Weg vom Schlaubetal ins Odertal.

Die Schatten der riesengroßen Fichten und Buchen liegen über der Szenerie. Kristallklar schlängelt sich der Bach durch das schmale Tal. Ganz wie es Wilhelm Hauff 1828 in seinem Märchen-Almanach beschrieben hat. Genau 182 Jahre später dreht ein großer deutscher Privatsender genau hier seine Geistergeschichten aus dem Spessart. Mitten in Brandenburg, mitten im Schlaubetal. Die Bremsdorfer Mühle lässt noch immer Märchen Wirklichkeit werden.

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Swinemünde: Boomtown, Ostseestrand und Kamin

Berlin, 4. Februar 2016

Vor knapp zwei Monaten legte der erste Flüssiggastanker aus Katar am neuen Terminal an. Polen möchte unabhängig von russischem Erdgas werden. Auch der Tourismus verzeichnet einen Rekord nach dem anderen. Die Anzahl der Hotelbetten hat sich vervielfacht. Die 44.000 Einwohner zählende Hafenstadt Swinemünde boomt. Am Samstag, 6. Februar 2016 verrät Benno Koch die spannendsten Entdeckungen in und um die polnische Hafenmetropole im Oderdelta.

Swinemünde (Świnoujście) ist die größte Stadt Usedoms. Und die reichste. Alleine aus den Abgaben für das neue Flüssigasterminal sollen jährlich bis zu zehn Millionen Euro Steuergelder in die Stadtkasse fließen. Von Berlin aus gesehen ist die deutsch-polnische Insel nicht nur die Badewanne der Bundeshauptstadt, sondern mit Swinemünde auch der nächste Ostseehafen. Doch genau das scheint mit aller Macht verdrängt zu werden. Die einstige Bahnlinie Berlin-Swinemünde ist seit 1945 unterbrochen. Der Wiederaufbau wurde zwar bereits 2003 in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen. Wirklich bewegt hat sich bisher jedoch nichts.

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