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Greenwater Services-Pilot erreicht 91,5 % Reduzierung der gesamten coliformen Bakterien im Tijuana River-Projekt

Die nächste Phase umfasst groß angelegte Seesanierungs- und Nährstoffreduzierungsprojekte in den gesamten USA

Greenwater Services, ein Wassertechnologieunternehmen, das sich auf umweltfreundliche Wasseraufbereitungs- und Reinigungstechnologien spezialisiert hat, gab bekannt, dass sein fünfwöchiges Pilotprojekt am Tijuana River eine durchschnittliche Reduzierung der gesamten Kolibakterien um 91,5 % an Behandlungstagen erreichte und damit die ursprünglichen Leistungsziele des Projekts von 15–20 % deutlich übertraf.

Das von der International Boundary and Water Commission (IBWC) geförderte und überwachte Pilotprojekt wurde mit 1,1 Millionen US-Dollar finanziert und Ende letzten Jahres entlang der Hochwasserschutzebene westlich der Grenze zwischen den USA und Mexiko durchgeführt. Der Tijuana River fließt nach Norden in den San Diego County, bevor er in der Nähe von Imperial Beach in den Pazifischen Ozean mündet, und ist seit langem mit Problemen bei der Wasserqualität konfrontiert, die durch unbehandeltes Abwasser, Regenwasserabfluss und Industrieabflüsse verursacht werden.

Greenwater setzte während des Pilotprojekts vier Einheiten seiner patentierten Nano Bubble Ozone Technology (NBOT) ein. Das System soll schädliche Bakterien und Krankheitserreger im Wasser reduzieren, ohne Ozon in die Atmosphäre freizusetzen oder Meeresökosysteme zu schädigen.

„Wir haben gezeigt, dass unsere Technologie selbst in einer der komplexesten und am stärksten betroffenen Wasserstraßen an der Grenze zwischen den USA und Mexiko messbare und aussagekräftige Ergebnisse liefern kann“, sagte Al George, CEO von Greenwater Services. „Wir haben während der Behandlungsperioden eine Reduzierung der gesamten coliformen Bakterien um 91,5 % beobachtet, was beweist, dass die Technologie messbare Auswirkungen haben kann.“

NBOT versetzt das Wasser mit Ozonblasen in Nanogröße, die Bakterien und gelöste Schadstoffe angreifen und gleichzeitig das Ozon in der Wassersäule zurückhalten. Laut Peter Moeller, PhD, einem Forschungschemiker der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), der die Technologie beraten hat, sorgt das Verfahren dafür, dass aufbereitetes Wasser nach der Desinfektion stärker mit Sauerstoff angereichert wird.

Die Technologie wurde in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, insbesondere der Ohio State University, getestet und validiert.

Während des Pilotprojekts erforderten große Mengen an Plastik und Schutt im Fluss eine Beschränkung des Betriebs hauptsächlich auf die Tageslichtstunden, wenn der Durchfluss geringer war, um das Verstopfungsrisiko zu verringern. Trotz dieses eingeschränkten Betriebsfensters übertraf das System die Erwartungen deutlich. Grenzschutzbeamte, die in der Nähe des Behandlungsbereichs stationiert waren, berichteten außerdem über einen spürbaren Rückgang der üblen Gerüche während der aktiven Behandlungstage.

Während die Bakterienkonzentration über den Standards für direkten menschlichen Kontakt blieb, war das Pilotprojekt darauf ausgelegt, die Leistung in einem definierten Abschnitt des Flusses zu validieren, und nicht darauf, das gesamte Wassereinzugsgebiet zu sanieren. Basierend auf den Durchflussmengen der Flüsse schätzt Greenwater, dass etwa 40 NBOT-Einheiten in Kombination mit integrierten Filtersystemen und kontinuierlichem Betrieb rund um die Uhr erforderlich wären, um in großem Maßstab Verbesserungen auf dem Compliance-Niveau zu erreichen.

Im Anschluss an das Pilotprojekt legte Greenwater dem IBWC einen umfassenden Bericht vor, in dem Empfehlungen für einen erweiterten Einsatz dargelegt wurden, einschließlich zusätzlicher Einheiten, Vorfiltration von Schmutzpartikeln und kontinuierlicher Behandlungsfähigkeit.

Überschwemmungsfolgen – Tijuana River

Erweiterte nationale Bemühungen zur Wassersanierung

Aufbauend auf dem Erfolg des Tijuana-Fluss-Pilotprojekts treibt Greenwater Services weitere öffentliche Wassersanierungsinitiativen in den Vereinigten Staaten voran.

Ab April wird das Unternehmen mit der NOAA und dem Florida Department of Environmental Protection an einem von Martin County gesponserten und von der FDEP und dem Army Corp of Engineers finanzierten Projekt zusammenarbeiten, um den Phosphor- und Stickstoffgehalt in zwei Seen in Florida zu senken. Weitere in Florida ansässige Projekte laufen in Zusammenarbeit mit der Ohio State University und der University of Florida und konzentrieren sich auf die Reduzierung von Nährstoffen und die Wiederherstellung von Ökosystemen.

„Wir möchten Regierungen und Gemeinden eine praktikable und sichere Lösung zur Verbesserung der Wasserqualität bieten, die der öffentlichen Gesundheit, der Umwelt und der lokalen Wirtschaft zugute kommt“, sagte George. „Dieses Pilotprojekt zeigt, dass selbst auf Wasserstraßen, die lange als zu anspruchsvoll für die Sanierung galten, bedeutende Fortschritte möglich sind, und wir gehen jetzt in die nächste Phase einer umfassenderen landesweiten Umsetzung über.“


Über Greenwater Services

Greenwater Services ist ein Wassertechnologieunternehmen mit Sitz in Brookfield, Ohio, das sich auf die Wasseraufbereitung mithilfe der Nano Bubble Ozone Technology (NBOT) spezialisiert hat, um Probleme wie schädliche Bakterien, Toxine und Nährstoffe in Gewässern anzugehen. Ihr NBOT-System basiert auf den natürlichen Desinfektionseigenschaften von Ozon, das in Nanoblasen eingearbeitet ist. Diese Technologie erzeugt Hydroxylradikale, die hochwirksam organische Verbindungen im Wasser oxidieren und eliminieren und es so reinigen, um die Wasserqualität in Flüssen, Seen und Küstengebieten zu verbessern, ohne das Meeresleben zu schädigen oder Ozon in die Atmosphäre freizusetzen. Der Prozess hinterlässt keine chemischen Rückstände, sondern nur sauberes, sauerstoffhaltiges Wasser. https://www.greenwaterservices.com/