Login  
/uploads/P0/Wi/P0WiL9p6TCp1jTcHSF2kxw/CIMG9532-Verkehrsminister-Brandenburg-Reinhold-Dellmann-Vorschau.jpg
Reinhold Dellmann
auf der Tour Brandenburg

"Fahrradtourismus ist wichtiger Wirtschaftsfaktor"

Berlin, 30. Oktober 2008

2. Radverkehrskonferenz Brandenburg tagte am Donnerstag in Potsdam

„Der Tourismus hat sich in Brandenburg zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt. Der Radtourismus ist dabei ein besonders starkes Segment", sagte Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns auf der 2. Radverkehrskonferenz Brandenburgs. Seit 1996 sei ein 4.500 Kilometer langes touristisches Radwegenetz entstanden und Brandenburg verfüge damit über eine sehr gute Infrastuktur für Fahrradtouristen.

Für Brandenburgs Infrastrukturminister Reinhold Dellmann bleibt der Ausbau der Radwege ein wichtiges Ziel: "Allein in diesem Jahr werden wir 16 Millionen Euro in den Bau von Radwegen an den Bundes- und Landesstraßen investieren. Seit 1990 sind weit über 100 Millionen Euro in den Straßen begleitenden Radwegebau geflossen."

Jetzt komme es darauf an, dass die Radwege gepflegt und erhalten und zudem Premiumprodukte entwickelt und vermarktet würden. Dabei müsse als oberste Maxime „Qualität vor Quantität" gelten. Mit „Hinweisen für die wegweisende Beschilderung von Radwegen" solle zudem eine landesweit einheitliche Fahrradwegweisung aufgebaut werden.

Hintergrund

- vollständige Pressemitteilung des Wirtschafts- und Infrastrukturministeriums Brandenburg nachlesen ...

- Überblick Radfahren im Reiseland Brandenburg unter www.reiseland-brandenburg.de

 

/uploads/Ow/xR/OwxRWcB4kbH-1-oNMi97cw/CIMG0449-Flexity-Tram-Berlin-Mehrzweckabteil-Fahrrad-Vorschau.jpg
Neue Flexity-Tram Berlin

Neue Flexity-Tram mit großem Mehrzweckabteil in Berlin vorgestellt

Berlin, 15. Oktober 2008

Am vergangenen Samstag präsentierte die BVG die neue Straßenbahn für Berlin im Betriebshof Lichtenberg

In den kommenden Jahren soll die neue Flexity-Tram die alten Tatra-Straßenbahnen in Berlin ersetzen. Jetzt fährt der erste Prototyp durch Berlin und begeistert nicht nur klassische Straßenbahn-Nutzer.

Mindestmaße für Fahrradmitnahme in Mehrzweckabteilen mit der BVG abgestimmt

"Für die neuen Niederflurfahrfahrzeuge wurde erstmals ein großes Mehrzweckabteil auch für Fahrräder mitgeplant", sagt Benno Koch, Fahrradbeauftragter des Berliner Senats. "Mit den Berliner Verkehrsbetrieben haben wir dazu bereits vor drei Jahren Mindestmaße für die Fahrradmitnahme abgestimmt und jetzt ein gutes Ergebnis erhalten."

Fahrradmitnahme in allen Straßenbahnen bereits seit 2002 möglich

Die Fahrradmitnahme in allen Berliner Straßenbahnen ist bereits seit dem 16. Juni 2002 zu allen Tageszeiten möglich, Sperrzeiten gibt es nicht. Vorausgegangen waren Versuchsfahrten mit speziellen Fahrradwaggons auf der Linie 68 zwischen Köpenick, Grünau und Alt-Schmöckwitz. "Es hatte sich nicht bewährt, nur einzelne Züge für die Fahrradmitnahme zu bewerben", so Koch.

Auch in den alten Berliner Straßenbahnen gibt es kleine Mehrzweckabteile. Doch entweder musste man seine Fahrrad in die Tatra-Straßenbahn hochheben oder sich in den AEG-Niederflurstraßenbahnen mit beengten Platzverhältnissen arrangieren. Koch: "Die neue Flexity-Tram zeigt, wie hervorragend die Vernetzung von Fahrrad und Bahn möglich ist."

Tipps und Hintergrund Fahrrad und Bahn

- Fotos der Flexity-Tram in der Bildergalerie www.benno-koch.de ansehen

- Tarifempfehlungen für die Fahrradmitnahme in der Bahn unter www.benno-koch.de nachlesen

 

/uploads/K8/7K/K87KhsHZ6b81t2KAYEhPrw/CIMG0471-S-Bahn-Berlin-Hauptbahnhof-klein.jpg
Fahrrad und S-Bahn
Berlin-Hauptbahnhof

Berlin: 22 Millionen Fahrradmitnahmen pro Jahr in der S-Bahn

Berlin, 18. August 2008

Berliner Zeitung: Zahl der verkauften Fahrradtickets um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen

"Wir haben in diesem Jahr bis Ende Mai im Durchschnitt rund 60.000 Fahrräder pro Tag befördert. Die Zahl der verkauften Fahrradkarten ist gegenüber 2007 um 40 Prozent gestiegen", sagte Tobias Heinemann heute im Interview mit der Berliner Zeitung. Heinemann ist seit Mai 2007 Geschäftsführer der S-Bahn Berlin GmbH.

Test: Mehr Platz für Fahrräder in zehn Mehrzweckabteilen

Hochgerechnet ist damit die Zahl der Fahrradmitnahmen in der S-Bahn von 18 auf 22 Millionen pro Jahr weiter gestiegen. Das Unternehmen hatte in den vergangenen Tagen bereits angekündigt, mehr Platz für Fahrräder in den Mehrzweckabteilen zu schaffen und dazu eine Kundenbefragung gestartet: "Die Resonanz war sehr positiv, viele Kunden teilen uns mit: Das ist eine gute Idee", sagt Heinemann. "Darum haben wir entschieden, dass in den nächsten Tagen neun weitere Wagen umgebaut werden. Wir werden insgesamt zehn Test-Fahrzeuge einsetzen." Künftig werden die Mehrzweckabteile nur noch auf einer Seite Klappsitze haben, auf der anderen Seite soll mehr Platz für Fahrräder angeboten werden.

Fotos Fahrrad und Bahn

- in der Bildergalerie www.benno-koch.de ansehen ...

Fragebogen der S-Bahn Berlin ausfüllen

- weiter zu www.s-bahn-berlin.de ...

Tarifangebote und Infos Fahrradmitnahme in S-, U- und Regionalbahnen sowie Fernverkehr

- unter www.benno-koch.de nachlesen ...

Vollständiges Interview mit S-Bahn-Chef Heinemann in der Berliner Zeitung nachlesen

- unter www.berliner-zeitung.de ...

/uploads/Bo/PX/BoPXVDO-pc0lyncQpnB8pA/Frankfurter-Allgemeine-Sonntagszeitung-Hauptstadt-des-Fahrrades-Berlin2-klein.jpg
Frankfurter Allgemeine
Sonntagszeitung

FAS: "Was in Münster als Fahrradkultur herbeigesehnt wurde, tobt heute in Berlin" 

Berlin, 17. August 2008

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) entdeckt "Die Hauptstadt des Fahrrads" - Berlin!

"Sie glauben noch immer, Fahrrad gefahren werde vorwiegend in Städten wie Münster, Bremen oder Erlangen? Ach liebe Unschuld, was dort als Fahrradkultur herbeigesehnt wurde, tobt heute in Berlin", schreibt Hans-Heinrich Pardey in der Sonntagsausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ).

FAZ-Redakteur Pardey thematisiert das Fahrrad bereits seit 20 Jahren im Blatt - meist jedoch von der technischen Seite

Pardey ist seit 1988 Redakteur des Ressorts "Technik und Motor" und irgendwie bisher dazu verdammt immer dienstags in der FAZ über "Fahrräder mit Elektro-Hilfsmotor", "Stadträder für Leute mit schwarzen Schuhen" oder auch "Dreiräder für Erwachsene" zu berichten. Dafür wurde er bereits von der Fahrradlobby ausgezeichnet, denn normalerweise sind auch die "Auto, Motor und Straße" - Seiten der anderen Tageszeitungen für regelmäßige und tiefgründige Fahrradthemen noch immer tabu. Und so richtig darf das Thema Fahrrad auch in der FAZ nicht auf die vorderen Seiten.

Forsa: 26 Prozent der Deutschen legen täglich mindestens einen Weg mit dem Fahrrad zurück

"In der überregionalen Tagespolitik der FAZ und der meisten anderen Medien spielt das Fahrrad zwischen Ölpreisschock und Wirtschaftsverkehr allerdings nach wie vor kaum eine Rolle", sagt Benno Koch, Berlins Fahrradbeauftragter. "Auch wenn viele Mitarbeiter selbst täglich mit dem Fahrrad in die Redaktionen fahren, ist es offenbar schwierig, dies den Lesern sachlich zu erklären."

Selbst sonst als "Breaking News" oder "Exklusiv" bezeichnete Nachrichten spielen meist dann keine Rolle, wenn sie Fahrradthemen behandeln: "Ich musste schon zu meiner größeren Überraschung erleben, dass selbst eine exklusive Forsa-Studie zur Fahrradnutzung in Deutschland aus dem Nachrichtenplan einer großen öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt gestrichen wurde", so Koch. "Irgendwas anderes war wichtiger als die Sensation, dass 26 Prozent der Deutschen täglich mindestens einen Weg mit dem Fahrrad zurücklegen. Letzteres übrigens am häufigsten in Großstädten wie Berlin mit mehr als 500.000 Einwohnern."

Pardey: "Fahrradkultur meint die alltägliche Selbstverständlichkeit in die Pedale zu treten"

Um so mutiger sind Pardeys regelmäßige Kolumnen: "Fahrradkultur, das sind definitiv nicht ,Kulturelle Aktivitäten rund ums Fahrrad'", schreibt der FAZ-Redakteur. "Fahrradkultur meint die alltägliche Selbstverständlichkeit in die Pedale zu treten." In Berlin könne man Prominente wie Wim Wenders selbstverständlich im Fahrradladen treffen. "Hier steigen Leute aufs Rad, die das sonst im Traum nicht täten."

Vollständigen Artikel nachlesen

- in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung unter www.genios.de (kostenpflichtig)

/uploads/_R/py/_Rpydy6duzp1ChKk04Ic5w/CIMG0292-Kastanienallee-klein.jpg
Kastanienallee

RBB-Abendschau: Fahrradstraße Linienstraße und Kastanienallee im Test

Berlin, 15. August 2008

Kastanienallee heute in der Abendschau - warum es sicherer ist, zwischen den Straßenbahnschienen Rad zu fahren

Die RBB-Abendschau beschäftigt sich in ihrer heutigen Ausgabe (15. August 2008) um 19.30 Uhr mit der neuen Linienstraße sowie den bereits realisierten oder geplanten Fahrradstraßen Schwedter, Norweger und Choriner Straße.

Kastanienallee offiziell keine Fahrradstraße und Tempo 50

Offiziell ist die Kastanienallee keine Fahrradstraße, aber mit täglich mehr als 6.400 Fahrradfahrern praktisch eine der wichtigsten Verbindungen für Radfahrer in Berlin. Seit Ende November 2007 sind hier Fahrradsymbole zwischen den Schienen markiert worden. Und seitdem sind - trotz zunehmenden Fahrradverkehr - die Unfälle zurückgegangen. Die Fahrradsymbole zeigen Radfahrern den richtigen Sicherheitsabstand zu parkenden Autos und sich plötzlich öffnenden Türen. Und sie signalisieren Autofahrern, dass Radfahrer berechtigerweise auf der Fahrbahn zwischen den Schienen fahren dürfen.

Radfahrer wurde im Bereich einer Baustelle auf der rechten Spur von einem Taxi abgedrängt und frontal erfasst

Ein Fahrradunfall am vergangenen Freitag war auch der Grund, einmal genauer in die Kastanienallee zu schauen. Ein Berliner Boulevardblatt hatte berichtet, ein Radfahrer sei hier aufgrund der Fahrradsymbole in die Schienen geraten und gestürzt. Wie sich kurze Zeit später herausstellte, hatte jedoch ein Taxifahrer aus der anderen Richtung kommend eine Radfahrerin überholt und dann offensichtlich auf der Gegenfahrbahn den 19-jährigen José S. auf seinem Fahrrad abgedrängt und umgefahren. Wie sich jetzt zeigte, fand der Unfall zudem unmittelbar vor einem Baustellenbereich statt - hier hatte das Unfallopfer keine Chance auszuweichen.

Fahrradbeauftragter: Tempo 30 würde den Verkehrsfluss sicherer und gleichmäßiger für alle machen

"Die Straßenbahn konnte weder in der Vergangenheit noch heute Fahrradfahrer in der Kastanienallee überholen - daran hat die Markierung der Fahrradsymbole zwischen den Schienen nichts verändert", sagt Benno Koch, Berlins Fahrradbeauftragter. "Richtig wäre es daher, die Höchstgeschwindigkeit generell auf 30 Kilometer pro Stunde zu beschränken. Der Verkehrsfluss würde gleichmäßiger und gefährliche Überholmanöver von Autofahrern im Gegenverkehr überflüssig. Bereits heute bringt das riskante und zu dichte Überholen von Radfahrern praktisch keinen Vorteil - spätestens an der nächsten Kreuzung treffen sich alle wieder."

Sicherheitsabstände beim Überholen von Radfahrern einhalten

Das Beispiel Kastanienallee zeigt, dass Sicherheitsabstände beim Überholen von Fahrradfahrern oft nicht eingehalten werden. "Radfahrer müssen wie zweispurige Fahrzeuge überholt werden, also mit mindestens 1,50 Meter seitlichem Sicherheitsabstand", so Koch. "Da Radfahrer eine Spurbeite von einem Meter haben und selbst einen Sicherheitsabstand von einem Meter zu parkenden Autos einhalten sollten, müssen Autofahrer Radfahrer eigentlich immer auf der zweiten Spur oder der Gegenfahrbahn überholen. Sollte dies bei Gegenverkehr nicht möglich sein, muss gewartet werden."

Hintergrund Kastanienallee und TV-Tipp

- unter www.benno-koch.de nachlesen

- Fotos der Unfallstelle in der Bildergalerie www.benno-koch.de ansehen

- die RBB-Abendschau heute um 19.30 Uhr im Fernsehen oder unter www.rbb-online.de das Video ansehen

/uploads/Bd/v6/Bdv6_bnEO1KUEHDQfsjxBw/Focus-Titel-Fahr-Rad-klein2.jpg
Focus Titel 33/2008

Focus: "Wir wollen Menschen für das Fahrrad begeistern"

Berlin, 14. August 2008

Nachrichtenmagazin Focus (Auflage 919.876 Exemplare) setzt Thema Radfahren zum dritten Mal seit 2001 auf den Titel

"Wir wollen Menschen für das Fahrrad begeistern, die eigentlich nie oder selten Fahrrad fahren", sagt Focus Redakteur Stefan Ruzas über die aktuelle Titelgeschichte des drittgrößten Nachrichtenmagazins Deutschlands. "Weil das Fahrrad auf kurzen Strecken gerade in der Stadt etwas leistet, was das Auto und was auch die öffentlichen Verkehrsmittel nicht leisten können. Ich glaube die Städte begreifen, dass das Fahrrad in vielem sinnvoller ist als das Auto."

Und auch die deutsche Hauptstadt wird dabei vom Focus gelobt: "In Metropolen wie Hamburg, Berlin, München und Köln kümmern sich Fahrradbeauftragte um bessere Bedingungen für Pedaleure."

Keine ganz normale Titelgeschichte - in Wahrheit eine Sensation

Was wie eine ganz normale Titelgeschichte eines Nachrichtenmagazins aussieht, ist in Wahrheit eine Sensation. Nach "Faszination Fahrrad" (Focus 14. Mai 2001) und "Spaß mit dem Fahrrad" (Focus 19. Juli 2004) setzt der Focus mit "Spar Sprit - Fahr Rad!" (Focus 11. August 2008) nun bereits zum dritten Mal das Thema Radfahren auf den Titel, das PR-Berater und Marketingfachleute bis vor kurzem noch als "low interest" bezeichnet haben. Nicht einmal Jan Ulrich schaffte es 1997 als Gewinner der Tour de France auf den Titel - damals, als Radfahren irgendwie noch Sport oder einfach Revolution war.

Spiegel und Stern - Fahrrad bisher kein Thema

Dagegen haben das größte deutsche Nachrichtenmagazin Spiegel (Auflage 1.266.162 Exemplare) und der Stern, die Nummer zwei in Deutschland mit 1.221.500 Exemplaren, offenbar noch immer Probleme das kleine Wort Fahrrad über die Tasten ins Blatt oder gar auf den Titel zu bringen. Als sich der Stern zuletzt Anfang Mai 1996 dem Thema groß widmete, hieß es schlicht "Die Radlerpest" (Stern Ausgabe 20/96) - aber auch das ist lange her und wohl den Wirren der 1990er Jahre vor der Ölkrise geschuldet.

Focus schreibt über die Alltagsradfahrer - vom Top-Manager bis zur Kundenberaterin

"Der 41-jährige Bankmanager aus Königsstein im Taunus schwingt sich fast jeden Morgen um 7.30 Uhr auf sein Rennrad und saust die 25 Kilometer nach Frankfurt", schreibt der Focus in seiner aktuellen Ausgabe. Passend dazu die Überschrift: "Mehr Freude am Fahren!"

Dass Banker Thomas Windel freiwillig auf seinen schweren VW Touareg verzichtet, verbindet ihn mit allen anderen im Blatt vorgestellten Alltagsradfahrern aus Karlsruhe, Köln und Berlin. Und die Rechnung ist einfach: besser gebildet, höheres Einkommen und größere Stadt gleich mehr Fahrradnutzung. Und dass ein Auto in der Garage steht, stört eigentlich niemanden mehr - schließlich sind Radfahrer "längst nicht mehr nur Öko-Freaks und Gesundheitsapostel", heißt es im Focus.

Aktuelle Ausgabe Focus 33/2008

- unter www.focus.de nachlesen

- oder unter www.focus.de das Magazin-Video sehen und hören

/uploads/FW/SF/FWSFkq1Ks7Vxd5GVxMpdOQ/CIMG0262-Cargobike-Benno-Koch.jpg
Cargobike

Berlin - Stadt der Ideen

Berlin, 14. August 2008

Hightec und Style - Fahrradbeauftragter besucht Berliner Erfinder 

Wer in diesen Tagen am Reichstag vorbeikommt, traut seinen Augen kaum: die Szenerie der Velotaxis hat mit einem quitschgelben Boot auf drei Rädern Nachwuchs bekommen. Insgesamt vier dieser rollenden "Fahrradboote" befördern Touristen durch den Tiergarten. Kein Hightec, aber Style ...

Vom Fahrradboot zum Cargobike

Kein Touristenspaß, sondern hochmoderne Cargobikes entwickelt Lorenz Hoser seit drei Jahren. Hoser ist Geschäftsführer der Berliner Firma Hawk Bikes GmbH. Zusammen mit der Masterflex AG aus Herten und deren Brennstoffzellen-Technologie stellte er zur Fußball-WM 2006 spektakulär die ersten 14 Cargobikes für die Deutsche Telekom vor. Mit 150 Kilogramm Zuladung und 250 Kilometer Reichweite erreichte das Cargobike eine bis dahin einmalige Dimension. Es folgten Einzelaufträge für Airbus und andere Unternehmen. Jetzt steht ein Auftrag für weitere 25 Cargobikes im Rahmen eines europäischen Projektes an. Und Hoser hat noch ganz andere Ideen: "Die Cargobikes können mit einer Doppelachse auch noch größere Lasten befördern. Außerdem soll es verschiedene Aufbauten geben, zum Beispiel für Werbung und Paketbeförderung."

Carobike: Neues und angenehmes Fahrgefühl

Und wie ist der Fahrkomfort? "Nicht mehr schalten müssen, sich auch mit einem dreirädrigen Cargobike in die Kurven legen zu können und mit leichtem Tritt 150 Kilogramm - plus 60 Kilo für's Fahrrad und 85 Kilo für den Fahrer - befördern zu können ist ein ganz neues und angenehmes Fahrgefühl", so Benno Koch, Berlins Fahrradbeauftragter. "Für Lasten bis 150 Kilogramm ist das Cargobike schon jetzt eine optimale Alternative zu Kleintransporten mit Pkw oder kleinen Lkw."

Das Cargobike kostet rund 8.500 Euro und ist auch als Batterieversion lieferbar: "Es gibt in Deutschland noch kein Netz aus Wasserstofftankstellen", so Hoser. "Deshalb bauen wir auf Wunsch statt einer Brennstoffzelle auch leistungsstarke Batterien als Energiequelle ein - da reicht die Fahrt zur nächsten Steckdose."

Das Projekt Cargobike

- bei der Masterflex AG (Entwicklung Brennstoffzelle) unter www.masterflex-bz.de nachlesen

- die offizielle Website von Hawk Bikes GmbH (Entwicklung Aufbau Cargobike) unter www.hawkbikes.com allgemein

Fotos Cargobike und Fahrradboot

- in der Bildergalerie www.benno-koch.de anschauen

/uploads/HN/dQ/HNdQYN7gDIQJyNgj0ml8PQ/080812_anzeige_db-klein.jpg
Anzeige Deutsche Bahn

Bahn: "Das Rad, das wir nicht transportieren können, muss erst noch erfunden werden."

Berlin, 13. August 2008

Wirbt die Deutsche Bahn AG seit einigen Tagen tatsächlich für die Mitnahme von allen Rädern in allen Zügen?

In einer neuen Marketing-Kampagne unter der Überschrift "Zukunft bewegen" wirbt die Deutsche Bahn AG Mobility Networks Logistics mit dem Traum aller Fahrradfahrer: "Das Rad, das wir nicht transportieren können, muss erst noch erfunden werden." Hat sich die Deutsche Bahn AG nun tatsächlich auf ihre Kunden zubewegt und transportiert Fahrräder auch in den ICE Hochgeschwindigkeitszügen?

Die Nachfrage des Berliner Fahrradbeauftragten Benno Koch in der Pressestelle der Bahn in Berlin bringt jedoch die bekannte Einschränkung: "Die Anzeige bezieht sich auf unseren Transport- und Logistikbereich", sagt Ulrich Klenke, Leiter Konzernmarkenführung der Deutschen Bahn AG und zuständig für die aktuelle Kampagne. Die Fahrradmitnahme im ICE sei leider nicht möglich, da die Züge dafür nicht geeignet seien, die Haltezeiten verlängert würden, die Fahrgäste andere Wünsche hätten ...

Forsa-Umfrage: Fahrradmitnahme im ICE ist wichtiges Serviceangebot

Irgendwie schade, denn gerade die Bahnkunden wünschen sich kaum etwas sehnlicher als die bessere Vernetzung von Fahrrad und ICE: 80 Prozent der Deutschen halten die Mitnahme von Fahrrädern im ICE für ein wichtiges Serviceangebot der Bahn, 57 Prozent würden ihr Fahrrad gerne im ICE mitnehmen und 46 Prozent würden öfter mit dem ICE fahren, wenn sie ihr Fahrrad mitnehmen könnten. Außerdem würde es 93 Prozent der Befragten nicht stören, wenn andere Fahrgäste ihr Fahrrad im ICE mitnehmen würden. Im Auftrag des Berliner Fahrradbeauftragten und des ADFC Berlin hatte dazu das Meinungsforschungsinstitut Forsa in einer repräsentativen bundesweiten Umfrage 1.003 Bundesbürger befragt (Zeitraum 13. bis 14. August 2007).

Hintergrund Fahrradmitnahme in Hochgeschwindigkeitszügen

- unter www.benno-koch.de nachlesen

Beförderungsbestimmungen und Tarife Fahrrad und Bahn

- unter www.benno-koch.de nachlesen

Umbau der Mehrzweckabteile der S-Bahn Berlin soll mehr Platz für Fahrräder schaffen

- unter www.benno-koch.de nachlesen

Kampagne der Deutschen Bahn AG "Das Rad, das wir nicht transportieren können ..."

- unter www.bahn.de nachlesen

"Keine Segways auf Berlins Radwegen"

Berlin, 12. August 2008

Senatsverwaltung, Fahrradbeauftragter und ADFC sprechen sich gegen Elektroroller auf Radwegen aus und kritisieren Bund

"Viele Fahrradwege sind schon für die wachsende Zahl von Radlern zu schmal", sagte der Fahrradbeauftragte Benno Koch heute im Interview mit der Berliner Zeitung.

Hintergrund ist ein Vorstoß von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee Segways, wie die Elektroroller von ihrem Hersteller genannt werden, auch auf Radwegen zuzulassen.

"Der Bundesverkehrsminister muss  endlich seine Hausaufgaben bei der Radverkehrsförderung machen", so Koch. "Immerhin haben mehr als 75 Millionen Bundesbürger ein Fahrrad, aber der Ausbau der Infrastruktur, die Vernetzung mit der Bahn und die Ausrüstungsvorschriften für Fahrräder entsprechen nicht selten noch den Vorstellungen und dem Stand von vor 30 Jahren."

Koch kritisiert konkret Versäumnisse in den Zuständigkeiten des Bundes: "Es ist in Berlin nahezu unmöglich, Mittel für den notwendigen Radwegebau an Bundeswasserstraßen und Bundesfernstraßen zu erhalten. Auch die geplante Änderung der Straßenverkehrsordnung zugunsten des Fahrradverkehrs ist seit Jahren überfällig - und im vorliegenden Entwurf fehlen sogar eindeutige und konkrete Mindestbreiten für Radverkehrsanlagen. Praktisch sind heute viele alte Radwege auf Gehwegen schon für Radfahrer ungeeignete Restflächen - auch deshalb sind drei Viertel aller Radwege in Berlin nicht mehr benutzungspflichtig."

Vollständigen Artikel in der Berliner Zeitung nachlesen

- unter www.berliner-zeitung.de

/uploads/ZA/js/ZAjsItzdZqy6qrQtt8Iy1A/CIMG3345-Kastanienallee-klein.jpg
Kastanienallee -
neue Fahrradsymbole

Neue Fahrradsymbole Kastanienallee -Rückgang der Fahrradunfälle

Berlin, 11. August 2008

Fahrradsymbole zwischen den Straßenbahnschienen zeigen Fahrradfahrern Sicherheitsabstand zu parkenden Autos

Die Boulevardzeitung Berliner Kurier hat in ihrer Samstag-Ausgabe (9. August 2008) einen Unfall auf der Kastanienallee (Berlin-Mitte / -Pankow) wiederholt zum Anlass genommen, das berechtigte Radfahren auf der Fahrbahn infrage zu stellen und die dort zwischen den Schienen neu markierten Fahrradsymbole als "Behörden-Wahnsinn" bezeichnet.

Der Berliner Kurier schreibt zum Unfall am Freitag Abend: "Dann geriet sein Vorderrad in die Gleise der Tram. Der Spanier verlor die Kontrolle und stürzte – direkt in ein ihm entgegenkommendes Taxi eines 29-jährigen Fahrers."

Berliner Kurier schreibt wiederholt von "Behörden-Wahnsinn"

"Nach Rückfrage bei der Pressestelle der Polizei und der für die Unfallauswertung zuständigen Abteilung ergibt sich jedoch ein anderes Bild", so Benno Koch, Berlins Fahrradbeauftragter. "Ein 29-jähriger Taxifahrer überholte zunächst eine in gleicher Richtung fahrende Radfahrerin und stieß dann auf der Gegenfahrbahn mit einem entgegenkommenden Radfahrer zusammen. Der Taxifahrer hätte weder überholen dürfen, noch hat er den Sicherheitsabstand eingehalten. Der Radfahrer geriet nicht ohne Fremdeinwirkung in die Gleise der Straßenbahn, sondern wurde offenbar zunächst abgedrängt und dann umgefahren."

Leichter Rückgang der Fahrradunfälle gegenüber dem Vorjahr

In einer aktuellen Abfrage der Unfallzahlen durch Berlins Fahrradbeauftragten ist nun ein Rückgang festgestellt worden. Da die Markierungen Ende November 2007 abgeschlossen waren, wurde der Zeitraum für sechs Monate vom 01.12.2007 bis zum 31.05.2008 sowie der entsprechende Zeitraum 2006/2007 ausgewertet. Danach sank die Zahl der Fahrradunfälle von fünf auf vier Fälle.

"Auch aufgrund der starken Zunahme des Fahrradverkehrs im Jahr 2008 insgesamt hat sich durch die neuen Fahrradsymbole offensichtlich keine Verschlechterung, sondern eine Verbesserung der Verkehrssicherheit für Radfahrer ergeben", so Koch.

Kastanienallee ist eine der am stärksten frequentierten "Fahrradstraßen"

Mit mehr als 6.400 Fahrradfahrern täglich ist der Straßenzug Kastanienallee - Weinbergsweg eine der am stärksten genutzten Fahrradverbindungen in Berlin. Praktisch ist die Kastanienallee damit eine "Fahrradstraße", denn der Fahrradverkehr ist hier in der Mehrzahl vor allen anderen Verkehrsarten. Zugleich ist die Straße für Radfahrer auch ein so genannter Unfallhäufungspunkt - parkende Autofahrer öffnen ohne Schulterblick die Fahrertür und übersehen Radfahrer, die ohne Sicherheitsabstand dort vorbeifahren.

Kastanienallee war in den vergangenen Jahren Unfallhäufungspunkt

Damit Fahrradfahrer den ausreichenden Sicherheitsabstand kennen und einhalten, wurden auf dem Weinbergsweg und folgenden Kastanienallee bereits im November 2007 im Bezirk Mitte und im Mai 2008 im angrenzenden Bezirk Pankow Fahrradsymbole auf der Fahrbahn aufgebracht. Diese auf Vorschlag der Berliner Unfallkommission markierten Fahrradsymbole signalisieren alle 50 Meter sowohl Fahrrad- als auch Autofahrern, dass erstere berechtigterweise zwischen den Schienen fahren dürfen.

Rechtlich kein Radweg, sondern normaler Mischverkehr

Rechtlich ist durch die Symbole weder ein Radweg entstanden, noch hat sich an der Verkehrsführung etwas geändert - auch ohne Fahrradsymbole müssen Radfahrer zwischen den Schienen fahren, um einen Sicherheitsabstand zu parkenden Pkw einhalten zu können. Dies betrifft auch ähnliche Straßenzüge wie zum Beispiel die Pappelallee, die Rosenthaler Straße oder Bereiche von Alt-Köpenick. Straßenbahnen können auf diesen Straßen aufgrund der fehlenden Sicherheitsabstände auch rechts neben den Schienen fahrende Radfahrer nicht überholen.

Fotos der Kastanienallee

- in der Bildergalerie www.benno-koch.de ansehen

Leserbrief an den Berliner Kurier schreiben

- post@berliner-kurier.de

Fragen, Hinweise und Beschwerden an den Fahrradbeauftragten

- Fahrradbeauftragter Benno Koch, Mobil 0177 / 543 40 51 und fahrradbeauftragter@senstadt.berlin.de

/uploads/0u/sq/0usqi6sSv1F1oypRp7ZWqA/CIMG6532-S-Bahn-Berlin-Call-a-Bike.jpg
S-Bahn Mehrzweckabteil

S-Bahn Berlin: Hälfte der Klappsitze in Mehrzweckabteilen werden ausgebaut

Berlin, 6. August 2008

Pressesprecher Ingo Priegnitz kündigt auf der RBB-Welle radioBerlin Umbau der neuesten S-Bahn-Wagen an

Mit dem Umbau der Mehrzweckabteile soll mehr Platz in der Berliner S-Bahn geschaffen werden. Durch den Ausbau von jeweils sieben Klappsitzen verspricht Ingo Priegnitz, Sprecher der S-Bahn Berlin GmbH, zusätzliche Stellflächen für Fahrräder und Kinderwagen.

Bisher wurde ein Zug umgebaut, um das neue Konzept bei den Fahrgästen zu testen - per Fragebogen will die S-Bahn nun die Akzeptanz erfahren.

Obwohl die Mehrzweckabteile bereits mit großen Fahrradpiktogrammen gekennzeichnet wurden, werden die Klappsitze nach wie vor gerne von Kunden ohne Fahrrad genutzt, auch wenn die angrenzenden Viererabteile kaum besetzt sind. Jährlich befördert die S-Bahn Berlin GmbH mehr als 18 Millionen Fahrgäste mit Fahrrad - Tendenz stark steigend.

Fotos Rad und S-Bahn

- in der Bildergalerie www.benno-koch.de ansehen ...

Fragebogen der S-Bahn Berlin ausfüllen

- weiter zu www.s-bahn-berlin.de ...

/uploads/7M/YL/7MYL4C7PpfKs-XDmHF78Ag/CIMG9454-Fahrradstrasse-Linienstrasse-klein.jpg
Fahrradstraße Linienstraße

Berlins längste Fahrradstraße wird am Donnerstag offiziell eröffnet

Berlin, 5. August 2008

Mit der Linienstraße im Bezirk Mitte ist vor kurzem die längste Fahrradstraße Berlins fertiggestellt worden

An diesem Donnerstag (7. August 2008) um 11.00 Uhr wird die Linienstraße (Treffpunkt Ecke Oranienburger Straße) von Berlins Verkehrsstaatssekretärin Maria Krautzberger und Mittes Bezirksbaustadtrat Ephraim Gothe offiziell eröffnet.

Die Medien und interessierte Berlinerinnen und Berliner sind zur Eröffnung herzlich eingeladen! Berlins Fahrradbeauftragter Benno Koch steht am Donnerstag für Fragen und Interviews vor Ort zu Verfügung.

Hintergrund Fahrradstraßen

- die Straßenverkehrsordnung (StVO) sieht die Ausweisung von Fahrradstraßen seit 1997 bundesweit vor

- alle Fahrzeuge dürfen Fahrradstraßen nur mit mäßiger Geschwindigkeit (25 bis 30 km/h) befahren

- Fahrradstraßen können auf wichtigen Hauptverbindungen des Fahrradverkehrs ausgewiesen werden

- anderer Fahrzeugverkehr als der Radverkehr darf nur ausnahmsweise zugelassen werden und dieser soll sich nach Möglichkeit auf den Anliegerverkehr beschränken

- Radfahrer dürfen auf Fahrradstraßen nebeneinander fahren, ansonsten gelten einschließlich der Vorfahrtregelung alle Vorschriften über die Straßenbenutzung auf der Fahrbahn

Fahrradstraßen in Berlin und Brandenburg

- als erste Fahrradstraße Berlins wurde die Alberichstraße in Marzahn im Mai 2000 ausgewiesen

- weitere bereits ausgeschilderte Fahrradstraßen sind die Schwedter Straße (Bezirk Pankow zwischen Gleimstraße und Schwedter Steg), die Norweger Straße (Bezirk Pankow zwischen Schwedter Steg und Bösebrücke), die Teufelsseechaussee (Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf)

- in Brandenburg sind viele touristische Radfernwege als Fahrradstraßen ausgewiesen, so zum Beispiel der Fläming Skate oder der neue Havel-Radweg

Weitere Informationen zur Fahrradstraße Linienstraße

- am Donnerstag unter www.benno-koch.de

Fotos Fahrradstraße Linienstraße

- in der Bildergalerie www.benno-koch.de

/uploads/al/rW/alrWLiaTGgAq2xlwRI-_6g/logo-fahrradstadt_150.gif
Fahrradstadt Berlin

Vorschläge für Auszeichnung Fahrradstadt Berlin gesucht

Berlin, 25. Juli 2008

Senatorin für Stadtentwicklung vergibt im Herbst 2008 zum zweiten Mal die neue Auszeichnung für fahrradfreundliche Projekte

Immer mehr Berlinerinnen und Berliner nutzen das Fahrrad auf dem täglichen Weg zur Arbeit, um sich fit zu halten oder um sich auf Ausflügen zu entspannen.  Um Berlin noch fahrradfreundlicher zu gestalten, braucht es weitere Ideen und noch mehr Engagement, auch aus der Bürgerschaft heraus. Darum wird im Herbst 2008 zum zweiten Mal die Auszeichnung "FahrRadStadt Berlin" durch Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer verliehen.

Die Auszeichnung prämiert Aktivitäten und Maßnahmen, die in besonderem Maße zur Förderung des Radfahrens im Stadtverkehr beitragen, beispielsweise durch die Umsetzung einer innovativen Idee, durch konsequente Förderungsanstrengungen oder durch Maßnahmen und Aktivitäten mit nachhaltiger Breitenwirkung.

Die Berliner Radfahrer - und auch die Noch-Nicht-Radfahrer - sind deshalb aufgerufen, Vorschläge für Personen, Institutionen und Projekte zu machen, die ihrer Meinung nach eine solche Auszeichnung verdient haben. Der "FahrRat" als breit zusammengesetztes Beratungsgremium der Senatsverwaltung wird daraus vier Vorschläge auswählen, die die Auszeichnung erhalten sollen.

"Berlin ist eine fahrradfreundliche Stadt. Das ist auch der Verdienst von vielen Berlinerinnen und Berlinern sowie Initiativen und Projekten, die sich für die Verbesserung des Radverkehrs in der Stadt eingesetzt haben. Ihnen soll mit der Auszeichnung "FahrRadStadt Berlin" gedankt werden." so die Senatorin für Stadtentwicklung Junge-Reyer.

Für 2007 wurden auf Vorschlag des "FahrRats" vier Auszeichnungen vergeben, die zusammen ein breites Spektrum unterschiedlicher Aktivitäten zur Förderung des Radfahrens abdeckten: Slaven Rezić für die Erarbeitung eines des Deutschland beispielhaften Internet-Routenplaners "bbbike.de", die Lokalredaktion der Berliner Zeitung für ihre Berichterstattung zu Radverkehrsthemen, die Axel-Springer-AG für ihre Mitarbeiter-Fahrradgarage und die Scharmützelsee-Grundschule in Schöneberg für ihr Engagement im Bereich des Mobilitätslernens.

Vorschläge für die Auszeichnung können an Berlins Fahrradbeauftragten, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 10702 Berlin oder Fahrradbeauftragter@SenStadt.Berlin.de gerichtet werden.

Pressemitteilung unter www.stadtentwicklung.berlin.de nachlesen ...

Hintergrund Fahrradstadt Berlin nachlesen ...

/uploads/gy/sA/gysAo0VRVjZ8SJ9VE10ZOQ/CIMG9532-Vorschau.jpg
Tour Brandenburg

Lückenschluss Tour Brandenburg

Heiligengrabe, 25. Juli 2008

Brandenburgs Verkehrsminister Dellmann eröffnet neuen Radweg zwischen Heiligengrabe und Wittstock

Auf einem rund fünf Kilometer langen Abschnitt der Tour Brandenburg zwischen Heiligengrabe und Wittstock (Ostprignitz-Ruppin) ist entlang der stark befahrenen B189 ein neuer straßenbegleitender Radweg entstanden. Brandenburgs Verkehrsminister Reinhold Dellmann eröffnete den Radweg im Bereich des Autobahndreiecks Wittstock in der vergangenen Woche.

Die Tour Brandenburg ist ein 1.111 Kilometer langer Radfernweg rund um Berlin. Der Radweg wurde auf vielen Abschnitten vollkommen neu gebaut und verbindet die Städte mit historischen Stadtkernen mit Brandenburgs Naturparken.

Nach der offiziellen Eröffnung der Tour Brandenburg am 07.07.07 sind zurzeit Lückenschlüsse im Bau und es erfolgen erste Sanierungen alter Radwege. So wird in Ostprignitz-Ruppin gerade der straßenbegleitende Radweg zwischen Wittstock und Sewekow abschnittsweise saniert - hier hatten Wurzelaufbrüche einen Radweg aus den 90er Jahren unbefahrbar gemacht. Nach Angaben des Landkreises wird seit 2006 beim Neubau von Radwegen generell ein Wurzelschutz eingebaut.

Ein weiterer Abschnitt der Tour Brandenburg zwischen Brandenburg (Havel) und Götzer Berge wurde Ende Juni 2008 eröffnet - hier ist der Radfernweg Teil des neuen Havel-Radweges.

Hintergrund Tour Brandenburg

Fotos der Tour Brandenburg in der Bildergalerie www.benno-koch.de ansehen ...

Die offizielle Website der Tour Brandenburg ansehen ...

Weiter zum Tourismusverband Ruppiner Land ...

Pressemitteilung des Ministeriums für Infrastruktur und Raumordnung zum neuen Radweg lesen ...

/uploads/LG/s7/LGs77RCM-Hfeo8uRNdMr2g/CIMG6141-Vorschau.jpg
Teltow-Route

Neue Teltow-Route verbindet Stadt und Land

Berlin, 25. Juli 2008

Auf 16,5 Kilometern geht's vom Schlossplatz in Berlin-Mitte zu den Teltower Rübchen

Mitte April 2008 wurde die neue Berliner Fahrradroute ins brandenburgische Teltow von Berlins Verkehrsstaatssekretärin Maria Krautzberger und dem Baustadtrat von Steglitz-Zehlendorf, Uwe Stäglin, eröffnet.

Die Teltow-Route ist Teil des im Ausbau befindlichen 660 Kilometer umfassenden neuen Berliner Fahrradroutennetzes. Im Jahr 2008 stehen im Berliner Landeshaushalt erstmals insgesamt 4 Millionen Euro für den Neubau und die Sanierung von Radrouten zur Verfügung. Hinzu kommen Fördermittel aus der Gemeinschaftsaufgabe (GA) und weiteren Förderprogrammen.

Berlins Fahrradbeauftragter Benno Koch hat die neue Teltow-Route getestet

Die neue Fahrradwegweisung vom Berliner Schlossplatz zur Stadtgrenze ist lückenlos, auf Brandenburger Gebiet fehlen jedoch noch die Schilder zum S-Bhf. Teltow.

Die Wegweiser in Berlin enthalten jeweils das nächste Nahziel, zum Beispiel "Gendarmenmarkt", das Fernziel (ab Schlossplatz zunächst "Wannsee", ab U-Bhf. Rathaus Schöneberg "Lichterfelde") und die dazugehörigen Kilometerangaben. Ab U-Bhf. Rathaus Schöneberg ist die Teltow-Route - offiziell auch Radialroute RR12 genannt - mit der alten Bezeichnung "H" gekennzeichnet, die einen Teil der Route bereits seit Ende der 1980er Jahre gekennzeichnet hat. Mit dem zunehmenden Ausbau des Fahrradroutennetzes und der Zunahme der Ziele sollte daher zur besseren Orientierung nun auch die offizielle Nummerierung der Routen verwendet werden.

Die Route ist auf der gesamten Länge gut befahrbar. Anfangs werden meist ruhige Nebenstraßen und kurze Grünverbindungen in einem größere Aufmerksamkeit erfordernden Zickzackkurs befahren, später geht's am Teltowkanal durch einen der schönsten Berliner Grünzüge hindurch. Bis auf kurze vom Bezirk sanierte Abschnitte am Kanal wurden für die Teltow-Route keine neuen Wege gebaut. Die wassergebundene Decke (Tenne/Kies) am Kanal ist teilweise sanierungsbedürftig. Kurze, aber anstrengende Abschnitte wie in der Charlottenstraße und der Belziger Straße sind noch Kopfstein gepflastert, bei letzterer ist der Ausbau geplant.

Teltow-Route ist einer der Berliner Klassiker

Fazit: die Teltow-Route ist einer der Berliner Klassiker und eine ruhige und schnelle Verbindung in die Innnenstadt oder raus nach Brandenburg. Meist wird im Mischverkehr in Tempo-30-Zonen oder in Grünanlagen gefahren - Abschnitte auf Radspuren und Radwegen gibt es kaum. Wer diese Route finden will, braucht aber zurzeit noch eine Karte - das eigentliche Ziel "Teltow" verschweigen die Wegweiser anfangs noch.

Alle Infos zur Teltow-Route auf www.stadtentwicklung.berlin.de nachlesen ...

Fotos der Teltow-Route in der Bildergalerie auf www.benno-koch.de ansehen ...

/uploads/vn/OF/vnOFiRuq_V6Qac1HQvwd-Q/PICT0021-Vorschau-klein.jpg
Cargo-Cruiser Fotos ...

1. Cargo-Cruiser mit 250 kg CO2-frei durch die Umweltzone

Berlin, 25. Juni 2008

Berlins Fahrradbeauftragter stellte heute neues Transportkonzept in Berlin vor

Nach Abschluss der ersten Testphase über 10.000 Kilometer wurde am Mittwoch in Berlin der neue Cargo-Cruiser vorgestellt. Erstmals ist damit innerhalb der Berliner Umweltzone ein emissionsfreies Transportfahrzeug für Europaletten bis zu 250 Kilogramm im täglichen Einsatz.

Teil der Radverkehrsstrategie Berlins 

"Das Konzept des Cargo-Cruisers passt emissionsfrei und wirtschaftlich sinnvoll bestens in die Radverkehrsstrategie Berlins, in den Nationalen Radverkehrsplan der Bundesregierung und in die Verkehrskonzepte der anderen Metropolen Europas", so Benno Koch, Berlins Fahrradbeauftragter.

Konzept des Cargo-Cruisers

Der neue Cargo-Cruiser kann ganz normal mit einem Gabelstapler mit Europaletten bis zu 250 Kilogramm beladen werden. Der Fahrer und das Transportgut sind vollständig gegen Witterungseinflüsse geschützt. Ein Elektromotor unterstützt den Fahrer und reduziert den körperlichen Kraftaufwand um 50 Prozent bis zu einer Geschwindigkeit von 24 km/h. Zwei mit regenerativen Energien zu betreibende Akkus liefern Energie für rund 80 Kilometer und damit für die durchschnittliche Tageskilometerleistung innerhalb der Berliner Umweltzone. Das Fahrzeug selbst ist rechtlich ein Fahrrad und darf auf den Radspuren am Stau vorbeifahren.

Cargo-Cruiser verbraucht umgerechnet nur 0,5 Liter pro 100 Kilometer 

"Mit einem umgerechneten Energieverbrauch von nur 0,5 Liter pro 100 Kilometer sind die Transporte mit dem neuen Elektro-Cruiser in der Berliner Umweltzone nicht nur schadstofffrei, sondern auch wirtschaftlicher als mit herkömmlichen Fahrzeugen", sagt Achim Beier, Geschäftsführer von messenger Transport und Logistik GmbH und Betreiber des ersten Cargo-Cruisers.

"Nach unserer Berechnung könnten in den nächsten fünf Jahren etwa 20 Prozent oder 200 Fahrzeuge der vergleichbaren herkömmlichen Transporter in Berlin mit dem Cruiser ersetzt werden", so Beier. "Wir wollen nicht nur bunte Umwelt-Plaketten auf Windschutzscheiben kleben, sondern die Umweltzone wirklich umweltfreundlicher machen." 

Unternehmerische Verantwortung fördern 

Heide Wohlers vom fx Institut für zukunftsfähiges Wirtschaften sieht dringenden Handlungsbedarf: "An den Zapfsäulen klettern die Preise für Benzin und Diesel in schwindelne Höhen. Der Grund: die fossilen Brennstoffe gehen langsam zu Ende. Der neue Cargo-Cruiser ist ein überzeugendes Beispiel für unternehmerische Verantwortung."

Berliner Firma Dreiradbau erhält erste Bestellung aus den Niederlanden 

Hersteller des Cargo-Cruisers ist Olaf Lange: "Wir haben schon eine Bestellung aus den Niederlanden, wo eine Gemeinde die Müllentsorgung umweltfreundlich mit dem Cruiser abwickeln will. Und selbst aus New York gibt es Anfragen."

Der Cargo-Cruiser befindet sich im täglichen Einsatz in der Berliner Umweltzone und kann zu den normalen Kuriertarifen bestellt werden, ein zweites Fahrzeug wird nach Abschluss der Testphase von 15.000 Kilometern hinzukommen. "Das Konzept des Cruisers bietet sich nicht nur für Kurierunternehmen, sondern auch für viele Dienstleistungsfirmen an", so Lange.

Druckbare Fotos der Cargo-Cruiser Präsentation für Medien (kostenlos)

stehen unter www.benno-koch.de zum Download zur Verfügung.

Pressekontakt Fahrradbeauftragter

Benno Koch Mobil 0177/5434051 

Kontakt messenger Transport Logistik GmbH

Achim Beier Mobil 0177/5600066

Kontakt Olaf Lange Dreiradbau GbR

Olaf Lange Mobil 0172/3288834

Kontakt fx Institut für zukunftsfähiges Wirtschaften

Heide Wohlers Mobil 0177/4153635

Freundlich unterstützt wurde die Pressekonferenz

von Zeppelin Gabelstapler (www.zeppelin.de) und Schüler Spezialtransporte Gabelstapler Mobil 0160/7132625

Pressespiegel

Cargo-Cruiser in der RBB-Abendschau vom 25.06.08 ansehen 

/uploads/Yt/5n/Yt5nEG5D2iQ3wYlIgkDDBQ/Vorschau-Stettin-CIMG6410.jpg
Stettin-Fotos ansehen ...

1. Juni 2008: Mit dem Fahrradbeauftragten zur Sternfahrt

Rennradroute von Stettin nach Berlin

Berlin, 29. Mai 2008

Achtung: wegen Bauarbeiten muss die Anfahrt zum Bhf. Schwedt verändert stattfinden - R3 ab 6.31 Uhr ab Berlin Hbf. nach Bhf. Angermünde und von dort per Rad 22 Kilometer über die B2 und die L284 nach Bhf. Schwedt (Oder) (Treffpunkt 9.00 Uhr) oder ab Berlin Hbf. 8.11 und 8.33 Uhr an Angermünde 9.03 und 9.25 Uhr, von dort per Rad 11 Kilometer nach Stolpe über die B2 und die K7302 zum Hotel Stolper Turm (Abfahrt 10.30 Uhr)

An diesem Sonntag wird Berlins Fahrradbeauftragter Benno Koch erstmals eine Rennradroute aus dem polnischen Szczecin (Stettin) zur Sternfahrt nach Berlin anbieten.

Rennradtour wird von der Polizei begleitet

Die gesamte Veranstaltung ist jetzt in Polen, Brandenburg und Berlin von den Versammlungsbehörden bestätigt worden und wird von der Polizei sowie einem Transporter des Kurierunternehmens Messenger für den kostenlosen Gepäcktransport begleitet. In Stettin empfehlen die Veranstalter das Hotel Focus für die Übernachtung, wo es am Sonntag Morgen bereits um 5.00 Uhr ein erstes Frühstück gibt. Im Hotel Stolper Turm gibt es nach 78 Kilometern im Fahrradsattel um 9.45 Uhr ein weiteres preiswertes "Frühstück" mit Spaghetti Bolognese und einem Getränk für zusammen nur 5,50 Euro.

Rennradroute erwartet bis zu 100 Teilnehmer

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber unter kontakt@benno-koch.de möglich. Die Teilnahme ist kostenlos und wird nur sehr gut trainierten Fahrradfahrern empfohlen - die Durchschnittsgeschwindigkeit wird abschnittsweise 30 Kilometer pro Stunde betragen. Der Veranstalter rechnet mit bis zu 100 Teilnehmern an den Startpunkten um 6.00 Uhr vom Hauptbahnhof Szczecin Glowny, um 9 Uhr vom Bhf. Schwedt (Oder) und um 12 Uhr vom Bhf. Bad Freienwalde.

Die Strecke der Rennradtour

Die Strecke ist 170 Kilometer lang und führt im mittleren Teil über den Oder-Neiße-Radweg durch den Nationalpark Unteres Odertal. Auf geeigneten Abschnitten wird eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde gefahren.

Los geht's am Sonntag, 1. Juni 2008, um 6.00 Uhr am Hauptbahnhof Szczecin Glowny. Die Rennradroute erreicht gegen 14.10 Uhr die Abschlussveranstaltung der Sternfahrt am Brandenburger Tor in Berlin. Die Strecke als Straßenliste nachlesen.

Kooperationspartner

In Szczecin wird die Rennradroute durch die Rowerowy Szczecin Association unterstützt und mit einer Sightseeingtour gestartet. Der Fahrradclub aus Stettin bietet außerdem eine Zubringerroute von Stettin nach Berlin als Langsamradroute an und startet mit dieser zweiten Radtour bereits um 2.00 Uhr - ebenfalls am Hauptbahnhof Szczecin Glowny.

Motto der Veranstaltung

Die Rennradroute Stettin-Berlin setzt sich für die Förderung des Fahrradverkehrs im Alltag und in der Freizeit ein und zeigt aktiv wie Europa immer weiter zusammen wächst. 

Anmelden, Gepäcktransport, Catering

Eine Anmeldung zur Rennradroute wird unter kontakt@benno-koch.de empfohlen, ist aber nicht Bedingung. Die Teilnahme wird nur sehr gut trainierten Radfahrern mit Rennrädern oder anderen geeigneten Rädern empfohlen, ebenso die Benutzung eines Fahrradhelms.

Ein Begleitfahrzeug für den kostenlosen Gepäcktransport und mögliche Pannen wird vom Berliner Kurierunternehmen Messenger angeboten. Die Versicherungsfragen sind geklärt - der Transporter steht direkt ab dem Stettiner Hotel Focus 5.45 Uhr und dem Stettiner Hauptbahnhof Szczecin Glowny 6.00 Uhr für das Gepäck der Teilnehmer zur Verfügung - und natürlich an den drei Treffpunkten in Deutschland. Achtung: sämtliches Gepäck kann bequem am Montag bei messenger Transport Logistik GmbH (Obentrautstraße 62, 10963 Berlin, Tel. (030) 23 55 00-0) ganztägig abgeholt werden, da eine Durchfahrt für den Transporter während der Sternfahrt zum Brandenburger Tor nicht möglich ist - in der Nacht wird ist das Gepäck in den Firmenräumen eingeschlossen. Die Teilnehmer der Rennradroute sind am Abschlussort zu einem kühlen Bier direkt aus dem Messenger-CargoBike auf den Wiesen des Spreebogenpark gegenüber vom Hauptbahnhof eingeladen!

Im Hotel Stolper Turm direkt am Oder-Neiße-Radweg wird nach rund 78 Kilometern von 9.45 bis 10.30 Uhr ein Frühstücksangebot als Pauschale angeboten (Spaghetti Bolognese und ein Getränk für 5,50 Euro).

Alle Treffpunkte der Rennradroute

- Bhf. Szczecin Glowny 6.00 Uhr (0,0 km)

- Bhf. Schwedt (Oder)  9.00 Uhr (65,0 km)

- Hotel Stolper Turm (Frühstückspause)  9.45 - 10.30 Uhr (78,0 km)

- Bhf. Bad Freienwalde 12.00 Uhr (110,0 km)

- Bhf. Werneuchen 13.00 Uhr (138,0 km)

- Brandenburger Tor (Anschluss Sternfahrt Abschlussveranstaltung)  14.10 Uhr (170,0 km)

Den GPS-Track der Rennradroute gibt es auf Nachfrage unter kontakt@benno-koch.de

Anreise mit dem Fahrrad von Berlin nach Stettin

- am Samstag, 31. Mai 2008, 10.00 Uhr ab Berlin mit Andreas Volkmann, Anmeldung unter andreas-volkmann@gmx.de

Empfehlung für die individuelle Anreise mit der Bahn

Samstag, 31. Mai 2008 von Berlin nach Szczecin (Stettin) insgesamt neun Verbindungen mit der Bahn

- eine durchgehende Verbindung mit dem RegionalExpress (RE - keine Reservierung möglich, bei Dreifachtraktion 48 Stellplätze) ab 8.12 Uhr Berlin-Lichtenberg an Szczecin Glowny 10.01 Uhr

- eine durchgehende Verbindung mit dem InterCity (IC - Fahrradmitnahme reservierungspflichtig max. 16 Stellplätze) ab Berlin Hbf. 17.29 Uhr an Szczecin Glowny 19.35 Uhr

- sowie sieben weitere Verbindungen ab Berlin mit dem RE3 (56 bis 70 Fahrradstellplätze) bis Angermünde und dort Umsteigen in den RB66 (16 bis 32 Fahrradstellplätze) nach Szczecin: ab Berlin Hbf. 6.31, 9.31, 12.31, 14.31, 16.31, 18.31 und 21.31 Uhr an Szczecin Glowny 8.29, 11.29, 14.29, 16.37, 19.00, 21.00 und 23.33 Uhr

Sonntag, 1. Juni 2008 von Berlin nach Schwedt (Oder) eine Verbindung mit der Bahn

- mit RE3 ohne Umsteigen ab Berlin Hbf. 7.31 Uhr an Bhf. Schwedt (Oder) 8.54 Uhr

Sonntag, 1. Juni 2008 von Berlin nach Bad Freienwalde eine Verbindung mit der Bahn

- mit RE3 ab Berlin Hbf. 10.31 Uhr nach Eberswalde und dort Umsteigen in OE60 an Bhf. Bad Freienwalde 11.53 Uhr

Sonntag, 1. Juni 2008 von Berlin nach Werneuchen eine Verbindung mit der Bahn

- mit OE25 ab Berlin-Lichtenberg 12.27 Uhr an Bhf. Werneuchen 12.56 Uhr 

Fahrplanauskünfte und Reservierungen

- DB Radfahrer-Hotline unter 01805/151415 (0,14 Euro/Min)

- www.bahn.de 

- www.vbbonline.de 

Empfehlungen für individuelle Hotelbuchungen in Szczecin

- unter www.visit-szczecin.pl

- oder www.hrs.de 

- die Tourenleiter (Andreas Volkmann, Roland Franz, Benno Koch) empfehlen das Hotel Focus (zwischen Stadthafen und Pommernschloss), hier wird ein Frühstück durch uns bereits um 5.00 Uhr organisiert

Rennradtour zur Sternfahrt 2007 von Greifswald nach Berlin in der RadZeit-Bildergalerie

- unter http://fotos.radzeit.de 

Die offiziellen Routen der Sternfahrt am 1. Juni 2008 ansehen

- unter www.adfc-berlin.de 

Streckenführung Rennradroute Stettin-Berlin zur Sternfahrt am Brandenburger Tor

Sonntag, 1. Juni 2008

Fahrzeit 6.00 bis 14.10 Uhr

Streckenlänge 170 Kilometer


Achtung:
Rennradtour, Durchschnittsgeschwindigkeit 28 Kilometer pro Stunde
- nur für sehr gut trainierte Radfahrer geeignet. Diese Tour ist kein Radrennen.


Start/Treffpunkt 6.00 Uhr Szczecin Glowny (Hbf. Stettin / Polen) 0,0 km

Krzysztofa Kolumba

Nowa

Dworcowa

3 Maja

Aleja Niepodleglosci

Plac Zolnierza Polskiego

trasa Zamkowa im. Piotra Zaremby

Kanal Parnicki

Gdanska

Energetykow

Plac Brama Portowa

Boleslawa Krzywoustego

Aleja

Piastow

Mieszka I

Poludniowa

Rondo Uniwersyteckie

Poludniowa

Rondo Hermana Hakena

Autostrada Poznanska

Cukrowa

Droga
Krajowa nr 13

Kamieniec (Polen)


Grenze Polen / Deutschland Rosow (Deuschland) ca. 23,0 km

7.15 Uhr


Dorfstraße / K7311

Ortsdurchfahrt Rosow

Tantower Straße

Abzweig Neurochlitz

Dorfstraße-West

Ortsdurchfahrt Neurochlitz

Dorfstraße-Ost

Straße nach Staffelde

Ortsdurchfahrt Staffelde

Zur Lindenallee

Dorfstraße

B113 nach Mescherin

Untere Dorfstraße

Ortsdurchfahrt Mescherin

Schwarzer Damm

Obere Dorfstraße

Oder-Neiße-Radweg bis Gartz (Oder)

Brückenstraße

Ortsdurchfahrt Gartz

B2 / Pommernstraße

B2 / Kastanienallee

Gartenstraße

Oder-Neiße-Radweg bis Schwedt (Oder)

B166 / Vierradener Straße

Ortsdurchfahrt Schwedt

B166 / Berliner Straße

B166 / Lindenallee

Bahnhofstraße


Treffpunkt 9.00 Uhr Bhf. Schwedt / Oder ca. 65,0 km


Bahnhofstraße

B166 / Lindenallee

B166 / Berliner Straße

Berliner Straße

Berliner Allee

Schöpfwerk (wegen Baustelle Umfahrung L284 - Kreisstraße über Zützen nach Criewen)

Oder-Neiße-Radweg nach Stolpe

Dorfstraße / Stolpe

Am Kanal


Zwischenstopp / Frühstück

9.45 – 10.30 Uhr Hotel Stolper Turm ca. 78,0 km


Am Kanal

Dorfstraße / Stolpe

Oder-Neiße-Radweg nach Hohenwutzen

Chausseestraße / Hohenwutzen

B158 / Hohenwutzen

B158 / Altglietzen

B158 / Schiffmühle

Am Weidendamm

B167 / Bad Freienwalde

Bahnhofstraße


Treffpunkt 12.00 Uhr Bhf. Bad Freienwalde ca. 110,0 km


Bahnhofstraße

Karl-Marx-Straße

Königstraße (wegen Bauarbeiten Umfahrung Grünstraße - Fischerstraße)

Tornower Straße

B158 / Berliner Straße

B158 / Platzfelde

B158 / Steinbeck

B158 / Höhenland

B158 / Tiefensee

B158 / Werneuchen

 

Treffpunkt 13.00 Uhr Bhf. Werneuchen ca. 138,0 km


B158 / Seefeld

B158 / Blumberg

B158 / Ahrensfelde

B158 / Dorfstraße

Bundesländergrenze Brandenburg / Berlin

13.35 Uhr ca. 154,0 km


B158 / Märkische Allee

Landsberger Allee

Mollstraße

Karl-Liebknecht-Straße

Unter den Linden

Ziel / Abschlussveranstaltung Sternfahrt

14.10 Uhr Brandenburger Tor ca. 170,0 km

/uploads/vz/SQ/vzSQEBl4kN2x1sQzGXz4KA/Fahrradbeauftragter-Benno-Koch-Vorschau-CIMG5312.jpg
Benno Koch - Rennradroute

Fahrradbeauftragter startet beim Škoda Velothon Berlin

Am Sonntag, 25. Mai 2008 wird in Berlin der erste Städtemarathon für Radfahrer starten. Berlins Fahrradbeauftragter Benno Koch wird als einer der erwarteten 10.000 Teilnehmer den 105 Kilometer langen Kurs testen.

Alle Infos zum Škoda Velothon Berlin nachlesen.

 

/uploads/hZ/AZ/hZAZmdnzlRG0RuZBE4pRjw/Demoplakat-Vorschau-klein.jpg
Mehr Demoinfos ...

Toter Winkel an Lkw wird durch StVZO-Änderung nicht vollständig beseitigt

Bunderat will nur Halbierung des toten Winkels

Berlin, 19. Mai 2008 

Am Freitag dieser Woche wird der Deutsche Bundesrat die Änderung der Straßenverkehrszulassungsordnung zum toten Winkel an Alt-Lkw beschließen.

EU-Richlinien für Alt-Lkw sollen in nationales Recht übernommen werden

Eine bereits verabschiedete EU-Richtlinie (2005/38/EG vom 14. Juli 2007) soll in nationales Recht übernommen und so mithilfe zusätzlicher Spiegel- und/oder Kamerasysteme den toten Winkel auch an bereits ab dem Jahr 2000 zugelassenen Lkw beseitigen.

Die am Freitag im Bundesrat zur Abstimmung stehende Formulierung spricht jedoch einseitig von "verbesserten" Weitwinkelspiegeln. Im Vorblatt der Drucksache 247/08 heißt es: "Diese Spiegel stellen keine vollkommen neuen Typen dar und sind daher nicht zusätzlich zu montieren, sondern sie sind für die genannte Fahrzeugkategorie bereits seit Jahren vorgeschrieben."

Bessere Lösungen in Deutschland verschweigen? 

Mit dieser Formulierung wird der falsche Eindruck erweckt, Kamerasysteme oder der in Europa als Vorreiter geltende niederländische DOBLI-Spiegel wären als alleinige Lösung nicht zugelassen. Tatsächlich sind nicht nur die Sichtfelder von Kamerasystemen oder einem an der Lkw-Front montierten DOBLI-Spiegel größer als durch bloßen Austausch der genannten vorhandenen Weitwinkelspiegel - DOBLI und andere Lösungen sind auch als alleinige Lösung EU-weit zugelassen.

Berliner Bundesrat-Initiative jetzt erfolgreich abschließen 

Bereits im März 2004 hatte Berlins Fahrradbeauftragter Benno Koch eine später erfolgreiche Bundesrats-Initiative gegen den toten Winkel angeregt, nach der Lkw bereits ab 3,5 Tonnen und auf Altfahrzeuge ausgedehnt sowie die Regelung für Neu-Lkw vorgezogen wurde.

"Der Bundesrat muss nun auch eine eindeutige Formulierung beschließen, die die Vorgaben der EU erfüllt", so Koch. "Ein weiterer Satz ,Die entsprechend der Richtlinie 2007/38/EG definierten Sichtfelder sind auch durch zusätzliche sichtverbessernde Spiegel- und Kamerasysteme zu erfüllen' muss also zur Klarstellung eingefügt werden."

Demonstration gegen den toten Winkel an Lkw 

Auf den Tag genau 50 Monate nachdem der Tod des 9-jährigen Dersu auf seinem Fahrrad im toten Winkel eines rechtsabbiegenden Lkw eine Deutschland weite Diskussion ausgelöst hat, wird es nun wieder eine Demonstration geben

Am Freitag, 23. Mai 2008, um 7.30 Uhr wird es vom Ort und zur Uhrzeit von Dersus Tod von der Bismarck- Ecke Kaiser-Friedrich-Straße zum Potsdamer Platz zur um 9.30 Uhr beginnenden Sitzung des Deutschen Bundesrates gehen. Die Demonstration findet zu Fuß statt - Fahrräder können mitgeführt werden.

Organisiert wird die Demonstration von Martin Keune, der bereits vor vier Jahren mit einer großen Spendenaktion für 100 DOBLI-Spiegel für die Beseitigung des toten Winkels gekämpft hat.

Tagesordnung der Bundesratssitzung (vollständig) nachlesen ...

Tagesordnungspunkt TOP 39 zur 31. Verordnung zur Änderung der StVZO nachlesen ... 

Alle Infos zur Fahrraddemonstration nachlesen ... 

Nachtrag: Die Fotos der Demo ansehen ...

/uploads/sS/xr/sSxrC-KfQS4XUaDueAniAw/Oderbruchbahn-Radweg-Vorschau-CIMG5637.jpg
Oderbruchbahn-Radweg

Brandenburger Fahrradfrühling

 

Kostenlose Radtour am Sonntag, 27. April 2008:

Europaradweg R1 und Oderbruchbahn-Radweg testen

mit dem Berliner Fahrradbeauftragten Benno Koch

 

1. Treffpunkt: U-Bhf. Hönow

Anfahrt U-Bahn U5 zum Beispiel ab Bhf. Alexanderplatz 6.00 Uhr an Bhf. Hönow 6.34 Uhr im 10-Minuten-Takt

2. Treffpunkt: S-Bhf. Strausberg

Anfahrt S-Bahn S5 zum Beispiel ab Berlin Hbf. 7.05 Uhr an Bhf. Strausberg 7.58 Uhr im 20-Minuten-Takt

3. Treffpunkt: Bhf. Müncheberg (Mark)

Anfahrt Regionalbahn NE26 zum Beispiel ab Berlin-Lichtenberg 9.33 Uhr an Bhf. Müncheberg (Mark) 10.07 Uhr im 60-Minuten-Takt

(der Zug der NE26 um 9.33 Uhr fährt verstärkt mit zwei Triebwagen und zwei großen Mehrzweckabteilen - bitte sämtliches Gepäck und die Körbe von den Fahrrädern nehmen und diese platzsparend an die Klappsitze stellen - so freuen sich die anderen Fahrgäste und es passen mehr Räder in den Zug)

4. Rückfahrt: Bhf. Fürstenwalde (Spree)

Rückfahrt RegionalExpress RE1 ab Bhf. Fürstenwalde (Spree) nach Berlin im 30-Minuten-Takt

Gesamtstrecke per Rad ca. 82 km (ab Hönow), ca. 62 km (ab Strausberg), 34 km (ab Müncheberg)

geschätzte Fahrzeit (Gesamtdurchschnitt 11,5 km/h / Gesamtstrecke 7 Stunden und 15 Minuten)

1. Start Radtour 6.45 Uhr Bhf. Hönow

U-Bhf. Hönow – Altlandsberg – S-Bhf. Strausberg ca. 20 km ca. 75 Minuten (Durchschnitt 16 km/h)

2. Start/Zwischenstopp Radtour 8.00 Uhr S-Bhf. Strausberg

S-Bhf. Strausberg – Hegermühle – Herrensee – Rehfelde – Garzau (Schloss/Pyramide) – Garzin – Liebenhof – Bergschäferei – Buckow (Marktplatz/Eisenbahnmuseum) – Waldsieversdorf – Dahmsdorf – Bhf. Müncheberg ca. 28 km ca. 130 Minuten (Durchschnitt 13 km/h)

3. Start/Zwischenstopp Radtour 10.10 Uhr Bhf. Müncheberg (Mark)

Bhf. Müncheberg – Müncheberg (Kirche / Turmbesteigung / offizielle Begrüßung durch Brandenburgs Wirtschaftsminister und durch den Müncheberger Torwächter) – Behlendorf (Badestelle Heinersdorfer See) – Heinersdorf – Hasenfelde (Alter Bahnhof der Oderbruchbahn / Geschichte der Oderbruchbahn / Kleiner kostenloser Imbiss) – Steinhöfel (Schloss) – Fürstenwalde (Markt) ca. 34 km ca. 230 Minuten (inkl. Pausen und Besichtigungen) Ankunft Fürstenwalde gegen 14.00 Uhr (Durchschnitt 9 km/h)

4. Abschlussveranstaltung Museumsplatz Fürstenwalde

Bühnenprogramm bis 16.00 Uhr

Rückfahrt mit RE1 ab Bhf. Fürstenwalde (Spree) im 30-Minuten-Takt

(bitte im Zug sämtliches Gepäck und die Körbe von den Fahrrädern nehmen und diese platzsparend an die Klappsitze stellen - so freuen sich die anderen Fahrgäste und es passen mehr Räder in den Zug)

Keine Anmeldung erforderlich.

Info unter Tel. 0177/5434051 (Benno Koch).

Kontakt und GPS-Track der Radtour unter kontakt@benno-koch.de.

Bilder des R1 und des Oderbruchbahn-Radweges ansehen in der RadZeit-Bildergalerie.

Überblick aller Veranstaltungen zum Brandenburger Fahrradfrühling unter www.reiseland-brandenburg.de.

Pressemitteilung des Fahrradbeauftragten in der Pressebox unter  www.stadtentwicklung.berlin.de.

Radtourentipp in der Berliner Zeitung nachlesen. 

/uploads/TQ/4H/TQ4Hr7-yzHoze9GnIdei_g/Gourmet-Radtour-Vorschau-CIMG2896.jpg
Gourmet-Radtouren

 

Termine Ostseefahrt, Gourmet- und Wellness-Radtouren 

 

Neue Termine Gourmet- und Wellness-Radtouren:

Die nächste Gourmet-Radtour findet vom Freitag Abend 20. bis Sonntag Abend 22. Juni 2008 ins Schloss Daschow in Mecklenburg statt.

Reisepreis (2x Ü/F/DZ, 2x 3-Gang-Menü, Bahnfahrt ab und nach Berlin, Reiseleitung, Radkarte, Eintritte):

195 Euro (EZ 245 Euro)

Tourenleitung: Benno Koch, Martin Karnetzki

Info und Anmeldung unter unter kontakt@benno-koch.de.

Fotos der bisherigen Gourmet- und Wellness-Radtouren in der Bildergalerie www.benno-koch.de.

 

Nächster Termin Ostseefahrt auf dem Radweg Berlin-Usedom:

Donnerstag, 4. bis Sonntag 7. September 2008

Das schönste Fahrradevent auf dem Radweg Berlin-Usedom findet in diesem Jahr zum vierten Mal statt. Insgesamt mehr als 300 Teilnehmer waren schon dabei und es sollen noch viel mehr werden.

Reisepreis (Teilnehmerausweis, Streckenplan, Tourenleitung, geführte Radtour ab Berlin, 3x Ü in den Ostseefahrt-Zeltstädten in Joachimsthal, Prenzlau und Ueckermünde im eigenen Zelt, Duschen/WC in den Zeltstädten, Stadtführungen in Joachimsthal, Prenzlau und Ueckermünde, Besuch der Konzerte in der Zeltstadt, Gepäcktransport für Zelte, Schlafsäcke usw., Fährüberfahrt Ueckermünde-Kamminke (Usedom), Bahn-Rückfahrt inkl. Fahrrad von Usedom nach Berlin am Sonntag Abend, Insolvenzversicherung):

125 Euro

(auf Nachfrage gegen Aufpreis Zusatzangebote erhältlich: Übernachtung in empfohlenen Pensionen und Hotels, Frühstücks- und Abendessenangebote in empfohlenen Restaurants, Cateringangebote in der Zeltstadt, Schiffstransfer Warnitz-Uckerseen-Prenzlau usw.)

Tourenleitung: Benno Koch, Martin Karnetzki, Tino Meister

Info und Anmeldung unter unter kontakt@benno-koch.de.

Fotos der bisherigen Ostseefahrten in der Bildergalerie www.benno-koch.de ansehen.